Beiträge von Arne

    Eine Rechtsberatung ist hier nicht möglich.


    Das FSJ ist nicht für Studenten vorgesehen, es dient ggf. der Vorbereitung auf ein Studium.


    Die wenigen gegebenen Informationen werfen Fragen auf.
    Sie sind seit 7 Semestern nur an einer Uni eingeschrieben, oder sie haben seit 7 Semestern studiert?
    Sie sind BaföG Empfänger?
    Das BaföG soll ggf. im Semester 8 durch Scheineinschreibung aufrecht erhalten werden?


    Der Sinn und Zweck eines FSJ, um nach 7 Studiensemestern an der Uni zu pausieren erschließt sich mir nicht.


    Geht es um ein Zusatzeinkommen, dann wäre ein Minijob anzuraten.
    Geht es um eine das Studium ergänzende Praxiserfahrung, wäre ein Studentenpraktikum oder Studentenjob anzuraten.

    Eine Rechtsberatung können sie nur durch einen Rechtsanwalt bekommen.


    Wurde dem Arbeitgeber ein ärztliches Attest wie vorgeschrieben vorgelegt, aus dem tatsächlich hervorgeht, das eine zeitlich unbegrenzte Arbeitsunfähigkeit vorliegt, oder haben sie das dem Arbeitgeber als Eltern als private Einschätzung mitgeteilt kurz vor Dienstantritt?


    Je nach dem wie der genaue Sachverhalt ist, kann diese Rückdatierung sogar ein freundliches Endgegenkommen, wenn nicht sogar eine Notwendigkeit sein.

    Zunächsteinmal müßte die Kinderarztpraxis einen passenden Träger finden und diesem nachweisen, das es für eine(n) FSJler eine soziale Tätigkeit in der Kinderarztpraxis geben würde. Näheres hier:


    https://www.bundes-freiwillige…oziales-jahr/traeger.html


    Da Krankenhäuser und Kliniken FSJler nehmen bzw bewilligt bekommen, wird die größte Schwierigkeit wohl darin bestehen , eine bis zu 40 stündige soziale Tätigkeit wöchentlich in der Praxis nachzuweisen und eine(n) qualifizierten Betreuer(in) zuzuweisen.


    Angenommen ein FSJler soll mit den Kindern im Wartezimmer spielen, wer würde den FSJler pädagogisch anleiten, beraten und verantworten können vom Praxisteam? Gibt es überhaupt ein kindgerechtes Spielzimmer für Kinder in der Praxis oder etwa nur das übliche bestuhlte Wartezimmer mit der notorischen 1 m² Bauklotzecke?


    Eine weiter zu klärende Frage wäre, käme der FSJler überhaupt auf genügend Wochenstunden im Rahmen der Sprechstundenzeiten?

    Also 75+60=135€? Wenn die 60€ für Benzingeld oder ÖNV Monatsticket reichen und sich das Kind zu Hause ernährt und bei den Eltern kostenlos wohnen kann, dann ist das machbar. Es gibt Einsatzstellen die eh nur 200 € Taschengeld zahlen und sonst gar nix. Es gibt Einsatzstellen die Unterkunft und Verpflegung stellen, selten aber es gibt sie. Ich selber habe keine gefunden, nur eine die mir 300€ für Unterkunft mtl. abzocken und 9,90€ fürs tägliche mit essen abkassieren wollte und das bei 300€ Taschengeld. Wer sucht der findet und wer in einer Großsstadt wohnt hat sicherlich mehr Auswahl!

    Die Einsatzstelle hat sich der Zentralstelle und dem Staat gegenüber verpflichtet dir einen Betreuer vor Ort zu stellen, der genau solche Problem hören und lösen sollte. Gibt es den nicht, dann muß die Zentralstelle sich um dich kümmern, aber von alleine kommen die nicht drauf, da mußt du dich melden!

    Siehe:


    https://www.spiegel.de/panoram…rueckgeben-a-1232584.html


    oder hier:


    https://www.zdf.de/politik/fro…r-muessen-zahlen-100.html



    Das bedeutet dem Pflegekind verbleiben 75€ von 300€ und ob man davon die Transportkosten zum Einsatzort bezahlen kann, geschweige denn Verpflegung und Unterkunft?
    Kann passieren, das ein FSJ zur bösen Kostenfalle wird für Pflegekinder und Pflegeeltern.


