Sozialdienste suchen Freiwillige für den BFD

Mit Wegfall der Wehrpflicht wird auch der Zivildienst ausgesetzt. Er wird duch den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ersetzt, der am 1. Juli an den Start geht. Der BFD tritt neben das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

Im vergangenen Jahr gab es noch 90.000 Zivildienststellen. Sie werden durch lediglich 35.0000 Stellen ersetzt, die für den BFD vorgesehen sind.  Es brechen also soziale Stellen weg. Für die neuen BFD-Stellen müssen allerdings auch engagierte junge oder ältere Menschen gefunden werden. Woher sollen die Freiwilligen kommen? Zum Glück interessieren sich junge Menschen für den Freiwilligendienst, weil sie etwas Soziales machen möchten und vor dem Eintritt in das Berufsleben hierzu nur eine einmalige Chance haben.

Auf der andereren Seite ist die Kokurrenz  groß: Jugendliche können attraktive Jobs auf dem Arbeitsmarkt finden. Die Universitäten haben zudem die Zahl ihrer Studienplätze aufgestockt. Und: der demografische Wandel macht sich bemerkbar. Es gibt immer weniger Jüngere, während die Zahl der älteren Menschen, also jender, die Hilfe bedürfen, zunimmt. Die sozialen Einrichtungen werden damit zunehmend einem größeren Druck ausgesetzt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Sozialdienste künftig ihre Freiwilligenstellen sämtlich besetzt bekommen.

26 thoughts on “Sozialdienste suchen Freiwillige für den BFD

  1. Werner S.

    Hallo,
    suche nach einer sinnvollen Aufgabe. Habe eine technische Ausbildung und würde gerne
    etwas dazu verdienen.
    Gruß Werner

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  2. Werner S.

    Werner

    07.09.2014 um 19:15

    Hallo,
    Bin 63 Jahre Alt, und habe ein arbeitsreiches Leben hinter mir.
    Die erste Zeit war es ja ganz OK zuhause, aber so langsam fällt mir die Decke auf den Kopf.
    Eine neue Herausforderung zu finden, ist gar nicht so einfach. Lebe in ländlicher Gegend, und
    habe das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Es gibt für meine Altersgruppe kaum Angebote. Den Kick zu spüren gebraucht zu werden fehlt mir einfach. Suche nach Möglichkeiten.
    Gruß Werner

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  3. Katrin

    Ich bin 19 Jahre alt, habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und suche nun eine BFD-Stelle im Raum Emsland/Leer, wo ich möglichst mit Kindern und/oder Jugendlichen arbeiten kann.

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  4. Klaus

    hallo verehrte forumsteilnehmer,

    habe mich für eine stelle ,die als bfd ausgeschrieben war beworben.

    war also erschüttert bei meiner vorstellung.

    wurde durchleuchtet als wenn ich ein hochdortierte stelle antreten wollte. gleich von 2 personen.

    ich bin 64 und wollte mich noch nützlich machen.

    wenn solche anforderungen gestellt werden,wenn wollen die caritativen einrichtungen denn dann bekommen.
    ich bin bzw war schon sehr gut qualifiziert.
    es ist wohl noch nirgends angekommen,das auch 50 oder 60plus leute noch sehr fit und leistungsstark sind.
    als mir reicht es erst mal

    mfg

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  5. Horst

    Leute da schreibt Ihr über Geld was man verdienen könnte, wenn man beim BfD arbeitet. Ich habe mich beworben und bis heute keine Antwort bekommen. Das verstehe ich nicht. Wo doch in den Nachrichten kommt, dass der BfD nur schleppend anläuft und sich zu wenig bewerben. Ja, wenn sich von den Herrschafften mal jemand die Mühe machen würde und sich hier die Bewerbungen anschauen würde, dann hätten sie schon einige wieder, die sie beschäftigen könnten. Aber ich denke mal, mit 50 ist man zu alt für gewisse Leute. Oder warum bekommt man keine Antwort auf seine Bewerbung? Dass die jungen Leute für so ein Taschengeld den Finger nicht Krumm machen wollen kann ich verstehen. Denn die wollen noch was erleben und das Leben ist teuer. Also sollen die doch uns nehmen und mit 50 ist man noch nicht zu alt. Oder?

