Coronavirus und FSJ, BFD und sonstiger Freiwilligendienst

coranavirus-freiwilligendienst

Auch Freiwillige im FSJ oder Bundesfreiwilligendienst sind mit dem neuartigen Coronavirus konfrontiert.

Die Medien sind voll davon, im Alltag ist es auch zu spüren: der Umgang der Bevölkerung mit dem Coronavirus und die Schutzmaßnahmen öffentlicher stellen, die gegen die rasche Ausbreitung des Coranoa Virus getroffen werden. Auswirkungen gibt es auch im FSJ, dem BFD und anderen Freiwilligendiensten.

Wie sollten Freiwillige im FSJ oder Bundesfreiwilligendienst mit dem Coronavirus umgehen? Aktuell: Hinweise des Bundesfamilienministeriums

Für die staatlich geregelten Freiwilligendienste FSJ und BFD gilt, dass es sich dabei zwar nicht um Arbeitsverhältnisse handelt, dennoch das Arbeitsrecht Anwendung findet. FSJ-ler müssen also trotz möglicher Gefahren zu ihrem Dienst erscheinen, es sei denn, die Einrichtungsleitung ordnet etwas anderes an.  Bei einer Infektion sind sie verpflichtet, dies der Einrichtung umgehend mitzuteilen und sich entsprechend den ärztlichen und denen des Gesundheitsamtes zu verhalten.

Schutzpflichten des Dienstherrn

Der Einrichtung, in der die Freiwilligen arbeiten, etwa das Krankenhaus oder das Pflegeheim, obliegt der Schutz der Freiwilligen. Dies ergibt sich aus dem zugrundeliegenden Dienstverhältnis und den anwendbaren Regeln des Arbeitsrechts. Die Einrichtung muss also dafür Sorge tragen, dass Übertragungen des Coronavirus ausgeschlossen sind. Sie muss entsprechende Schutzkleidung und ähnliches bereitstellen bzw. anderweitig den Schutz der Freiwilligen sicherstellen. Die Freiwilligen müssen hier wie anderes Personal im Gesundheitsdienst behandelt werden. Gerade jetzt sind die FSJ-ler in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtung eine wichtige Stütze.

Einschränkungen bei FSJ Veranstaltungen

Einsatzstellen-Besuche durch Bildungsreferenten des Trägers werden in vielen Einsatzstellen ausfallen.  Es finden dafür vielerorts telefonisches Reflexions- und Beratungsgespräch mit den jeweiligen Freiwilligen und Anleitungspersonen statt.

Zu den präventiven Maßnahmen im Rahmen der Corona Pandemie gehört bei vielen FSJ-Trägern auch, dass die Seminare, die für die nächsten Wochen geplant sind, nicht durchgeführt werden. Die Seminare müssen auch nicht nachgeholt werden. Sie werden formal als „entschuldigte Nichtteilnahme am Seminar“ für die Anerkennung als FSJ oder BFD gewertet.

Aktualisierung: Hinweise des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Referat Bundesfreiwilligendienst des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Zentralstellen mit Rundschreiben vom 16.03.2020 hinsichtlich der Vorgehensweise der Einsatzstellen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und Freiwilligendienste informiert.

Das Ministerium hat klargestellt, dass die Sicherheit der Freiwilligen oberste Priorität hat. Dementsprechend müsse die Einsatzstelle bzw. der Träger, am besten zusammen mit den Freiwilligen, eine Einschätzung der Gefahrenlage ggf. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden vornehmen. Es seien eventuell alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten zu prüfen. Gegenüber Minderjährigen sei die Fürsorgepflicht in besonderer Weise zu beachten.

Wenn der Dienst demnach reduziert oder unterbrochen werden müsse, sei die Gefährdungslage kurz zu dokumentieren. Für den Fall, dass sich eine Einsatzstelle für eine Reduzierung oder Unterbrechung des Dienstes entscheide, z. B. weil die Einsatzstelle ihren Betrieb aufgrund behördlicher Auflagen oder eigener Entscheidungsbefugnis reduziere oder einstelle oder weil die Gesamtsituation ein Gefährdungspotential erkennen lasse, das die ordnungsgemäße Durchführung des Freiwilligendienstes oder die ordnungsgemäße Beschäftigung der Freiwilligen in Frage stelle, gelte der Freiwilligendienst dort als objektiv unmöglich im Sinne höherer Gewalt ähnlich wie bei einem Brandschaden oder Hochwasser 

Gleiches gelte in dem Fall, dass sich der oder die Freiwillige auf Grund behördlicher Infektionsschutzmaßnahmen in Quarantäne befinde.

