Beiträge von SkyAndSanf

    Ich musste den BFD machen da es für mich keine andere Alternative gab.


    Rede mal nicht so herablassend, anscheined hast du meinen Beitrag nicht genau gelesen. Woher willst du auch wissen, wie ich auf Arbeit bin? Auf Arbeit sage ich selten was, mache alle Drecksaufgaben.
    Wenn du ein Problem mit mir hast, kannst du das auch per Mail klären, denn ich habe diesen Beitrag gepostet, um Hilfe zu kriegen.

    Um solche Antworten zu kriegen, habe ich den Beitrag nicht gestartet aber gut.



    Ich kam mit 15 aus der Schule. Für alle Ausbildungen die mich interessieren muss man mindestens 17 sein. Abitur fiel für mich aus persönlichen Gründen aus.
    Mir wurde beim Bewerbungsgespräch alles schön geredet. Ich mache nur Pflege und gehe mit den Bewohnern in den Park, sagte man mir.


    Nun ersetze ich jedes Dienstwochenende die Hauswirtschafterin- was beim
    Bewerbungsgespräch nicht die Rede wert war. Ich möchte auch am Wochenende mal Spätdienst machen und nicht permanent früh. Machen die anderen in der Pflege ja auch ...daher habe ich an sich mit Dienstwochenende kein Problem. Und aufgrund zwei Dinge habe ich schonmal erwähnt, dass ich die Hauswirtschaft nicht übernehmen möchte.


    Um dort ausgenutzt zu werden, habe ich mir den Bufdi nicht ausgesucht. Und hätte ich damals Probegearbeitet, hätte ich mir dieses Heim sicherlich nicht ausgesucht. Denn was soll ist bitte verständlich daran, dass man mir eine Lüge und Unterstellung nach der anderen in die Schuhe schiebt?

    Guten Morgen liebe Forumuser,


    ich weiß, es ist ziemlich früh am Morgen. Aber ich muss meine Sorgen loswerden :(


    Zu meiner Person:
    Ich bin weiblich, 16 1/2 Jahre alt und mache meinen BFD aktuell in einem Altenheim, in dem rund 90 Bewohner aller Pflegestufen leben. Seit dem 15.9.2012 bin ich nun dort. Vorher war ich im Krankenhaus, dort hat man mich aber gezwungen, zu kündigen weil ihnen nach 1. Monat auffiel, dass ich ja keinen Schichtdienst machen kann. Aber andere Geschichte.


    Was mich belastet?
    Dazu muss ich etwas mehr schreiben. Erst einmal die Anfänge in diesem Altenheim. Ich habe wie geschrieben am 15.09 angefangen. Wenige Tage später würde mein Bruder heiraten, daher musste ich das schnell klären. Dazu kam, dass ich die Wochenenden gerne wie mein Freund hätte - er war damals noch in einem Fachkrankenhaus für Behinderte angestellt -
    Seitdem - also seit Anfang an - bin ich für die eine Person, die nur Freizeit haben will und meckert. Bis heute, obwohl ich bis auf 2 wichtige Arzttermine nie mehr gemeckert habe! Beinahe wollten sie mit sogar am Wochenende der Hochzeit meines Bruders Dienst aufbrummen. Ich hatte dennoch beide Tage frei, aus den gemeinsamen Wochenenden mit meinem Freund wurde allerdings nichts.


    Nach der Hochzeit meines Bruders wurde ich schwer Nierenkrank - heute ist es chronisch - den Sonntag nach der Hochzeit ging ich zwei Stunden eher, da ich permanent Schmerzen hatte. Damals wurde ich schon dumm angeguckt. Dann habe ich drei weitere Tage mit Schmerzen durchgearbeitet. Bis es Donnerstagmorgen nicht mehr ging. Ich war auch die Nacht darauf im Krankenhaus, sogar stationär. Leider wurde ich danach öfters krank. Oftmals waren es 4 Tage, an denen ich Arbeitsunfähig war. Es war einmal eine Grippe, dann ein Rückfall wegen der Niere und dann ein Arbeitsunfall - Schulter gezerrt. Auch dort habe ich mit Schmerzen gearbeitet.
    Jedes mal hieß es, ich melde mich zu spät krank! Eine Frechheit. Ich habe mich beim Frühdienst um5 gemeldet, um 7 hätte ich anfangen müssen. Im Spätdienst immer zwischen 8-10:30. Ich fange um 1 an.
    Zudem ich mir wegen meiner öfteren Arbeitsunfähigkeit schon am Telefon dumme Sprüche von Kollegen anhören musste. Daher faxe ich aktuelle Krankmeldungen nur noch.


