Beiträge von Arne

    Es gab eine Begründung des Int. Schulbauernhofes:

    Zitat

    leider mussten wir uns in diesem Jahr gegen die Aufnahme
    Bundesfreiwilliger entscheiden, da wir in der zweiten Jahreshälfte
    bauliche Maßnahmen am Haupthaus vornehmen.

    Ja, als ich meine 3 Probetage hatte, da wurde diese Baumaßnahme geplant. Alle wußten, was da kommen wird, nur wir Bewerber für 2019/2020 nicht.
    Warum also hat man uns Bewerber überhaupt zur Probe arbeiten lassen? Völlig unnötige Hospitationen so vieler Bewerber!

    (1) Der BUFDI hat es mit einflußreichen Promis zu tun, die ein gemeinsames Ziel verfolgen mit ihrer Stiftung. Die Stiftung ist international aufgestellt, hat sicherlich ein ordentliches Stiftungsvermögen.


    (2) Gemeinnützige Stiftungen finanzieren sich auch durch Spenden, aber sie lassen auch ihr Stiftungsvermögen "arbeiten" um z.B. laufende Kosten zu bezahlen oder große Projekte vorzufinanzieren.


    (3) Hier ist mehr als die Schulabschlußnote 2 im Fach Englisch gefordert. Fließend sprechen, verstehen, lesen und schreiben ist angesagt, der Bufdi hat es mit internationalen Promis zu tun!


    (4) Das bedeutet im besten Fall, daß der Bufdi einem angestellten Verwaltungmitarbeiter zugeteilt ist und unter dessen Anleitung zuarbeitet, kann aber durchaus sein, das der Bufdi selbstständig die Arbeit eines (eingesparten) Verwaltungsfachangestellten ausführen muß und zugleich eine (eingesparte) Sekretärin ersetzen muß.


    (5) Das von dem Bufdi viel erwartet wird an Wissen und Können, darauf deutet die Verengung der Qualifikation der gewünschten Schulabgänger hin. Warum aber jemand der schon während seiner Schulzeit ein einjähriges Pflichtpraktikum machen mußte, nun nochmal 12-18 Monate für ein kleines Taschengeld dranhängen sollte? Will man z.B. künftige BWL Studenten anwerben, die auf ihren Studienplatz warten müssen?


    (6) Man sucht berufserfahrene Verwaltungsfachangestellte oder Sekretäre/-innen, die zwischen zwei Jobs stehen und es sich finanziell leisten können in der teuren Hafengroßstadt *** für 12-18 Monate zu überleben? Zielgruppe sind offensichtlich nicht Langzeitarbeitslose, sonder Idealisten die mal aussteigen können zwischendurch von der normalen Karriere.


    Wie auch immer Gruppe (5) und Gruppe (6) von beiden werden dieselben Fähigkeiten verlangt, wobei die (5) gar nicht die Berufserfahrung haben kann der (6). Sind also die gewünschten Schulabsolventen der (5)
    überfordert, benachteiligt im Bewerbungsprozeß, etwa die zweite Wahl? Amateur und Vollprofi sollen sich um die selbe Bufdi Stelle bewerben?


    (7) Promis zu empfangen und ihre meetings vorzubereiten, das ist alles andere als einfach. Sicheres Auftreten, Hotelbuchungen, catering, Flughafen Tranfers usw. usw. bishin zum eigenen sicheren Auftreten und der angemessenen Garderobe die man haben muß, es muß gelernt werden und nicht jeder taugt dazu. Das ist allerhand was da verlangt wird vom Bufdi.


    (8) Fundraising und Projektmanagement sind für sich genommen schon Vollzeitjobs, die im Rahmen einer Promi-Stiftung professionell gehandhabt werden müssen. Man darf nur hoffen das der Bufdi nur die Profis unterstützt und es keinesfalls alleine machen muß.


    (9) bis (13) Insbesondere die Schulabgänger (s. 5) sollten sich fragen, ob sie das alles leisten können was da gefordert wird. Die Stiftung sollte sich spätestens an dieser Stelle fragen, ob sie einen Bufdi sucht oder einen bewährten Vollprofi mit multipler Berufserfahrung (Verwaltungsfachmann, Sekretär, Fundraiser, Projektmanager usw.).