Eine objektive Unmöglichkeit durch höhere Gewalt sei nicht von den Freiwilligen zu verantworten, ihnen könne deshalb auch nicht zugemutet werden, den ausgefallenen Dienst anderntags nachzuholen oder für die zwangsweise Freistellung Urlaub zu nehmen.

Bei einer objektiven Unmöglichkeit des Freiwilligendienstes durch höhere Gewalt laufe die Zahlung des Bundes für Taschengeld und  die der Sozialversicherung so weiter, als ob der Dienst regulär abgeleistet werde.

FSJ im Ausland und Coronavirus

Die USA haben ein Einreiseverbot für die kommenden dreißig Tage ausgesprochen. Hiervon sind auch Freiwillige betroffen, die ein Auslands-FSJ in den USA machen und deren Einreise für die nächsten 30 Tage geplant war. Sie sollten sich unverzüglich mit ihrer Entsendeorganisation in Verbindung setzen. Im Normalfall verschiebt sich der Beginn des Freiwilligendienstes im Ausland nur um diese Zeitspanne, kann also nach Aufhebung des Einreiseverbots begonnen werden.

Nachfrage nach FSJ und BFD trotz Coronavirus ungebrochen

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Nachfrage unter jungen Menschen nach Freiwilligendiensten, insbesondere nach einem FSJ im Ausland, aufgrund der Coronavirus-Situation zurückgegangen ist. Davon ist nach dem derzeitigen Erkenntnisstand auch nicht auszugehen. Ein Freiwilligendienst ist immer ein Zeichen von gesellschaftlichem Engagement und Weitsicht. Beides ist in der jungen Generation in sehr großem Umfang vorhanden.

Allerdings gibt es für das Bewerbungsverfahren in den Einsatzstellen eine der jeweiligen Situation in der Einrichtung angepasste Vorgehensweise. So können insbesondere die in den Qualitätsstandards der Freiwilligendienste vorgegebenen „Probetage“ nach eigener Ermessens-Beurteilung der Einsatzstelle entfallen.

Fragen?

Habt ihr Fragen zum Thema Freiwilligendienst und Coronavirus? Oder wollte ihr eure Meinung hierzu loswerden? Diskutiert in unserem Forum.

32 Gedanken zu „Coronavirus und FSJ, BFD und sonstiger Freiwilligendienst

  1. Nicole

    Hallo, meine Tochter, grad 16 Jahre alt geworden, hat nun mit dem FSJ in einer Kita angefangen. Die Öffnungszeiten in der Kita sind durch Corona verkürzt worden, von 7 bis 15 Uhr (1 std. muss sie Mittagspause machen, da U18). Somit fehlt ihr täglich 1 Stunde Arbeitszeit. Wie verhält es sich da? Kann man das anfordern, dass sie die Arbeitszeiten von ihr heruntersetzten? Es kann ja nicht sein, dass sie nach 8 Tagen, 1 Urlaubstag dafür dann irgendwann opfern muss? Was habt ihr da für Erfahrungen? Wir werden Montag auf der Stadt mal anrufen, in der Hoffnung, dass wir schriftlich was bekommen werden. Sie ist morgen nun schon immer gleich um 6.45uhr mit einen von den ersten schon in der Kita.

    Danke für eure Rückmeldungen

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  2. Sarah

    Ich brauche mein BFD, um mein Fachabi komplett zu haben. Jetzt bin ich seit dem 26.2. wg. der corona-Krise nicht mehr im Kindergarten und seit Mitte April nur alle zwei Tage. Bekomme ich trotzdem mein volles Fachabi?

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    1. admin Beitragsautor

      Ja. Siehe oben. Du bist aufgrund höhere Gewalt teilweise freigestellt, aber absolvierst weiterhin dein BFD. Nur das allein ist für das Fachabi entscheidend.

