Taschengeld Bundesfreiwilligendienst 2019

Taschengeld an Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung gekoppelt

bfd-taschengeld

Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst – mehr als ein Trostpflaster.

Wie jedes Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung auch 2019 erhöht, und zwar auf 6700 Euro monatlich. Darüber dürfen sich alle im Bundesfreiwilligendienst (BFD, Bufdi) tätigen Menschen freuen. Denn aus dieser Bemessungsgrenze wird der Höchstsatz des Taschengeldes für den Bundesfreiwilligendienst berechnet. Und zwar beträgt er 6 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze. Im Jahr 2019 beträgt der Höchstsatz des im BFD gezahlten Taschengeldes somit 402 Euro.

Maximalbetrag 2019

Es handelt sich bei der Summe von 402 Euro im Jahr 2019 um eine Obergrenze. Wie viel Taschengeld tatsächlich durch den Träger bzw. die Einsatzstelle an die Freiwilligen ausgezahlt wird, ist eine Sache der Vereinbarung. Vereinbarung ist vielleicht auch nicht das richtige Wort, denn die Einsatzstellen bzw. deren Träger  geben den Taschengeldbetrag vor. Der Freiwillige hat auf die Höhe so gut wie keinen Einfluss. Dennoch kann man selbstverständlich bei einem Bewerbungsgespräch für den Bundesfreiwilligendienst die Frage nach dem Taschengeld stellen. Ist die Einsatzstelle bemüht, vakante Plätze mit Freiwilligen zu besetzen, wird sie beim Taschengeld eventuell beweglich sein.

Taschengeld beim FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr)

Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr, dem FSJ, gilt das zum Bufdi gesagte. Die Höhe des Taschengeldes ist durch den Maximalwert von 6 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung gedeckelt und beträgt 2019 somit auch 402 Euro.  Auch im Bereich FSJ bestimmen die Träger bzw. Einsatzstelle die konkrete Höhe des Taschengeldes. Sie ist Bestandteil des mit dem bzw. der jeweiligen Freiwilligen abgeschlossenen Vertrages.

Weitere Zuwendungen neben dem Taschengeld

Selbstverständlich sollte die Höhe des im Jahr 2019 gezahlten Taschengeldes nicht ausschlaggebend dafür sein, bei welcher Einsatzstelle man seinen Freiwilligendienst verrichten möchte. Viele Einsatzstellen bieten neben dem Taschengeld weitere Vergünstigungen, etwa  ein kostenloses Mittagessen oder sogar die kostenlose oder kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit  in der Einrichtung.

Nach einer aktuellen, von uns durchgeführten Umfrage unter Freiwilligen in verschiedenen Einsatzstellen im Bundesfreiwilligendienst sind allerdings etwa 60 Prozent der Befragten nicht  mit der Höhe des Taschengelds zufrieden, sondern wünschen sich eine Anhebung des Betrages. 40 Prozent der Befragten fänden es gerecht, wenn immer der Maximalbetrag gezahlt werden müsste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.