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Bewerbung für den Bundesfreiwilligendienst - BFD

Wann und wie bewerbe ich mich als Freiwillige-r für eine Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist, dass der oder die Bewerber-in folgende Voraussetzungen erfüllt:

- Die Vollzeitschulpflicht muss erfüllt sein.

- Der Freiwilligendienst darf nicht innerhalb einer Berufsausbildung und muss ohne Erwerbsabsicht ausgeübt werden.

- Die Freiwilligen müssen wie in einer Vollzeitbeschäftigung oder Teilzeitbeschäftigung von mehr als 20 Wochenstunde (nur BFD) zur Verfügung stehen.

- Man muss sich für eine von wenigstens sechs Monaten und höchstens 24 Monaten verpflichten.

- Man darf kein Gehalt erwarten, denn für den Dienst bekommt man nur unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung sowie ein angemessenes Taschengeld.

Wo bewerbe ich mich für eine BFD-Stelle?

Die Bewerbung für den Bundesfreiwilligendienst erfolgt bei den Trägern der Einsatzstellen oder auch direkt bei den Einsatzstellen, ganz ähnlich wie beim FSJ. Dort wird auch der BFD-Vertrag unterzeichnet. Die Verträge werden dann an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) weitergeleitet, da Vertragspartner der Bund ist.

Die Bewerbung für eine BFD-Stelle sollte einen ausführlichen Lebenslauf enthalten und vor allem die Motive, die für die Wahl des Bundesfreiwilligendienstes bei dem bestimmten Träger und der bestimmten Einsatzstelle ausschlaggebend waren.

Auch die gewünschte Dauer des BFD sollte im Bewerbungsschreiben angegeben werden.

Viele Einsatzstellen freuen sich über ein Foto. Auch sollte man Vorerfahrungen, Hobbies, Schulbildung, körperliche Einschränkungen und Wünsche angeben.

Aussichtsreich sind Bewerbungen bei für Stellen, die nicht so überlaufen sind, etwa in Pflegeheimen.