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    2. Nina

      Hallo Sarah!
      Kannst Du Dein BFD für das Fachabi anrechnen lassen? Bei meinem Sohn geht das mit dem FSJ laut Schule nicht….
      Liebe Grüße, Nina

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    3. Lilli

      Du bekommst trotz der Corona Krise deine Fachhochschulreife. Das Fachabitur hättest du so oder so nicht bekommen sondern nur die Fachhochschulreife. Aber das FSJ wird ganz normal anerkannt.

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  3. Anonym

    Hallo, undzwar hätte ich eine Frage bzgl. Bonus Zahlungen/ Prämien für ,,Bufdis“. Ich arbeite in einem Altenheim wo ich gerade zurzeit der Corona-Pandemie zu ca. 90% die gleichen Arbeiten, wie die festangestellten Pfleger verrichte. Einzig in der Medikamentenvergabe bin ich ausgenommen, was ja auch richtig ist. Aber sonst gleicht sich mein Beschäftigungsfeld zu 90% dem der angestellten Pfleger. Desweiteren bringe ich den älteren Herrschaften per ,,Essen auf Räder“ Essen nach Hause, wo die Kunden immer mehr werden, da viele neue Anfragen reingekommen sind, da die Senioren nicht mehr beispielsweise in der Tagespflege sind. Jetzt meine Frage, das Fsj & Bfd ist ja freiwillig und das man überhaupt Taschengeld bekommt ist auch sehr nett, aber eine kleine Anerkennung wäre aufgrund der aktuellen Situation wirklich angebracht, denn was wir gerade leisten ist, wenn man sich mal so umhört und durch eigene Erfahrung echt heftig und die entsprechenden Einrichtugen sind auch sehr auf uns angewiesen, daher wäre eine kleine Anerkennung in Form einer Prämie für Freiwilligendienstler schon angebracht

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    1. Daniel

      Soweit ich weiß werden die FSJler (bin selber einer) auch etwas bekommen. Das habe ich zu mindestens so vom Gesundheitsministerium vernommen.

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  4. Anonym

    Arbeite in einem Wohnheim seit 08/19 mit einer vollen Stelle. Auch jetzt bin ich weiterhin im Dienst und wir haben alle Hände voll zu tun. Wie manch andere habe ich nicht „die Hälfte vom Dienst Langeweile und nichts zu tun“ sondern habe im Gegensatz noch mehr zu tun. Jetzt ist die Überlegung der „Corona-Prämie“ im Umlauf und ich frage mich: wie sieht es mit uns aus, die weiterhin in Krankenhäusern, Wohnheimen etc. arbeiten? Bekommen wir davon auch was zu sehen? Gibt es für uns „Teilnehmerurkunden“ und einen feuchten Handschlag dazu? Viele von uns arbeiten zeitlich mehr und vom Aufwand genau so viel wie „feste Mitarbeiter“. Ich bin nicht „scharf“ auf extra Geld aber ich möchte so be- bzw. entlohnt werden wie es für die Arbeit die ich leiste auch angemessen ist.
    Wer setzt sich für uns ein?

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  5. Partygurke

    Bin z.Zt. Bufdi Ü 27 im (noch Corona-freien) Seniorenheim und dort kann gerade tatsächlich jeder gebraucht werden. Natürlich hat man im Heim sehr nahen und engen Kontakt zu allen Kollegen und Bewohnern (seit kurzem nun erst mit Maske). Mein Mann zuhause gehört zur Risikogruppe. Ich könnte nun freigestellt zuhause bleiben… Was tun?

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  6. Laura

    Bei uns hat die Schule wegen der Notbetreuung auf, aber ich muss putzen.. macht das Sinn??? Also ich komme nicht um bei den Kindern zu bleiben, sondern um wortwörtlich zu putzen. Wir sind FSJler, aber viel sind wir anscheinend nicht Wert…

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    1. Anne

      Hey du, mir gehts genauso!! Ich habe direkt mit meinem Betreuer telefoniert und wurde krankgeschrieben. Lass das nicht mit dir machen. Putzen sollte niemals deine Hauptaufgabe sein.

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  7. Markus T.

