FSJ im Ausland – Ausreise 2023

Wer im Jahr 2023 ein FSJ im Ausland plant, muss sich hierfür bereits 2022 bewerben.

Wer im Sommer 2023 ein FSJ im Ausland absolvieren möchte, für den wird es ab dem Sommer 2022 spannend. Denn dann beginnen die Bewerbungsfristen für das FSJ im Ausland 2023.

Was kann man als Freiwilliger im Ausland tun? Man arbeitet mit Menschen, Tieren, für die Umwelt oder in Kulturprojekten.

Aber vorher muss man wählen: zwischen einem staatlich geförderten FSJ im Ausland oder einem sogenannten flexiblen Freiwilligendienst mit kostenpflichtigen Organisationen und Agenturen.

Der Freiwilligendienst im Ausland sollte mindestens ein Jahr im Voraus geplant werden.

Zu beachten ist, dass man für ein FSJ im Ausland grundsätzlich volljährig sein muss.

Wer nicht volljährig ist, hat Alternativen. Er oder sie kann ein mehrwöchiges Workcamp besuchen.

Kostenpflichtiger Freiwilligendienst im Ausland

Hier ein Überblick zu den kostenpflichtigen, flexiblen Freiwilligendiensten im Ausland:

Dauer: eine Woche bis 12 Monate

Alter: 18 – Ende offen

Kosten: ab 1000 Euro pro Monat

Es gibt sehr viele deutsche Organisationen und Agenturen, die kostenpflichtig Freiwilligendienste im Ausland vermitteln.  Dabei gibt es sehr unterschiedliche Länder und Projekte, die man sich aussuchen kann. Oft kann man hier auch noch sehr kurzfristig ein Programm finden.

Staatlich gefördertes FSJ im Ausland

Hier ein Überblick zu den staatlich geförderten Freiwilligendiensten im Ausland.

Um möglichst vielen Jugendlichen nach der Schule ein Auslandsjahr zu ermöglichen, gibt es den finanziell geförderten Freiwilligendienst im Ausland.

Das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland (FSJ im Ausland) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) im Ausland werden vom Bundesministerium für Familie gefördert.

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahre möglich. Der Großteil der Kosten wird vom Bundesministerium für Familie übernommen. Das Geld erhält der Träger, der die Förderung an den Teilnehmer auszahlt für Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung, Reisekosten und Versicherung zum Beispiel. Ganz ohne Kosten für die Freiwilligen geht es aber auch hier nicht. Der Freiwillige soll einen Spenderkreis aufbauen, um so zur Kostendeckung beizutragen

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Sie können sich in einem gemeinnützigen Projekt im europäischen Ausland (und Partnerländer) für 2 bis 12 Monate engagieren. Unterkunft, Verpflegung, ein Sprachkurs, Seminare zur Weiterbildung Taschengeld, Versicherung, und Reisekosten sind im Programm enthalten.

Das Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist für junge Menschen gedacht, die sich ehrenamtlich und fast ohne finanzielle Selbstbeteiligung in Entwicklungsländern einbringen möchten.

Das Programm kulturweit wurde von der deutschen UNESCO-Kommission und dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen. Es richtet sich an die jungen Menschen, die in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik aktiv werden möchten, etwa an einer deutschen Schule im Ausland arbeiten möchten.

Im Programm naturweit können jungen Menschen sich weltweit 6 Monate im Bereich Natur und Umwelt einbringen. Sie können etwa in UNESCO-Biosphärenreservaten oder freiwillig arbeiten.

Ein Jahr im Voraus bewerben

Die Bewerbungen für ein FSJ im Ausland werden in der Regel ein Jahr im Voraus angenommen. Man sollte sich also frühzeitig um einen Platz im Ausland bemühen.

Die Bewerbung erfolgt bei den Entsendeorganisationen in Deutschland. Sie stellen den Kontakt zur Einsatzstelle im Ausland her und bieten auch Vor- und Nachbereitungsseminare an.

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