    Ihr zitierter Satz stammt ja aus dem Spiegelbeitrag, dort steht auch das dieser Satz leider sehr unterschiedlich interpretiert wird. Wenn sie einen gnädig gestimmten Sachbearbeiter im Jugendamt haben
    dann sollten sie ihr Glück versuchen und für das FSJ der Kinder diesen Ausnahmesatz anwenden. Zieht das Jugendamt nicht mit, können sie Einspruch einlegen und bei Abweisung vors Sozialgericht ziehen,
    um es einzuklagen. Fragen sie also beim Jugendamt nach!

    Habe folgende Info zur obigen Stelle bekommen:


    1. Das Taschengeld beträgt bei 38,5 Stunden im Monat 350€.
    2. Keine Unterkunft oder sonstige Zuschüsse.
    3. Teilzeit wäre möglich, das Taschengeld verringert sich entsprechend.


    Frage: Wer kann in dieser großen Hafenstadt wohnen, leben und sich transportieren für einen Stundenlohn von 44 Cent?


    a) Schulabgänger eines der örtlichen Wirtschaftsgymnasien mit reichem Elternhaus das alle Kosten übernimmt.
    b) Reicher ortsansässiger Arbeitnehmer mit multipler Berufsausbildung und Berufserfahrung, der mal 1 Jahr Pause machen kann auf eigene Kosten.


    Alle normalen Bewerber können nur obdachlos verhungern...

    Alles wichtige hier:


    https://www.gelegenheitsjobs.d…minijob-und-fsj-geht-das/



    Wenn die FSJ Stelle zustimmt ginge das.



    Aber wer hält das für die Dauer eines Jahres durch? Wenn die FSJ Stelle mehrere Bewerber hat, dann wird sie sicherlich nicht einen Risikobewerber nehmen, der auf einen Nebenjob besteht. Die gucken knallhart wer voraussichtlich die beste Arbeitskraft einbringen wird: Nebenjob, hohes Alter, Schwerbehinderung, kein Führerschein, all das und noch viel mehr kann einem zum Nachteil werden. Wer glaubt in sozialen Berufen gäbe es nur verständnisvolle Arbeitgeber und Mitarbeiter, wird schnell eines besseren belehrt.

    Hier ist das alles geregelt:


    https://schulrecht-sh.de/texte…_schulen/berufsschule.htm


    << Aufgrund des § 126 Abs. 3 des Schulgesetzes bestimmt das Ministerium für Bildung und Wissenschaft, dass berufsschulpflichtige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Jugendfreiwilligendiensten (freiwilliges soziales Jahr, freiwilliges ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligendienst) für die Dauer der Maßnahme nach §15 Schulgesetz vom Berufsschulunterricht beurlaubt sind, wenn sie gegenüber der zuständigen Berufsschule die Teilnahme durch Vorlage der schriftlichen Vereinbarung mit dem Träger des Jugendfreiwilligendienstes nachweisen.
    Die Schulen weisen die berufsschulpflichtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf hin, dass sich die Berufsschulpflicht nach Ablauf oder Abbruch des Jugendfreiwilligendienstes nach dem Schulgesetz richtet. Die Träger sind gehalten, der zuständigen Berufsschule eine Mitteilung zu machen, wenn der Jugendfreiwilligendienst abgebrochen wird.>>


    Die Berufsschulpflicht ruht also im Falle eines anerkannten FSJ, aber die Vollzeitschulpflicht muß zuvor geleistet worden sein durch den Minderjährigen.

    Ich habe nun fast 3 Bewerbungsmonate hinter mir mit 18 Fehlschlägen und 2 noch laufenden Bewerbungen. Zeit mal auf ein paar Dinge hinzuweisen, womit 27+ Bewerber rechnen müssen in den alten Bundesländern (in den neuen Bundesländern war und ist Bufdi mit 27+ sein nie ein Problem!)


    1. Gehen sie davon aus das 90% aller Einsatzstellen die auf diversen online Stellenportalen geführt werden unbrauchbar sind (existieren nicht, in Wahrheit FSJ Stellen, vorsorgliche Listungen, hausinterne Stellenvergabe, Altersbegrenzungen usw.)


    Beispiel 1: Ich könne mich beim Tischtennisverein meiner Stadt bewerben schreibt https://www.bundesfreiwilligen…/einsatzstellensuche.html. Dumm nur das der
    vor 10 Jahren aufgelöst wurde! Die Bundesbehörde hat einfach uralte Zivieldienststellen übernommen und seit BFD Gründung nie überprüft.


    Beispiel 2: Meine Stadt nimmt nur Bufdis bis Alter 26 für die Jugenarbeit, erfährt man aber erst bei Bewerbung, steht ohne Altersbegrenzung in der Stellenausschreibung. Ist in Wahrheit eine FSJ Stelle also, aber die Stadt will ja den staatlichen Zuschuß kassieren!


