Beiträge von Kirsten111

    Nun hab endlich meine erhoffte Stelle als Bufti in meiner Heimatstadt bekommen. Vor zwei Wochen hab ich angefangen. Da ich im kommenden Sommer die Ausbildung zur Erzieherin beginne, war ich glücklich, den BfD in einer KiTa absolvieren zu dürfen, um in den Beruf hereinzuschnuppern. Mehrere Gruppen, ab Babyalter ... genau das, was ich gewünscht hatte.
    Die Ernüchterung ist jetzt nach zwei Wochen längst eingetreten. Ich bin nicht dort angestellt, um in den Gruppen zu helfen. Nein, ich bin in der Küche. Kochen, abspülen, Gemüse schälen, Spülmaschine einräumen. Morgens Frühstück, vormittags zweites Frühstück, mittags Mittagessen und nachmittags die Küche auf Vordermann bringen für die nächsten Tag. Ich war in den vierzehn Tagen zweimal in einer Gruppe, weil eine Erzieherin kurz auf Toilette musste. Ich sollte aber nur da stehen und aufpassen, dass keines der Kleinen aus der Tür huscht.
    Ich bin also von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr ausschließlich in der Küche.
    Nachdem ich mal höflich nachfragte, sagte man mir, dass ich nie für die Gruppen eingeteilt war, sondern dass man lediglich jemanden für die Küche benötigte, als Beihilfe für die Köchin. Das würde sich auch nicht ändern. Ich dürfe eigentlich nicht mal in die Gruppen, weil ich ja keine Ausbildung in dem Bereich hätte.
    Wie bitte? Ich hab doch das BFD-Jahr gewählt, um mir ein Bild von dem Beruf zu machen.


    Sind solche Erfahrungen "normal"? Ist es nicht so gedacht, dass ein Bfdler in den Beruf reinschnuppert, den er später erlernen möchte?
    Ansonsten macht die Sache wenig Sinn. Jeder 400 Euro Job würde mir mehr bringen - und da stünde ich nicht 9 Std. vor ungeschälten Kartoffeln ....


    Was würdet ihr tun, ohne sich gleich in der Kita unbeliebt zu machen?

    Ich habe ein großes Problem und hoffe, hier Antworten zu finden. Leider kann oder will mir das Bundesamt in Köln nicht weiterhelfen. Würde daher gern eure Erfahrungen hören/lesen.


    Ich habe im Oktober eine Bufti-Stelle in Norddeutschland in einer Behinderteneinrichtung angetreten. Leider muss ich aus familiären Gründen sofort zurück in meine Heimatstadt ziehen. Ich suche also ab November nun eine neue Stelle hier. Ein sozusagen interner Wechsel war nicht möglich, also kündigen und neu anfangen. Okay.


    Ich habe mich jetzt bei mehreren Einrichtungen beworben, die lt. telefonischer Aussage händeringend noch nach einem Bufti suchen und mich gerne sofort nehmen. Ich habe dann dort jeweils einen Probearbeitstag absolviert, habe von allen die Zusage bekommen, dass ich die Stelle haben könnte und dass ich in den nächsten Tagen Bescheid, wg. Vertrag etc..
    Ich könnte mir also theoretisch die Stelle aussuchen, die mir am besten gefiel.
    Soweit die Theorie.
    Heute habe ich in den Einrichtungen angerufen, und nachgehakt, wann ich zwecks Vertragsunterschreiben kommen könne.


    Von drei Einrichtungen bekam ich heute die Aussage, die sie "erstmal nachschauen müssen, ob überhaupt ein Kontingent frei wäre". Wenig später kamen die Anrufe, dass leider nichts mehr frei sei. Weder im November 2012, noch im ganzen kommenden Jahr.


    Ich habe über die Problematik mit den Kontingenten gelesen.


    Aber ich bin zutiefst enttäuscht. Erstens habe ich meine Stelle "freigegeben", weil ich ja eine ordentliche Kündigung vorlegen musste. Zweitens habe ich jetzt bei insgesamt fünf Einrichtungen jeweils einen ganzen Tag probegearbeitet, nur um dann zu hören, dass KEIN Kontingent frei ist??? Warum bestellen die mich zu sich? Die müssten sich doch vorher erkundigen, ob sie überhaupt jemanden nehmen dürfen??


    Ja, ich bin enttäuscht - bzw. stocksauer.


    Wie ist die Sache mit dem Kontingent überhaupt geregelt? Bekommen die einzelnen Einrichtungen ein gewisses Kontingent zugeteilt? Eine Dame meinte, da gäbe es eine "Ampel", sie müsse sich ins Bundesamt einloggen und dann könne sie sehen, ob eine Stelle frei wäre. Und da war wohl nichts frei. Und zwar nicht nur hier im Kreis, sondern bundesweit?!?


    Habt ihr ähnliche (negative) Erfahrungen gemacht?


    LG Kirsten