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BFD Stellen nicht vollständig besetzt

Im letzten Jahr ist die Zahl der nicht besetzten BFD-Stellen gestiegen. So waren im vergangenen Jahr lediglich ca. 44.000  Freiwillige im Bufdi tätig. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 50.000 Menschen, die einen Bundesfreiwilligendienst abgeleistet hatten. Zum Vergleich hier zwei Zahlen zum ehemaligen Zivildienst: 2010 wurden 78 387 Zivildienstleistende einberufen, 2009 waren es 90 514.

Der Freiwilligendienst des Bundes, der als Ersatz für den Zivildienst geschaffen wurde, steht Menschen jeden Alters offen, hat also anders als das FSJ keine Altersgrenze. Dort liegt sie bei 27 Jahren. So war der BFD zunächst auch sehr viel von Menschen über diesem Alter genutzt worden. Letztes Jahr waren es dann nur noch 9500 Freiwillige dieser Altersgruppe. Ihre Anzahl hat sich damit ungefähr halbiert.

Aufnahmestopp beim BFD

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben als zuständige Behörde für den Abschluss neuer Verträge für den Bundesfreiwilligendienst will vom 1. Januar bis zum 31. August 2014 keine neuen Vereinbarungen zum BFD mehr abschließen.

Freiwilligendienste stark nachgefragt

Der Freiwilligendienst  in Deutschland erlebt einen sehr guten Zuspruch. Anfang September 2013 wurde der 100.000 ehrenamtliche Helfer im BFD verpflichtet. Die Bundesfamilienministerin spricht zwei Jahre nach Einführung des Bundesfreiwilligendienstes von einem großartigen Erfolg des Zivildienst-Nachfolgers. Durchschnittlich seien 35.000 Bundesfreiwillige im Dienst. Damit habe der Freiwilligendienst alle Erwartungen übertroffen.

Weiterentwicklung der Freiwilligendienste

Auf Empfehlung des Ausschusses für Frauen und Jungend sowie des Auschusses für Arbeit und Sozialpolitik wird der Bundesrat in seiner Sitzung vom 19. September 2012 eine Entschließung zur Weiterentwicklung der Freiwilligendienste verfassen, die als BR-DS 373/12 voraussichtlich wie folgt lautet:

Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) feiert Geburtstag

Heute, am 1. Juli 2012, feiert der Bundesfreiwilligendienst (BFD) Geburtstag. Vor einem Jahr hat er den Zivildienst abgelöst und das FSJ, das Freiwillige Soziale Jahr ergänzt. Trotz aller Unkerufe hat sich der neue Freiwilligendienst etabliert. Viele Junge und ältere Menschen arbeiten für ein Jahr in sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereichen, freiwillig und ohne Vergütung. Der Bund fördert den Bufdi mit Zuschüssen und stellt jährlich 35.000 geförderte BFD-Stellen zur Verfügung. Dieses Angebot befriedigt die Nachfrage jedoch nicht. Es würden viel mehr, besonders junge Menschen den Freiwilligendienst ableisten. Eine Ausweitung der Kapazitäten ist angesichts der vorgegebenen Finanzierung nicht geplant.

Steuerpflicht für FSJ u. BFD-Taschengeld abgewendet

Steuerfreiheit für BFD Taschengeld

In Kürze wird der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013 in den Bundestag eingebracht.  Es sieht expressis verbis vor, dass das Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst steuerfrei bleibt. Allerdings sollen weitere Leistungen, die Freiwilligen im BFD erhalten, wie etwas Unterkunft, Verpflegung oder Dienstkleidung hiervon nicht erfasst werden. Sie können steuerpflichtig werden. Das allerdings nur,  wenn ohne Berücksichtigung des BFD-Taschengeldes die allgemeinen Steuerfreibeträge überschritten werden. Das ist möglich, wenn Freiwillige über zusätzliche, nicht mit dem BFD zusammenhängende Einkünfte verfügen.

Weiterentwicklung BFD (Bundesfreiwilligendienst)

Die Fraktion „Die Linke“ richtete zur Weiterentwicklung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Sie möchte folgende Fragen beantwortet haben:

Familienministerium: BFD wird zum Erfolg

Das Bundesfamilienministerium teilte mit, dass der BFD überraschend gut angenommen werde. Er gelte ein halbes Jahr nach seiner Einführung bereits als Erfolg. Inzwischen seien bereits knapp 27.000 Verträge zum Bundesfreiwilligendienst abgeschlossen worden. Rund 45 Prozent der Bufdis seien Frauen, insgesamt 80 Prozent seien jünger als 27 Jahre. Aber auf Rentner würden den BFD leisten.
Am Silvesterabend 2011 lief der Zivildienst, der Dienst für die letzten Kriegsdienstverweigerer in Deutschland, endgültig aus. Die Jobs der Zivis in den Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Kitas werden nun häufig von Bufdis oder BFDlern übernommen. Der Bundesfreiwilligendienst soll die Lücken schließen, die sich aus dem Ende des Zivildienstes ergeben.

FSJ und BFD ohne Koppelung und feste Quote

FSJ und BFD ohne Koppelung und feste QuoteDie Wohlfahrtsverbände und das Bundesfamilienministerium haben ihre Auseinandersetzung über den BFD (Bundesfreiwilligendienst) beendet.

So gaben die Wohlfahrtsverbände ihr Einverständnis, bis Ende Oktober 8000 bis 10.000 Verträge über den BFD abzuwickeln. Dafür genehmigte das Bundesfamilienministerium vorzeitig die Förderung von 30.000 FSJ-Verträgen.