    (14) Internationales Team: Man hat also Leute im Team mit denen man sich auf Englisch verständigen muß! Harmonie: Bitte nicht die Harmonie stören mit Fragerei, Hilflosigkeit, Verweigerung, Kritik und dergleichen!


    (15) Als Bufdi Ideen einbringen? Immer dran denken als Bufdi ist man ganz unten in der Hierachie, man ist Gastarbeiter, man ist neu, die Harmonie muß gewahrt bleiben.


    (16) Man zahlt nur ein Taschengeld, keine anderen Zuschüsse für Unterkunft, Verpflegung usw. Der B.U.N.D. hat als Zentralstelle dieser BFD Einsatzstelle die Vorgabe: Mindesttaschengeld 200€ und maximal 402€. Wer die Lebenshaltungskosten dieser bundesdeutschewn Hafengroßstadt kennt, weiß das man damit keine 1 Zimmerwohnung (kalt) anmieten kann, wenn man denn überhaupt eine finden kann, bei der studentischen Nachfrage. Viele B.U.N.D. Einsatzstellen fassen zudem die 200€ Mindestvorgabe, als vorgeschriebenes Taschengeld auf, also bitte nicht auf 402 € Taschengeld hoffen.


    Das große Rätsel ist aber die Klausel "von der Arbeitszeit abhängig", denn unter (17) ist die Arbeitszeit in Wochenstunden vorgegeben. Hier sollte ein Bufdi Bewerber nachfragen, denn es könnte ein Hinweis auf Überstunden, Wochenend- und Feiertagsarbeit sein.


    (18) Von einer Stiftung mit solch edlen Zielen erwarte ich, das sie den Empfang einer Bufdi Bewerbung wenigstens bestätigt und allen abgelehnten Bewerbern ordentlich absagt. Da man aber nur mit der engeren Auswahl kommunizieren will, zeigt das an, wie elitär man eingestellt ist als Stiftung bei Personalfragen. E-mails mit Absagefloskeln sind wirklich kein Aufwand.

    Hinweis der Text wurde anonymisiert, es geht mir nur darum versteckte Hinweise, Informationen, Schlüsselwörter zu zeigen bzw. zu erklären.



    Hallo,


    für jemanden der sich bereits intensiv mit den Inhalten der Seite auseinandergesetzt hat, die du da oben bewirbst, stellst du aber verblüffende Fragen. Welche Länder sich anbieten für soziales Engagment?


    - Gibt es denn überhaupt Länder wo kein soziales Engagment möglich ist, gebraucht wird oder verboten ist?
    - Viel wichtiger ist doch die Frage wo es im Ausland eine Einsatzstelle gibt, die deinen Vorstellungen von sozialem Engagment entspricht!
    - Dann erst stellt sich die Frage, ob du mit der Sprache und der Kultur des Landes, sowie mit den Lebensbedingungen vor Ort zurecht kommen könntest.


    Natürlich gibt es Leute, die ein FSJ oder ähnliches im Ausland geleistet haben, was für diese Leute aber gut oder schlecht war, muß für dich nicht zwangsläufig genauso laufen.
    Wenn also Hinz schreibt Südafrika ist ein tolles Land für dich, der Kunz aber schreibt Zimbabwe ist ein unmmögliches Land für dich, woher wollen die das wissen? Woher willst du wissen, ob du wie Hinz oder Kunz
    fühlst, lebst, kommunizierst und arbeitest?

    Hab mich ja bei dem Verein Lebenshilfe e.V. in meiner Heimatstadt als Bufdi beworben, die machen genau das, aber begleiten halt die behinderten Kinder angeblich nur Vormittags in die jeweiligen Inklusionsschulen. Ist eine ausgeschriebene Bufdi Stelle, aber wenn du da anfragst teilen sie dir mit, das das nur eine vorsorgliche Ausschreibung sei und man nicht genug Arbeit für einen Bufdi hätte, um ihn täglich 8 Std zu beschäftigen. Auch auf Teilzeit wollten die sich nicht einlassen, obwohl das doch passen müßte? Ich hasse es wenn interessante Bufdi Stellen ausgeschrieben werden und sich bei Erstkontakt rausstellt, das es nur eine Scheinregistrierung war.

