Beiträge von Blumentopf

    Schade, dass sich deine Einsatzstelle nicht darum bemüht, dir ein Zwischenzeugnis schreibt, zumal es für dich ja von großer Bedeutung zu sein scheint. Ich würde an deiner Stelle wohl noch einmal freundlich darauf hinweisen, wie wichtig das für dich ist - als zu lange dürfte es doch nicht dauern, ein Zeugnis auszustellen. Seinen potentiell neuen Arbeitgeber darauf zu verweisen, bei deiner jetzigen Stelle anzurufen, ist bei einer hohen Bewerberzahl denke ich eher unbeliebt und man wird vielleicht schon eher aussortiert.


    Das finde ich auch etwas dreist von deiner Stelle. Du machst da nen Freiwilligendienst für low, und die haben kein "Bock" zur Ausstellung eines Zwischenzeugnisses, dass für die wenig arbeit ist und dir viel bringen würde.


    Also da nochmal nachhaken und fragen, ob es nicht doch möglich sei, weil es so wichtig ist.


    viel Glück


    Blumentopf

    Hi,


    hast du schon mit deiner Einsatzstelle darüber gesprochen? Grundsätzlich kannst du den Dienst kündigen, wenn dir die persönliche Fürsorge deiner Oma wichtig ist. Wie alt bist du denn? Vielleicht kannst du aus deiner Vollzeitstelle, wenn es denn eine ist, eine Teilzeitstelle machen. Bei Ü27-Jährigen ist das möglich, dann hättest du mehr Zeit. Dass die dich für unbestimmte Zeit freistellen kann ich mir schlecht vorstellen, immerhin sind die auf dich angewiesen. Erst recht, wenn es auf unbestimmte Zeit geht. Einfach mal deinen Chef Fragen...


    Viel Glück


    Blumentopf

    Blöde Situation. In den folgenden Bewerbungen solltest du jedenfalls darauf hinweisen, dass du gekündigt worden bist, weil du nicht mehr als 15kg heben darfst und die Einsatzstelle das erst im Nachhinein als Ausschlusskriterium angesehen hat. Du kannst ja die Stellen, auf die du dich bewirbst, darauf hinweisen und diese deswegen auch den Betriebsarzt kontaktieren können. Warum sollten die eine Schlechte Auskunft geben? Ich denke, dass wenn sie Kontakt zu anderen Einsatzstellen hatten lediglich gesagt haben, dass du nen 15kg Schein hast. Wo hast du dich denn sonst noch hin beworben? Stellen, bei denen du Körperlich arbeiten musst, kannst du dann allesamt gepflegt vergessen. Spontan fallen mir keine Stellen ein, bei denen du nicht körperlich arbeiten musst.


    Wenn du schon mit nem Rechtsanwalt kommst - da muss doch noch was anderes passiert sein, wenn du dich so aufregst oder?


    Gruß


    Blumentopf

    Du musst nichts auslegen für die Seminare! Geht ja auch gar nicht bei deiner finanziellen Lage. Sag denen das. Wenn die das vermurksen, ist das deren Schuld.


    Aber


    Wenn die Leute da alle umgänglich und nett sind, dann freu dich doch und mach weiter, so viel Glück hat nicht jeder. Die ersten Tage sind immer anstrengend, weil alles neu ist - das legt sich aber. Du kannst nichts verlieren, wenn du erstmal weiter machst, aber viel gewinnen.


    Natürlich können sie dir auch nicht im Vornhinein sagen, was alles genau deine Aufgaben sind. Es gibt immer Dinge, die vorher nicht im Detail besprochen werden können, aber zum Aufgabenfeld dazugehören. Zu den Botengängen: Ein bisschen mehr Selbstvertrauen. Du bekommst Geld, kaufst ein, gibst denen das Geld und Kassenbon zurück und dann hat sich das. Wo liegt das Problem?


