Beiträge von Peter

    Hallo,
    ja, wenn die allgemeinen Voraussetzungen vorliegen, man vor allem noch nicht älter als 25 Jahre ist, bekommt man im BFD Kindergeld. Das Gesetz ist allerdings noch nicht verabschiedet. Es wird dann wohl rückwirkend ausgezahlt werden.

    Hallo,


    na, ich glaube schon, dass man sich beurlauben lassen kann, allerdings nicht, dass man Zeiten angerechnet bekommt. Beim BFD handelt es sich ausschließlich um eine freiwillige Angelegenheit, ohne jeglichen Zwang, wie beim Zivildienst oder beim Wehrdienst.


    Gruss

    Hallo Felix,


    also es ist so, wenn du den BFD machst, dann bekommst du kein zusätzliches Arbeitslosengeld I, denn das würde voraussetzen, dass du dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung stehst. Du hast aber einen Anspruch auf Wohngeld, natürlich erst ab dem Zeitpunkt, ab dem du eine neue Wohnung hast. Der Mietvertrag muss bereits abgeschlossen sein, damit der Antrag gestellt werden kann. Es kann auch ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bestehen. Wenn du mit deinen Eltern keine Bedarfsgemeinschaft bildest, also nicht mehr bei ihnen wohnst, wird nicht geschaut, was bei ihnen zu holen ist.
    Die Zeiten des BFD erhöhen dann deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. D.h., wenn du im Anschluss an den BFD arbeitslos wirst, hast du einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

    Hallo,
    es dürfte unproblematisch möglich sein, einen BFD nach dem Zivildienst zu machen, wenn der Zivildienst mehr als 5 Jahre zurückliegt. Der BFD selbst kann ebenfalls nach fünf Jahren wiederholt werden.


    Viele Grüße

    Hallo Lisalara,


    ja, du kannst dich auch selbst um eine BFD-Stelle kümmern. Alle Einrichtungen, die bisher Zivistellen hatten, haben jetzt automatisch BFD-Stellen und freuen sich sicherlich über Bewerbungen. Ansonsten kannst du auch eine Online Bewerbung für den BFD auf diesen Seiten hier einstellen.


    Viele Erfolg.

    Die Frage, ob nach einem FSJ noch ein BFD absolviert werden kann, dürfte zu bejahen sein, auch wenn das Gesetz, das gestern verabschiedet worden ist, hier keine Regelung enthält. Dort ist allerdings geregelt, dass man ein BFD alle fünf Jahre wiederholen kann, s. § 3 BFDG. Da dein FSJ bereits mehr als fünf Jahre zurückliegt, dürfte er kein Hindernis für den Bundesfreiwilligendienst sein.

    Hallo,


    die Rechnung ist nicht ganz richtig: Bei dem Taschengeldbetrag von 330 Euro für den BFD handelt es sich - wie richtig gesagt - um den Maximalbetrag. Realistisch sind 150 Euro. Die Förderung von 200 Euro allerdings erhält die Einsatzstelle, nicht der Freiwillige!


    Das Taschengeld soll soviel wie beim FSJ betragen; und das waren bishere so um die 150 Euro. Die Träger haben hier Ermessen.


    Was die Wohnung anbelangt, so soll die Einsatzstelle eine stellen bzw abgelten. Aber ein Muss ist das nicht. Das bietet der Träger dann nach seinem Ermessen an. Wenn du z.B. im Kindergarten den BFD machst, dann ist es nicht üblich, dass du dort übernachtest. Der Kindergarten ist auch nicht verpflichtet, die eine Wohnung zu bezahlen.


    Fazit: Man sollte sich vorher genau erkundigen, was der Träger bietet und dann einen Träger suchen, der das bietet, was einem gefällt.

    Hallo,
    also nach dem derzeitigen Sachstand hat die Dienststelle die Kosten für Unterkunft und Verpflegung selbst zu tragen. Hierfür gibt es keinen Zuschuss. Das steht in § 17 BFDG Entwurf. Auch die Ersatzleistungen sind von der Einsatzstelle selbst zu tragen. Es besteht allerdings keine Verpflichtung, eine Unterkunft zu stellen. Allerdings sinkt dann sicherlich die Attraktivität der Einsatzstelle.
    Wenn man die Ersatzleistungen für eine fehlende Unterkunft berechnen will, dann bracht man sich ja einfach zu erkundigen, wieviel ein entsprechendes Zimmer auf dem freien örtlichen Wohnungsmarkt kosten würde.