    Allerdings hat sich da mein Träger so kulant gezeigt und gesagt, dass der Fehler nicht mein Nachteil sein sollte und wir das mit Überstunden oder Urlaub klären.

    Das ist nicht kulant und es ist ein klarer Nachteil auf deine Kosten! Überstunden sollen zeitnah abgefeiert werden nicht am Ende des Einsatzjahres, so die BFD Vorschrift. Auch darf man dich nicht zwingen den gesamten Jahresurlaub am Ende des Einsatzjahres nehmen zu müssen. Dein BFD Einsatz kann 6 bis 12 Monate dauern, ein Vertrag über 11 Monate ist also kein Problem, sofern die Einsatzstelle mit der Zentralstelle willens ist aus einer 2 eine 1 zu machen im Vordruck.


    300 € + 100 € = 500 €, wie rechnet sich das denn?

    Wenn die Einsatzstelle ein (erweitertes) Führungszeugnis will, dann soll sie dem Bewerber bescheinigen, das es dem BFD bzw. FSJ dient, dann gibt es das Teil kostenlos. Weigert sich die Einsatzstelle das zu bescheinigen, darf man davon ausgehen das man eine sehr geizige, oder faule, oder lernunwillige, oder desinteressierte Einsatzstelle gefunden hat, die einem später noch auf ganz anderen Kosten sitzen läßt
    (z.B. Fahrtkosten zu den Seminaren).


    Desgleichen das ärztliche Zeugnis. Ist eine Arbeitsfähigkeitsbescheinigung nötig, muß die Einsatzstelle einen neuen Mitarbeiter zum die ES betreuenden Betriebsarzt schicken und die Kosten dafür übernehmen, das geschieht in der Regel in den ersten Wochen bei Arbeitsbeginn. Auch hier soll wohl der ohnehin schon billige Bufdi oder FSJler noch auf dem Arzthonorar seines Hausarztes sitzen bleiben. Wer Pech hat, der bekommt einen kompletten Jahrescheck, mit allerlei Labortests und er wird als Selbstzahler abgerechnet mit dem 2.3 fachen Satz. Das kann ein paar hundert Euro kosten, wenn der Hausarzt es drauf anlegt.
    Die Krankenkasse bezahlt das nicht!



    Eine ES die den halben 450€ Jobber Lohn einspart, sollte den Bufdi/JFSler nicht ausbeuten und ihm/ihr nicht auch noch Arztkosten aufdrücken, nur damit er/sie sich überhaupt bewerben darf.

    Ein Stadtname im Ausland kann täuschen, was bei den Einheimischen unter "Stadt" läuft, könnte nach unseren deutschen Maßstäben ein entfernter Vorort sein bei Ankunft. Dann kann so eine ausländische Großstadt auch noch sehr unterschiedlich sein, NYC z.B. es ist ein krasser Unterschied, ob man in Brooklyn/Williamsburg lebt und arbeitet, oder in Brooklyn/Brownsville. Staten Island wiederum kommt einem wie tote Hose aufm Land vor, wenn man es mit Manhattan vergleicht. Also aufgepasst, der Stadtname garantiert nicht immer, das man das bei Ankunft sieht/erlebt, was man sich zu Hause in D vorgestellt hat.

    Hallo,


    das mußt du bei der verantwortlichen Stelle z.B. auf http://www.bundesfreiwilligendienst.de mal erfragen. Aber mache dir mal keine großen Hoffnungen, denn dein USA Jahr hast du ohne eine anerkannte Zentralstelle mit Hauptsitz in Deutschland unternommen, die gute Nachricht ist CCT ist eine registrierte Einsatzstelle!


    Weiteres:


    1. Es gibt kein privates FSJ auf eigene Faust, ein FSJ ist immer an die staatlichen Vorgaben und zugelassenen Partner gebunden.
    2. Du hättest dein FSJ z.B. mit diesem Träger bei CCT/USA machen können: https://eos-erlebnispaedagogik…iform-camphill-community/

    Zeitdruck ist nie gut bei solchen Entscheidungen, denen ein Jahr in der Fremde folgt. Ist der Anbieter seriös? Welche Informationen gibt es im Internet über die Einsatzstelle? Beherrscht man die englische Sprache schriftlich und mündlich? Ist man gewillt Thailändisch zu lernen und in einer ganz anderen Kultur zu leben, alles Dinge die vorab bedacht werden sollten und nicht erst bei Ankunft.