    Hallo,
    Arbeite im Kindergarten. Aufgrund der Corona-Maßnahmen soll nun jegliches Personal Zuhause bleiben. Nun wurde mir gesagt da ich ja in der Einrichtung nicht arbeiten soll, (1. weil keine Kinder da sind 2. weil eine Gefährdung vorliegt). Ich habe nun einen Plan bekommen, dass ich Zuhause basteln soll und ich soll versuchen 8 Stunden voll zu kriegen. Nun hört sich das nicht so fair an finde ich 8 Stunden am Tag zu basteln und Leistung zu erbringen die während solch einer Krisen-Zeit unangebracht ist. Klar ich werde dafür bezahlt und ich soll was dafür machen aber die Anstrengenden Aufgaben werden auf die FSJ-ler abgewälzt. Wie soll ich nun verfahren. ?

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  8. Laeti

    Ich arbeite mit alten Menschen zusammen und frage mich wie man es verantworten kann das wir fsj’ler und bfd’ler unsere Arbeit noch weiterführen dürfen. Über die Hälfte meiner eigentlichen arbeit fällt weg und ich habe von 8 stunden Arbeit 5 Stunden nichts zu tun. Ich bin nur da um Kaffee zu verteilen oder Einkäufe zu machen, die ich aufgrund der aktuellen situation auch nicht machen möchte. Nur deswegen möchte man das ich ein Risiko für mich und die Menschen hier bin…. Ich denke es gibt einige dinge die noch nicht richtig durchdacht wurden.
    Eure Meinung dazu würde mich interessieren.

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    1. Nina

      Hey! Ich arbeite ebenfalls mit alten Menschen zusammen in der Betreuung und habe vielleicht 4 Stunden am Tag was zu tun, die restlichen 4 Stunden muss ich arbeiten übernehmen die meine Kollegen mir zuschuster (und meistens auch nicht machen wollen) wie Kühlschränke säubern und Ordner aussortieren. Muss aber trotzdem meine vollen 8 Stunden ableisten auch wenn keine richtige Arbeit für mich vorhanden ist.
      Ich fühle mich auf jeden Fall ungerecht behandelt weil eben auch meine Kollegen Schicht Arbeit verrichten und dadurch eine Lücke von 2 Stunden entsteht bis die Nachmittags Schicht kommt, in der ich alleine bin. Die anderen gehen von acht bis zwölf zur Arbeit und ich bin 5. Toll. Funfact am Rande ich bin die einzige in der Betreuung die Vollzeit da ist. Anstatt das mein Chef mich freistellt, hock ich alleine rum oder suche mir irgendeine Arbeit die mir Schwestern geben.
      Ich weiß nicht ob das der Sinn von einem Bufdi Jahr ist, auch wenn es eine Ausnahme Situation ist, könnte man sich dem ganzen entsprechend anpassen.

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  9. Miriam

    Hallo, aufgrund der aktuellen Corona-Krise bestehen außergewöhnliche Umstände. Ich, 19, bin im OGS tätig. Heute hat uns der Träger instruiert, wie es momentan weitergehen soll, nämlich wie folgt: meine FSJ-Kollegin und ich sollen uns diese und nächste Woche abwechseln. Die nicht vor Ort verbrachte Zeit sollen wir als Minusstunden notieren, um diese nachzuarbeiten. Nun stellt sich mir die Frage, wie das gehen soll. Könnt ihr mir helfen ?

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    1. Josh

      Mir wurde vor ein paar Monate im Seminar gesagt das Bufdis aufgrund der Art unseres Arbeitsverhältnisses keine Minusstunden haben können – die Einrichtung hat dafür zu Sorgen das wir auf unsere Stunden kommen, das ist nicht unsere Aufgabe. Davon abgesehen steht oben auch das man uns aufgrund der Umstände nicht dazu zwingen darf vermeintlich versäumte Zeit nachzuholen oder uns verzwangsurlauben/das Taschengeld kürzen. Ich würde mich an deiner Stelle aber nochmal direkt mit dem Träger in Verbindung setzen. Ich komme zurzeit auch nicht auf meine Stunden aber mein Chef ist wenigstens sehr einsichtig, erschreckend wie selten das zu sein scheint.