    Natürlich kann man das ein oder andere nicht sofort, aber man wächst nur mit seinen Aufgaben. Versuch doch den Vorteil darin zu sehen, dass du etwas lernen kannst - deswegen bist du doch auch da oder?


    Gruß


    Blumentopf

    Hi,


    sofern du U27 bist, bist du verpflichtet an den Seminaren teilzunehmen. Eine optimale Lösung zu deinem Vorteil gibt es denke ich nicht.


    Wo ist denn der Kleine, wenn du in deiner Einsatzstelle bist? Wenn er solange in einer Kita ist und dein Mann arbeitet über die Betreuungszeit hinaus, dann kann er doch seinen Chef Fragen, ob er nicht innerhalb dieser Woche etwas eher Schluss machen kann. Warum ist eine Tagesmutter nicht möglich?


    Generell rate ich dir aber, dass du das mit deiner Einsatzstelle und ggf. mit der Zentralstelle besprichst, die können dir da sicher auch nochmal einen guten Rat geben. Wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt, dann müsstest du deinen Sohn zu den Großeltern bringen - oder die kommen in dieser Woche zu Euch...wie auch immer.
    Wenn es absolut nicht möglich ist, eine Betreuung für den Kleinen zu finden, dann wirst du sicherlich nicht zu dem Seminar gehen müssen. Hast du dir denn vor dem BFD keine Gedanken dazu gemacht?


    Gruß


    Blumentopf

    Hallo,


    nach dem Arbeitsgericht Ulm stellt bereits die Einstellung eines BFDlers eine personelle Maßnahme nach § 99 BetrVG dar, wodurch eine Einstellung auch der Mitbestimmung des Betriebsrates unterliegt.


    hierzu:
    BBE : Bundesfreiwilligendienst und Mitbestimmung des Betriebsrats


    Grundsätzlich ist nach dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 102 BetrVG) Betriebsrat vor jeder Kündigung zu hören. Eine Kündigung ohne Anhörung des Betriebsrates ist unwirksam!


    hierzu:
    Anhrung Betriebsrat


    Daraus könnte man schließen, dass der Betriebsrat auch bei einer Kündigung eines BFDlers angehört werden müsste.


    Vielleicht stellst du deine Frage noch einmal in einem Forum für Rechtswissenschaften.


    Gruß


    Blumentopf

    Hallo zusammen,


    hier
    BFD-Plätze werden kontingiert
    habe ich in den Kommentaren gelesen, dass BFD-Stellen für Einrichtungen nicht fest kontingentiert werden. Dort wird kritisiert, dass dadurch vorzeitig beendete BFD-Verträge (aus welchen Gründen auch immer) nicht oder nur "schwer" von neuen BFDlern nach besetzt werden können (was im Zivildienst nicht der Fall gewesen sei) und dadurch keine Planungssicherheit gewährleistet werden kann.


    Können das andere Einsatzstellen bestätigen?


    Mich würde interessieren, wo die Norm dafür festgeschrieben steht, dass Einsatzstellen keinen Anspruch auf ein festes Kontingent an BFD-Stellen haben. Kennt dazu jemand verlässliche Quellen, wie hier die Regelung aussieht?


    Einer Einsatzstelle sollte es doch möglich sein, dass wenn ein Platz vorzeitig frei wird, dieser dann auch möglichst nahtlos besetzt werden kann.


    Mit besten Grüßen


    Blumentopf

    Hallo Zusammen!


    Beim durchstöbern ist mir aufgefallen, dass einige sehr unzufrieden mit ihrem BFD sind. meine Frage dazu ist, warum kündigt ihr nicht euren Vertrag? Denn scheinbar stimmen eure Vorstellungen über die Arbeitsbedingungen und Tätigkeiten nicht mit dem Arbeitsalltag überein.


    Was sind eure Gründe, warum ihr trotz dieser Arbeitsbedingungen nicht Kündigt?
    Welche Schwierigkeiten habt ihr bei einer solchen Entscheidung?


    freundliche Grüße


    Der Blumentopf