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  6. Margret

    Da muß ich ihnen vollkommen recht geben. Ich arbeite schon fast 8 Monate als 1 Euro-Jobber. Möchte so gerne in dieser Einrichtung bleiben, nur man tut sich sehr schwer damit.
    Ich weiß aus Erfahrung, das man Leute sucht, aber ohne Entgeld. Vielleicht hängt es auch mit dem Alter zusammen, ich bin 58 Jahre.

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  7. Hermann

    Für mich stellt sich die Frage, ob man als älterer ALGII Empfänger, den BFD primär aufnehmen kann, so daß er Vorrang vor anderer Arbeit hat. Hier scheint es einen Widerspruch in der Beschreibung von BFD und ALGII Empfänger auf dieser Seite http://www.bundes-freiwilligendienst.de/hartz-iv-arbeitslosengeld-ii-sgb.html zu geben. Zum einen hat der BFD eindeutig nach §10 SGBII Vorrang, zum anderen sollen ältere ALGII Empfänger vorrangig sich auf dem 1. Arbeitsmarkt bewerben und arbeiten. Ich dachte der BFD für ALLE sollte auch ein Anreiz für ALGII Empfänger sein. Ich könnte einen BFD aufnehmen mit Zukunftsperspektive einer festen Stelle bei der Einrichtung, sobald etwas frei wird.

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  8. ManuelaN

    hallo,
    ich bin 40 Jahre alt,befinde mich noch in ungekündigter Stellung als 165,-Kraft in der Tierproduktion.Unsere Baulichkeiten werden ab diesen Herbst saniert.Aus diesem Grund wird die gesamte Belegschaft auf unbestimmte Zeit gekündigt,mit der „versprochenen“ Option hinterher wiedereingestellt zu werden.
    Als Überbrückung dieser Zeit würde ich mich gern sozial im BFD engagieren,habe mich deshalb in meinem Umkreis umgehört.Leider wissen die meisten nicht bescheid,verweisen mich weiter oder antworten,das sei alles noch nicht in vollem Gange.
    Da es meines Wissens nach nur 35000 Stellen zu besetzen gibt,sollte man sich wohl aber beeilen.
    Deshalb nutze ich auch diese evtl.Chance und suche hiermit eine sozial ausgerichtete Arbeitsstelle im Bundesfreiwilligendienst in der Umgebung Spremberg.Ich bin flexibel einsetzbar,belastbar,sauber,pünktlich,verlässlich,aber leider von gegebenen öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig.

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  9. Klaus Seiffert

    Ich bin 66 Jahre alt.Bin durch einen Trümmerbruch im Handgelenk Frührentner geworden.Inzwischen ist nach zwei Operationen meine Hand wieder in Ordnung.Kann wieder richtig zupacken.Ich würde mich freuen,wenn man mir eine Stelle im Krankenhaus anbietet.Die Tätigkeit ist mir egal.Hauptsache ist,zu helfen.

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  10. Horst

    Bin mit 63 in die Vorrente eingestiegen. Habe die letzten 10 Jahre im Empfang einer Senioreneinrichtung gearbeitet und mir zusätzliche Kompetenzen erarbeitet: Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz, Gefahrstoff- und Hygieneschutz. Unterweisung von Mitarbeitern in den genannten Bereichen. Kenntnisse im Krankentransport (Ausbildung als Rettungssanitäter, 1975) und Krankenpflege. Personenbeförderungsschein und Führerschein vorhanden. Möchte mich noch nicht völlig „zur Ruhe“ begeben! Suche kleine verantwortungsvolle Aufgabe in der Region Hannover oder im Auetal (Region Hameln-Pyrmont).

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  11. Iris

    Ich bin mal wieder sehr enttäuscht. Bin wahrlich keine Dumme, sondern studierte Hartz IV Empfängerin und an sozialer Arbeit interessiert. Nur finde ich es ziemlich erniedrigend, wenn man nicht mal den normalen Zuverdienst angerechnet bekommt. Das zeigt mal wieder, wie „wertgeschätzt“ man wird. Da arbeite ich lieber ehrenamtlich. Das kommt meiner Würde mehr entgegen. Meine Zustimmung zu Gittes Beitrag.