    Viele Grüße

    Anerkannte Dienststellen des Zivildienstes werden automatisch kraft Gesetz mit allen
    Zivildienstplätzen als Einsatzstellen und Einsatzplätze des
    Bundesfreiwilligendienstes anerkannt. Die Dienststelle müssen sich nicht registrieren oder irgendeine andere Aktivität zeigen. Zivildienstplätze sind automatisch BFD-Plätze. Nur um die Freiwilligen müssen sich die Einsatzstellen selbst kümmern.
    Platzzahlerhöhungen hingegen müssen beim Bundesamt für Zivildienst (BAZ) beantragt werden. Einrichtungen, die bisher nicht als Zivildienststellen anerkannt waren, können
    sich ab sofort als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkennen
    lassen. Das Verfahren ist so, dass jeder einzelne BFD-Platz anerkannt werden muss; es wird also nicht nur die Einrichtung als solche anerkannt.


    Bisherigen Zivildienststellen steht es frei, sich zusätzlich auch noch als Einsatzstelle im FSJ oder FÖJ anerkennen lassen. Hierfür sind die entsprechenden Träger, nicht das BAZ, zuständig.

    Die Frage läßt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Der Bundesrat hat mehrere Änderungswünsche an die Bundesregierung herangetragen.
    Während des Zivildienstes gab es kein Kindergeld. Beim Bundesfreiwilligendienst soll das aber anders sein: es wird ein um das Kindergeld erhöhtes Taschengeld gezahlt, wenn an sich die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Kindergeld gegeben sind. Das spricht dagegen, dass sich die Bezugsdauer für das Kindergeld um die Zeit des BFD verlängert, also die der Dauer des BFD entsprechende Zeitspanne an das 25 Lebensjahr drangehängt wird.

    Hallo,


    es sieht so aus: die bestehenden Zivildienstplätze werden automatisch BFD-Plätze. Hier braucht man nichts weiter zu unternehmen. Will man hingegen weitere BFD-Plätze einrichten, müssen diese beim Bundesamt für Zivildienst zunächst anerkannt werden. Da die FSJ-Stellen nicht verdrängt werden sollen und das FSJ gefördert und ausgebaut werden soll, wird das Bundesamt erst dann weitere BFD-Plätze anerkennen, wenn zuvor eine gleiche Zahl von FSJ-Plätzen eingerichtet worden sind. Die FSJ-Stellen müssen durch den zuständigen Träger auf Landesebene anerkannt werden.
    Das Stichwort heißt hier Koppelung FSJ und BFD.


    Als lokaler Träger kann man sich der Zentralstelle anschließen, die direkt beim Bundesamt für Zivildienst eingerichtet wird.

    Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) werden als Institution nicht neu gestaltet, sondern lediglich verbessert. Das bedeutet, dass die bisherigen Einsatzstellen keine Veränderungen vornehmen müssen. Verfahren und interne Struktur verändern sich beim FSJ und FÖJ nicht. Verbesserung bedeutet, dass der Zuschuss des Bundes für die pädagogische Begleitung der Freiwilligen auf bis zu 200 Euro pro Monat und Freiwilligem aufgestockt wird. Gefördert werden in der Zukunft alle FSJ-Plätze, und zwar auch die, die von kleinen und regionalen Trägern angeboten werden.
    Da sich hinsichtlich des FSJ bzw. FÖJ keine negativen Veränderungen ergeben sollen, müssen und können die bereits bestehenden FSJ- oder FÖJ-Plätze nicht in BFD-Plätze umgestaltet werden. Denn Intention des neuen Gesetzes ist es, BFD und FSJ nebeneinander stehen zu lassen und zusätzlich das FSJ auszubauen.
    Was die bisherigen FSJ/FÖJ-Einsatzstellen allerdings tun können, ist, beim Bundesamt für den Zivildienst, das in Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben umbenannt werden wird, zusätzlich die Anerkennung als Einsatzstelle des Bundesfreiwilligendienstes für weitere, zusätzliche Plätze zu beantragen. Das dürfte von Erfolg beschieden sein, denn die Einrichtungen, die bereits als Einsatzstelle für die Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ anerkannt sind, erfüllen sehr wahrscheinlich auch die Voraussetzungen für den Bundesfreiwilligendienst. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass zusätzlich beantragte Plätze vom Bundesamt kurzfristig als BFD-Stellen anerkannt werden.

    Hallo,
    nein, beim IJFD bekommt man kein Kindergeld. Der Anspruch auf Kindergeld ist genauso wie die Sozialversicherungspflicht nicht gegeben.
    Gruß
    Peter