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    2. Charline

      „Eine objektive Unmöglichkeit durch höhere Gewalt sei nicht von den Freiwilligen zu verantworten, ihnen könne deshalb auch nicht zugemutet werden, den ausgefallenen Dienst anderntags nachzuholen oder für die zwangsweise Freistellung Urlaub zu nehmen.“

      Ganz klar, ist das, was der Träger von euch verlangt nicht erlaubt!

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  10. Daniela

    Meine Tochter (Minderjährig 16) macht ihr FSJ in einer Kita, letzte Woche ohne Kinder war sie weiterhin in der Kita, wie wird es nun geregelt da ja nun davon auszugehen ist das Kinder vor Ort sind? Wie kann die Einrichtung dafür Sorge tragen das hier eine Ansteckung ausgeschlossen ist? Freundliche Grüße

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  11. Tamara

    Antworten gesucht!
    Ab heute gelten für zumindest die nächsten 2 Wochen neue Regelungen die die Kontakte zu anderen Menschen betreffen.
    Meine Einrichtung hat eine Notgruppe von gerade einem Kind.
    Es sind zwei Fachkräfte eingesetzt, die Quickkräfte und Küchenkraft sind freigestellt.
    Ich frage mich, ob wirklich eine Anwesenheitspflicht für 3 FSJ Helfer für 40Stunden in der Woche zu einem Taschengeldlohn ( ohne Krankenversicherung o ä) dort erscheinen müssen.
    Es erscheint mir einer offiziellen Erklärung wert!

    Antworten
    1. Maren

      Wieso denn ohne Krankenversicherung? Jeder im FSJ ist gesetzlich krankenversichert. Und wieso Lohn? Ein FSJ ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Soll also das Taschengeld für Nichtstun gezahlt werden.
      Ich bin gegen eine Panikmache. Wenn alle Regeln eingehalten werden, die die Bundesregierung anordnet, dann dürfte eine Gefährdung ausgeschlossen sein.

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  12. S.Hölscher

    Mein Kind ist ein Bufdi in einer Förderschule. Da die Schule geschlossen ist, müssen sie zwar kommen, aber z.B. Bilder für Lehrer ausschneiden, Räume putzen, das Archiv ausmisten. Dafür sitzen die jungen Leute in den Bussen, um dorthin zu kommen. Macht das Sinn ?

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  13. Sameh B

    Wie Mann helfen kann. Ich bin Student und zurzeit habe ich nichts zu tun ich möchte freiwillig helfen wer soll ich kontaktieren

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  14. Sabine D.

    Frage: Muss jemand, der bereits seit August 2019 sein freiwilliges soziales Jahr im Ausland ableistet jetzt wegen dem Coronavirus die Rückreise antreten? Wo finde ich dazu Informationen?

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  15. Claus

    Ich denke, dass von den Einrichtungen hinsichtlich Corona sämtliche Vorsichtsmassnahmen getroffen werden. Eine Freistellung ist sicher nicht notwendig.

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    1. Luisa

      Leider nicht. Die Awo hat nur gesagt dass die Kinder nicht kommen dürfen und sagt aus dass sie hoffen eventuell eine Lösung für Mitarbeiter und BFDler bis Ende der Woche zu finden. Es ist der Awo weitergehend egal ob jemand zu den risikogruppen zählt oder nicht.

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  16. Diana W.

    Hallo, wie sieht es bei einem minderjährigen Bufdi mit Einsatzstelle in einer Klinik aus? Meiner Meinung nach kann doch ein Minderjähriger die Gefahren noch nicht abschätzen? Sollte er nicht auch freigestellt werden?

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    1. Jennifer B.

      Meine Tochter ist 16 und macht ihren Dienst im Krankenhaus. Ich mache mir wirklich große Sorgen. Gibt es hierzu eine Regelung?

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    2. Ursula

      Meine minderjährige Tochter macht FSJ im KH seit 09/19, auf ihrer Station ist jetzt einer mit Verdacht auf Corona. Der Leiter hat gesagt ich soll entscheiden ob sie freigestellt wird oder weiter arbeiten soll. Hat es dann Auswirkungen auf ihr Fachabitur ?? Wenn ich sie freistelle zumindest solange wie die Schulen geschlossen werden.

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