    Beispiel 3: Der "die Tafeln" Dachverband hat die örtliche Tafel vorsorglich als ES registriert, obwohl die gar nicht die Arbeitsstunden hätte, selbst für eine halbe Stelle. Erfährt man aber erst bei Bewerbung!


    Beispiel 4: Ein "soziales Kaufhaus" im Nachbarort vergibt die Bufdistelle nur an Vereinsmitglieder.


    Beispiel 5: Kirchliche ES in der Jugendarbeit sind doppelt gelistet als FSJ und BFD, erst bei Bewerbung erfährst du es ist nur FSJ.


    2. Gehen sie davon aus, das wenn sie mit jugendlichen Schulabgängern bei der Bewerbung konkurrieren sie in der Regel den Kürzeren ziehen, aller Logik zum Trotz ist Jugend wichtiger als Lebenserfahrung, Berufserfahrung und soziale Kompetenz.


    3. Vermeiden sie Einsatzstellen die gleichzeitig Werkstudenten, Pflichtpraktikanten und Ehrenamtliche für denselben Job suchen, der Konflikt ist vorprogrammiert zwischen diesen Gruppen.


    4. Lassen sie sich nicht mehrere Probetage aufzwingen, wenn sie herausfinden das Schulabgänger Bewerber nur einen Probetag machen müssen. Es gibt keinen Grund das man mit 27+ als Bewerber mehr beweisen muß als ein 18 jähriger. Hat die Einsatzstelle einen Bias gegen 27+ Bufdis, helfen ihnen auch mehrere Probetage nicht.


    5. Halten sie durch, rechnen sie damit das nur jeder zehnte Bewerbungsversuch zu einer persönlichen Bewerbung führt. Wer keine Beziehungen hat, braucht viel Geduld und Ausdauer!


    6. Gehen sie davon aus das in den alten Bundesländern viele Einsatzstellen mit Bufdis 27+ nichts anfangen können. Bei Erstkontakten kann es deshalb passieren, das man ihr soziales Engagment hinterfragt und andere Motive unterstellt.


    7. Wenn sie ein 27+ Mensch sind der leicht gekränkt wird, der Ablehnung schlecht verarbeitet, dann sollten sie sich gut überlegen ob sie sich den Bewerbungsmarathon antun wollen.


    8. Bereiten sie sich gut auf die Bewerbungsgespräche vor, es kann passieren, das mit ihnen ein knall hartes Bewerbungsgespräch geführt wird, als ob es um einen hart umkämpften Spitzenjob geht.
    Sie werden oft härter angefasst und beurteilt, als der 18 jährige Schulabgänger der sich mit ihnen bewirbt.


    9. Scheuen sie sich nicht ihre finanzielle Absicherung durch die Einsatzstelle in Erfahrung zu bringen. Es gibt z.B. Einsatzstellen die ihnen nur 200 Euro Taschengeld zahlen wollen, aber erwarten das sie weit von zu Hause Dienst tun und ein teures Großstadtzimmer anmieten.


    10. Setzen sie sich Grenzen, wie weit sie zur Einsatzstelle fahren wollen, ob sie von zu Hause wegziehen wollen für ein Jahr, ob sie wirklich mit 200 Euro mtl. Taschengeld übers Jahr kommen können und dergleichen.


    11. Viele jüngere Hauptamtliche in den Einsatzstellen haben grundsätzliche Bedenken einen älteren Bufdi unter sich zu haben. Haben sie eine hohe berufliche Qualifikation, einen bemerkenswerten Lebenslauf und eine soziale Kompetenz, machen sie vielen jüngeren Hauptamtlichen sogar Angst und sie werden abgelehnt, obwohl sie sich doch problemlos unterordnen und anpassen wollen als Bufdi.


    12. Lassen sie sich nicht mißbrauchen! Es gibt tatsächlich Einsatzstellen, die wollen mit ihnen einen 450€ Jobber einsparen, die mitunter sogar mehrere qualifizierte Jobs durch den Bufdi billig abdecken wollen. Andere bieten ihnen an ehrenamtlich mitzuarbeiten nach Ablehnung. Wieder andere erwarten von ihnen Nachtschichtarbeit, Wochenenddienst, Feiertagsarbeit und Urlaubs/Krankheits Vertretungen = jede Menge Überstunden, die aber nicht bezahlt werden, geschweige denn, das es die diversen Gehaltszulagen geben würde.

