Archiv für den Monat: Dezember 2018

Jugendfreiwilligenjahr oder Jugend-Pflichtjahr?

FSJ - FÖJ

Bessere Bedingungen in den Jugendfreiwilligendiensten bereits 2019

Geht es nach dem von der SPD geführten Bundesfamilienministerium, so wird es ein attraktives Jugendfreiwilligenjahr geben. Die bisherigen Modelle des Jungendfreiwilligendienstes, also z.B. FSJ, FÖJ und Bundesfreiwilligendienst sollen bestehen bleiben, aber einheitlich und finanziell besser ausgestaltet werden.

Dieses soll wie folgt aussehen:

Rechtsanspruch auf Freiwilligendienst

Es gibt einen Rechtsanspruch auf Förderung aller Freiwilligendienstvereinbarungen. Alle, die unter 27 Jahre alt sind, sollen einen Anspruch auf einen Platz in einem Freiwilligenprogramm haben. Natürlich beinhaltet dieser Rechtsanspruch nicht den Platz bei der „Traum“-Einsatzstelle.

Höheres Taschengeld

Das Taschengeld wird erhöht und in einheitlicher Höhe an alle Freiwilligen ausgezahlt. Erreicht wird dies durch höhere Taschengeldzuschüsse des Bundes. Ein höheres Taschengeld soll auch denjenigen Jugendlichen ein Freiwilligenjahr ermöglichen, die es sich bisher aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten, sich ein Jahr lang nur für ein niedriges Taschengeld ehrenamtlich zu engagieren und sich in dieser Zeit durch die Eltern unterstützen zu lassen.

Aktuell liegt die Höchstgrenze des Taschengeldes bei 391 Euro. Viele Einsatzstellen zahlen deutlich weniger.