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  12. werner berneburg

    ich bin 66 jahre, seit kurzem rentner und körperlich noch total fit. habe in meiner jugend als altenpfleger gearbeitet und bin auch in anderen sozialen bereichen gut unterwegs. ich suche hier in stuttgart eine aufgabe im sozialen bereich. ich habe auch alle führerscheine, leider keinen beförderungsschein. für eine benachrichtigung und beschäftigung in naher zukunft wäre ich sehr dankbar.

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  13. Stefan Elbel

    Als Arbeitslosengeld 2-Empfänger „darf“ man von dem „Taschengeld“ von max.330 EUR also ganze 60 EUR behalten. Verstehe ich das falsch oder kann man normalerweise doch bis 100 EUR ohne Abzug zuverdienen? Da machen wieder Leute diese Gesetze die keine Ahnung haben. Was ist nun richtig: 60 EUR behalten oder doch 100 EUR behalten und vom Rest noch 20%. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht…..

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  14. Klaus

    hallo,
    möchte auch einen Kommentar abgeben.
    Hier im Bereich Münsterland werden scheinbar keine Leute gebraucht.
    Zumindest ist keine Anwerbungsoffensive ersichtlich.
    Bin 63 Jahre alt und körperlich und geistig noch fit.
    Aber es hat nicht den Anschein das wir Älteren dort einen Raum finden.
    Bin als vielseitig einsetzbar und habe eine große soziale Kompetenz.
    Flexibel einsetzbar. Sport-Technik- Betreuung.
    Hoffe ,das man noch etwas bewegen kann. Denn für das Altenteil fühle ich mich noch zu fit.

    Klaus

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  15. Neefischer Petra

    Hallo, ich bin Petra N. 51 Jahre und beziehe Rente auf Zeit, durch chronische Krankheit.

    Suche in Nürnberg einen Einsatz für diesen Dienst in Bereich Kunst-Museum- Kultur .

    War als Altenpflegerin lange Jahrzehnte tätig, habe jetzt mein Herz für die Malerei, für das Schreiben und die Ausdrucksformen der Kunst erweitert und wünsche mir in Nürnberg, die Kunst zu unterstützen und dabei ein paar Euro zu verdienen.

    Wie sieht es bei Frühberentete aus mit diesem Dienst?

    Liebe Grüße an Alle die sich auf den Weg machen, jede/r in seinem Bereich können wir Menschen viel bewegen, Rescourcen hat jeder Mensch.
    Danke.
    Petra N.

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  16. Christa

    @ Gitte
    von einem Mini-Job-Einkommen neben dem Bezug von ALG II bis zu 400 Euro bleiben die ersten 100 Euro anrechnungsfrei. Was darüber ist, darf zu 20% nicht angerechnet werden.
    Von einem 330 Euro-Einkommen bedeutet das, dass 100 Euro auf jeden Fall voll behalten werden dürfen, und von den restlichen 230 Euro 20% dazu – also nochmals 46 Euro. Insgesamt bleiben von den 330 Euro also 146 Euro übrig.
    Das ist zwar auch nicht besonders viel, aber es ist doch mehr als 60 Euro.
    Gruß, Christa

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  17. singer g

    also ich finde es nicht schlecht den BFD. ich suche gerne eine stelle als fahrer essen oder änhliches, denn wenn ich als alg2 bezieher 60€ mehr habe sind ddas für mich viel geld , auserdem gehts mir drum auch was zu tun und nicht den ganzen tag daheim zu sitzen und es als selbstverständlich an zunehmen das geld, ich finde das gut und hoffe ich finde was im raum ludigshafen

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  18. Barbara

    Hallo,
    wenngleich mit 63 Jahren im Alter etwas fortgeschrittenerer, suche ich die Möglichkeit eines sozialen Engagements im Raum Schwäbisch Gmünd. Ich verfüge über umfangreichendes Wissen auf rechtlichem Gebiet, der Ökonomie, der Verwaltung, der Wirtschaft. Darüber hinaus war ich kurze Zeit in einem Projekt zur Vermittlung Jugendlicher in Arbeit bzw. Ausbildungsverhältnisse tätig, welches auch Bewerbertrainings beinhaltete.
    Mir fällt die „Decke auf den Kopf“! Ich habe immer überdurchschnittlich viel gearbeitet. Jetzt nichts mehr tun dürfen – das ist grausam. Leider sind wir in unserem Alter in Deutschland nicht mehr gefragt- entgegen vielen anderen Ländern, wie Amerika. Lieber zahlt der Stadt das Geld aus der Erfindung des Herrn Harz und importiert die Arbeitskräfte. Was ist das für eine Ökonomie? Was ist das für eine menschenverachtende alterdiskriminierende Haltung?! Der Staat schafft das Gleichstellungsgesetz und betreibt selbst Altersdiskriminierung!