    Es gab eine Begründung des Int. Schulbauernhofes:

    Zitat

    leider mussten wir uns in diesem Jahr gegen die Aufnahme
    Bundesfreiwilliger entscheiden, da wir in der zweiten Jahreshälfte
    bauliche Maßnahmen am Haupthaus vornehmen.

    Ja, als ich meine 3 Probetage hatte, da wurde diese Baumaßnahme geplant. Alle wußten, was da kommen wird, nur wir Bewerber für 2019/2020 nicht.
    Warum also hat man uns Bewerber überhaupt zur Probe arbeiten lassen? Völlig unnötige Hospitationen so vieler Bewerber!

    (1) Der BUFDI hat es mit einflußreichen Promis zu tun, die ein gemeinsames Ziel verfolgen mit ihrer Stiftung. Die Stiftung ist international aufgestellt, hat sicherlich ein ordentliches Stiftungsvermögen.


    (2) Gemeinnützige Stiftungen finanzieren sich auch durch Spenden, aber sie lassen auch ihr Stiftungsvermögen "arbeiten" um z.B. laufende Kosten zu bezahlen oder große Projekte vorzufinanzieren.


    (3) Hier ist mehr als die Schulabschlußnote 2 im Fach Englisch gefordert. Fließend sprechen, verstehen, lesen und schreiben ist angesagt, der Bufdi hat es mit internationalen Promis zu tun!


    (4) Das bedeutet im besten Fall, daß der Bufdi einem angestellten Verwaltungmitarbeiter zugeteilt ist und unter dessen Anleitung zuarbeitet, kann aber durchaus sein, das der Bufdi selbstständig die Arbeit eines (eingesparten) Verwaltungsfachangestellten ausführen muß und zugleich eine (eingesparte) Sekretärin ersetzen muß.


    (5) Das von dem Bufdi viel erwartet wird an Wissen und Können, darauf deutet die Verengung der Qualifikation der gewünschten Schulabgänger hin. Warum aber jemand der schon während seiner Schulzeit ein einjähriges Pflichtpraktikum machen mußte, nun nochmal 12-18 Monate für ein kleines Taschengeld dranhängen sollte? Will man z.B. künftige BWL Studenten anwerben, die auf ihren Studienplatz warten müssen?


    (6) Man sucht berufserfahrene Verwaltungsfachangestellte oder Sekretäre/-innen, die zwischen zwei Jobs stehen und es sich finanziell leisten können in der teuren Hafengroßstadt *** für 12-18 Monate zu überleben? Zielgruppe sind offensichtlich nicht Langzeitarbeitslose, sonder Idealisten die mal aussteigen können zwischendurch von der normalen Karriere.


    Wie auch immer Gruppe (5) und Gruppe (6) von beiden werden dieselben Fähigkeiten verlangt, wobei die (5) gar nicht die Berufserfahrung haben kann der (6). Sind also die gewünschten Schulabsolventen der (5)
    überfordert, benachteiligt im Bewerbungsprozeß, etwa die zweite Wahl? Amateur und Vollprofi sollen sich um die selbe Bufdi Stelle bewerben?


    (7) Promis zu empfangen und ihre meetings vorzubereiten, das ist alles andere als einfach. Sicheres Auftreten, Hotelbuchungen, catering, Flughafen Tranfers usw. usw. bishin zum eigenen sicheren Auftreten und der angemessenen Garderobe die man haben muß, es muß gelernt werden und nicht jeder taugt dazu. Das ist allerhand was da verlangt wird vom Bufdi.


    (8) Fundraising und Projektmanagement sind für sich genommen schon Vollzeitjobs, die im Rahmen einer Promi-Stiftung professionell gehandhabt werden müssen. Man darf nur hoffen das der Bufdi nur die Profis unterstützt und es keinesfalls alleine machen muß.


    (9) bis (13) Insbesondere die Schulabgänger (s. 5) sollten sich fragen, ob sie das alles leisten können was da gefordert wird. Die Stiftung sollte sich spätestens an dieser Stelle fragen, ob sie einen Bufdi sucht oder einen bewährten Vollprofi mit multipler Berufserfahrung (Verwaltungsfachmann, Sekretär, Fundraiser, Projektmanager usw.).


    (14) Internationales Team: Man hat also Leute im Team mit denen man sich auf Englisch verständigen muß! Harmonie: Bitte nicht die Harmonie stören mit Fragerei, Hilflosigkeit, Verweigerung, Kritik und dergleichen!


    (15) Als Bufdi Ideen einbringen? Immer dran denken als Bufdi ist man ganz unten in der Hierachie, man ist Gastarbeiter, man ist neu, die Harmonie muß gewahrt bleiben.