    Guten Tag,


    die volle Arbeitszeit muß du leisten, wie vertraglich vereinbart, also z.B. 39,5 Std/W. Die leistest du aber als unqualifizierter Helfer unter Aufsicht und Anweisung deines zugewiesenen Betreuers.
    Aus versicherungstechnischen Gründen wird dir das Krankenhaus sogar vertraglich untersagt haben qualifizierte Tätigkeiten wahrzunehmen. Wenn dir kein Betreuer zugewiesen wurde, wenn niemand dich anleitet und beaufsichtigt, dann darfst du gar nicht an einen Patienten ran als Ersatzpflegekraft. Problematisch wird es wenn von dir Überstunden, Nachtschichtarbeit und Wochenend-/Feiertagsdienst verlangt wird.


    Überstunden oder Wochenenddienste müssen zeitnah mit Freistunden ausgeglichen werden, sie dürfen dann mit dem BFD eine Woche eher aufhören am Ende des Einsatzjahres, so sollte das nicht laufen.
    Auch während der Überstunden und eines Wochenenddienstes muß ein Betreuer da sein, der dich beaufsichtigt und anleitet. Jetzt macht der Bufdi mal die Nachtschicht alleine, weil Hinz und Kunz sich heute krank gemeldet haben, so geht das nicht.


    Feiertagsdienst würde ich ablehnen.

    Hallo,


    zunächsteinmal ist es wichtig überhaupt eine potentielle ES zu finden die barrierefrei ist in deinem Fall. Die Tatsache, das die erste Kiga Leitung dich überhaupt genommen hat, zeigt das man gegenüber Rollstuhlfahrern als Kiga Mitarbeiter keine Vorurteile hatte, was nicht selbstverständlich ist. Machen wir uns nichts vor, Bewerber mit Behinderung, die zu dick sind, die zu alt sind, die irgendwie nicht ins Bild passen, werden doch oft gleich aussortiert und abgesagt, egal wo. Im ersten Fall hat wohl einfach die Chemie nicht gestimmt zwischen euch beiden.

    Top ES Caritas Alter27+ Vollzeitbufdi: Taschengeld 195€, Verpflegungszuschuß 236€, Unterkunftszuschuß 189,55€.
    Flop ES b.u.n.d. Alter27+ Vollzeitbufdi: Taschengeld 200€.


    weitere Kosten für die Caritas ES beim Bufdi:


    Sozialversicherungsbeitrag 244,81 €
    Verwaltungspauschale 35,00 €
    Bildungszuschuss 140,00 €
    Erstattung Zuschuss Bund -350,00 €


    Gesamtkosten: 690,36 €



    weitere Kosten für die b.u.n.d. ES beim Bufdi:


    Sozialversicherungsbeitrag ca. 40,00 €
    Päd.Begl.durch b.u.n.d.Zentrale 10,00 €
    Erstattung Zuschuss Bund -250,00 €


    Gesamtkosten: 0 €



    Merke: Wenn man also dem Bufti als ES ganz wenig auszahlt und auch nur Taschengeld, dann spart man viel an Kosten und Nebenkosten. Wenn man dann noch eine helfende Zentralstelle hat,
    die die Kosten der Seminare (Bildung) stemmt, dann hat man den Bufdi für umsonst, nach Rückerstattung durch den Bund. Jede ES die euch vorjammert man müsse das alles selber zahlen und
    könne als armer Verein, gGmbH oder sonstige Organisation nur 200€ Taschengeld und weniger zahlen, verschweigt euch den Bundeszuschuß!

    Hallo,


    ob es sich für dich und deine Situation lohnt oder nicht, das kann kein Fremder wissen. Was der eine "gut" findet mag der andere als "schlecht" bewerten. Da du Bekannte hast, die du ansprechen kannst und die dir und deiner Situation vieleicht näher sind, warum nicht die befragen?


    MfG, Arne