    Es gab seit dem ich da bin oft Gespräche, die ich hier kurz auflisten werde.


    Gespräch 1: 2 Wochen (!!) nach Dienstbeginn. Dabei waren mein Pflegedienstleiter ( PDL ), Wohnbereichsleiter ( WBL ) und Ich. Es ging darum, dass ich ja nur Freizeit möchte . Ein meiner Meinung nach überflüssiges Gespräch.


    2. Gespräch: Ca. 3 Wochen nach meiner Nierenerkrankung. Dabei waren PDL, WBL, meine Seminarleiterin und ich. Es ging erneut darum, dass ich nur Frei haben will und um die Krankmeldungen. Dort gingen auch die ersten Unterstellungen von wegen "Morgens hab ich auch mal keinen Bock aber man muss arbeiten!" Oder "Geh eher zum Arzt, kann doch nicht sein dass es immer erst um 1 Uhr Termine gibt!" los. Leider stimmt das mit dem Arzt, ruft man um acht an, soll man um 12 zur freien Sprechstunde kommen.


    Gespräch 3: Vor ca. 1 Monat mit PDL, Seminarleitung, meinen Eltern und mir. Diesmal ging es darum, dass meine Kollegen das Gefühl haben, ich sei zu überfordert und ich soll in die Hauswirtschaft gehen. Es wurde mir zudem folgendes vom WBL ( der keinen Bock hatte, dabei zu sein!) unterstellt - ausgerichtet vom PDL - :
    - ich gehe immer eher. Ich bleibe meist etwas länger als acht. Die meisten Kollegen denken allerdings, ich mache bis neun. Aber da ich keine 18 bin...
    - Ich erfülle Aufgaben nicht richtig, sage aber ich mache es immer. Ich lüge also. Zudem ich KEINE Anleitung hatte.
    - Ich seie unkonzentriert bei der Arbeit und denke angeblich immer noch nur an Urlaub. Schon wieder!
    - Ich habe keinen Bock zu arbeiten. Vermutlich wegen der Fehlstunden, die alle ärztlich belegt sind...
    - Andere kleine Lappalien wie ich kann keine Betten beziehen etc. Da wollten Kollegen mir ihre misslungenen Taten in die Schuhe schieben.


    Dann habe ich angesprochen, dass der WBL mir verboten hat, auf die Weihnachtsfeier zu gehen. 3 Tage nach dem Gespräch kam der WBL zu mir und machte mich fertig. Ich seie eine freche, dreiste Lügnerin und wenn ich nochmal lüge , folgt die sofortige Kündigung. Dies sagte er ohne Absprache mit der PDL - wie sich rausstellte.


    Seitdem steht fest, ich möchte nicht mehr in dieses Haus gehen. Folgende Gründe bestärken diese Entscheidung:
    - Am Wochenende dürfen alle sich die Dienste aussuchen. Ich bin von 08:00-16:30 da und mache statt der Pflege die Küche. Was nicht im Bewerbungsgespräch erwähnt wurde.
    - Kollegen äußern nie Kritik, sagen was falsch ist.
    - Ich darf meinen Urlaub nicht nehmen, wann ich es mir wünsche.
    - Andauernd soll ich für andere Wohnbereiche - die selber Bufdis haben - Botengänge von 5km ZU FUSS erledigen. Denn die Kollegen geben ihre Räder nicht her.
    - Bis letzten Monat hatte ich jeden Freitag frei, nun soll ich 13 Tage am Stück arbeiten. Was ich aufgrund seelischer Belastung nicht schaffe.
    - Es wird sich nicht an das Jugendarbeitschutzgesetz gehalten! Selten Ausgleiche, andauernd Schmetterlingsdienste und Pausen darf ich auch nie machen.


    Seit dem 23.12.2012 bin ich nun krankgeschrieben. Aufgrund seelischer Probleme privat und auf Arbeit. Es wird fieberhaft nach einer neuen Stelle gesucht. Allerdings ist meine Seminarleitung bis zum 20.01.2013 im Urlaub und meine Ärztin schreibt mich nicht länger krank.


    Hat jemand eine Idee, was ich tuen kann? Ich suche alles ab, es gibt eine Stelle aber der dortige PDL meldet sich nicht. Zudem ich Angst habe, dass meine jetzige Stelle meine neue Stelle versaut.
    Und ich habe Angst, kein Gehalt zu kriegen, da wir eine Vorauszahlung haben ( bekommen immer am 15 des Monats unser Geld )


    Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, den Beitrag zu lesen.


    Grüße.