    (16) Man zahlt nur ein Taschengeld, keine anderen Zuschüsse für Unterkunft, Verpflegung usw. Der B.U.N.D. hat als Zentralstelle dieser BFD Einsatzstelle die Vorgabe: Mindesttaschengeld 200€ und maximal 402€. Wer die Lebenshaltungskosten dieser bundesdeutschewn Hafengroßstadt kennt, weiß das man damit keine 1 Zimmerwohnung (kalt) anmieten kann, wenn man denn überhaupt eine finden kann, bei der studentischen Nachfrage. Viele B.U.N.D. Einsatzstellen fassen zudem die 200€ Mindestvorgabe, als vorgeschriebenes Taschengeld auf, also bitte nicht auf 402 € Taschengeld hoffen.


    Das große Rätsel ist aber die Klausel "von der Arbeitszeit abhängig", denn unter (17) ist die Arbeitszeit in Wochenstunden vorgegeben. Hier sollte ein Bufdi Bewerber nachfragen, denn es könnte ein Hinweis auf Überstunden, Wochenend- und Feiertagsarbeit sein.


    (18) Von einer Stiftung mit solch edlen Zielen erwarte ich, das sie den Empfang einer Bufdi Bewerbung wenigstens bestätigt und allen abgelehnten Bewerbern ordentlich absagt. Da man aber nur mit der engeren Auswahl kommunizieren will, zeigt das an, wie elitär man eingestellt ist als Stiftung bei Personalfragen. E-mails mit Absagefloskeln sind wirklich kein Aufwand.

    Hinweis der Text wurde anonymisiert, es geht mir nur darum versteckte Hinweise, Informationen, Schlüsselwörter zu zeigen bzw. zu erklären.



    Hallo,


    für jemanden der sich bereits intensiv mit den Inhalten der Seite auseinandergesetzt hat, die du da oben bewirbst, stellst du aber verblüffende Fragen. Welche Länder sich anbieten für soziales Engagment?


    - Gibt es denn überhaupt Länder wo kein soziales Engagment möglich ist, gebraucht wird oder verboten ist?
    - Viel wichtiger ist doch die Frage wo es im Ausland eine Einsatzstelle gibt, die deinen Vorstellungen von sozialem Engagment entspricht!
    - Dann erst stellt sich die Frage, ob du mit der Sprache und der Kultur des Landes, sowie mit den Lebensbedingungen vor Ort zurecht kommen könntest.


    Natürlich gibt es Leute, die ein FSJ oder ähnliches im Ausland geleistet haben, was für diese Leute aber gut oder schlecht war, muß für dich nicht zwangsläufig genauso laufen.
    Wenn also Hinz schreibt Südafrika ist ein tolles Land für dich, der Kunz aber schreibt Zimbabwe ist ein unmmögliches Land für dich, woher wollen die das wissen? Woher willst du wissen, ob du wie Hinz oder Kunz
    fühlst, lebst, kommunizierst und arbeitest?

    Hab mich ja bei dem Verein Lebenshilfe e.V. in meiner Heimatstadt als Bufdi beworben, die machen genau das, aber begleiten halt die behinderten Kinder angeblich nur Vormittags in die jeweiligen Inklusionsschulen. Ist eine ausgeschriebene Bufdi Stelle, aber wenn du da anfragst teilen sie dir mit, das das nur eine vorsorgliche Ausschreibung sei und man nicht genug Arbeit für einen Bufdi hätte, um ihn täglich 8 Std zu beschäftigen. Auch auf Teilzeit wollten die sich nicht einlassen, obwohl das doch passen müßte? Ich hasse es wenn interessante Bufdi Stellen ausgeschrieben werden und sich bei Erstkontakt rausstellt, das es nur eine Scheinregistrierung war.

    Allerdings hat sich da mein Träger so kulant gezeigt und gesagt, dass der Fehler nicht mein Nachteil sein sollte und wir das mit Überstunden oder Urlaub klären.

    Das ist nicht kulant und es ist ein klarer Nachteil auf deine Kosten! Überstunden sollen zeitnah abgefeiert werden nicht am Ende des Einsatzjahres, so die BFD Vorschrift. Auch darf man dich nicht zwingen den gesamten Jahresurlaub am Ende des Einsatzjahres nehmen zu müssen. Dein BFD Einsatz kann 6 bis 12 Monate dauern, ein Vertrag über 11 Monate ist also kein Problem, sofern die Einsatzstelle mit der Zentralstelle willens ist aus einer 2 eine 1 zu machen im Vordruck.


    300 € + 100 € = 500 €, wie rechnet sich das denn?