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  19. Ursula

    Aber 60 Euro mehr sind für einen Hartz-4-Empfänger doch auch schon `ne Menge (finde ich).Und ausserdem darf man nicht vergessen,dass der Hartz-4-Empfänger seinen Mindestsatz sowie ja auch Unterstützung für seine Wohnung bekommt – was nicht überall auf der Welt so ist.Es gibt Länder,da gibt es gar nichts.Ich selber habe als ehemlige Hartz-4-Empfängerin schon für 1 Euro pro Stunde gearbeitet und hatte dadurch ca. 80 Euro mehr im Geldbeutel – haben oder nicht haben ist die Devise und was tun,zudem was nützliches tun…………….

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  20. Stang, Hans

    Hallo Gitte,
    ich teile ihre Beurteilung. Wenn es Bürger gibt, die im sozialen Berufen arbeiten möchten, dann sollte die Bereitschaft gefördert werden.
    Auch Hartz-4 kostet Geld. Bei einer Vollbeschäftigung wird eine Lebensqualität des Hartz-4 Empfänger verbessert.
    Ich habe einen zu betreuenden Sohn. Ich kenne dadurch die Kosten für eine Betreuung. Wenn alle Finanzmittel zusammen geführt werden, dann kann auch ein Bürger festeingestellt werden.

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  21. Evelyn Höhne

    Bin 51 Jahr, vielseitig berufserfahren, suche in Leipzig einen Freiwillendienst in Pflegeheimen oder auch in Krankenhäusern, kann nicht Auto fahren.

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  22. Gitte

    Bezieher von ALG II dürfen von einem Verdienst in Höhe von 330 Euro nur 60,00 Euro behalten. Das heißt im Klartext, dass sich die Lebenssituation eines Hartz-4-Empfängers materiell k e i n Deut bessert.
    Ich mache einen zukunftsfähigeren Vorschlag: Interessierte Arbeitssuchende ausbilden oder weiterbilden, sozialversicherungspflichtig anstellen, wertschätzen und ordentlich bezahlen. Dann kommt auch wieder Geld in die Kranken-u. Rentenkassen rein. Das ist ein Mittel zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, gerade für Ältere!

    Dass die Bundesregierung daran überhaupt kein Interesse hat,zeigt deutlich, dass es gewollt ist, Arbeitssuchende/Arbeitslose Menschen für teilweise Pillepalle-Arbeiten für 6 Monate weiterhin auf Halde zu belassen. Das ist für diese Gesellschaft viel zu teuer! Also, arbeitsuchende Menschen weiterbilden, das ist alternativlos.

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  23. A.R. Klotz

    Ich suche einen Freiwilligendienst in Nürnberg (evtl. Süd).

    Habe 10 Jahre Gartenbau-Erfahrung.

    Führerschein leider keinen; nur Mofaprüfbescheinigung.

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  24. ARNOLDT , Harald

    Schauen Sie doch mal in Hessen nach,da gibt es schon viele Angebote für leute mit FS und Fahrpraxis,z.B. DRK-Rettungsdienst in Wiesbaden.

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  25. Lothar Eich

    Bin 62 Jahre und fahre seit 1975 unfallfrei mit dem alten Führerschein Kl.3, am liebsten VW-Bus oder ähnliches.Habe leider keinen Personenbeförderungsschein.

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  26. Regine Grzech

    Bin 55 Jahre und hatte in meiner Jugend nicht die Möglchkeit ein Jahr ins Ausland zu gehen ,jetzt bin ich inder Lage dies nachzuholen. Was giebt es für Stellen für Menschen mit Erfahrung, die in den verschiedensten Gebieten arbeiten könnten.

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