Beiträge von BFDler

    Hallo Forumsmitglieder,
    ich bin seit dem 01.September in einer WfBM in Bayern. Zuvor war ich elf Monate bezieher von ALG 1 und nach Rund 180 Bewerbungen mit entsprechenden Absagen reichlich Depremiert. Ich arbeite in der WfBM 40 Wochenstunden und bekomme vom Träger das Taschengeld, die "Abgeltung" für die nicht erbrachte (Wohn)Unterbringung und die Essenspauschale, da das Kantinenessen in der WfBM extra bezahlt werden muss.
    Vom Träger der WfBM werden mir somit 580,00€ monatlich überwiesen, zusätzlich beantragte ich aufstockende Leistungen nach Hartz IV, also erhalte ich einen Pauschalen Betrag für die Miete(nach Mietspiegel angemessen) und eben die 374,-€ Grundsicherung für Erw. und die obligatorischen 30,-€ für etwige Versicherungen (Haftpflicht etc.).
    Nun zu meinem Problem, die für mich zuständige Arge rechnet die kompletten 580,-€ gegen den Hatz IV Betrag, also Mietpauschale und 374,-€ Grundsicherung ab, die Differenz dazu wird mir dann überwiesen.
    Dabei ich erhalte keinen anrechnungsfreien Freibetrag(60/175€), wie dieser (auch hier im Forum) immer mal nachzulesen ist???? Auf mehrmaliger Nachfrage bei der Arge, sagt man mir immer dass ich im Irrtum sei, ein Freibetrag nicht ausbezahlt werden müßte und ich ja schon die 30,-€ Versicherungspauschale erhalten würde? Ist hier im Forum evntl. jemand in der Lage, die von mir geschilderte Situation zu beurteilen? Wer ist da nun im Recht?


    Übrigens, der Dienst(Pflegebereich, also Hilfe bei Toilettengängen, Essen anreichen, Kleidung wechseln oder Duschen) in der WfBM ist Super, ich bereue zu keiner Zeit mich freiwillig gemeldet zu haben! Die Menschen mit Einschränkungen sind alle sehr liebenswert und es haben sich bereits nach kurzer Zeit, so etwas wie Freundschaften entwickelt.
    Die Leute sind alle aufrichtig und ehlich zu einem und wenn man gemocht wird, bekommt man dass auch immer deutlich klargemacht. Mir tat es gut etwas sinnvolles zu arbeiten und ich bekomme dafür auch täglich positives Feedback zurück! In der verlogenen Welt der Wirtschaft und der Konzerne, wird man ja doch nur "hofiert", wenn die Umsatzzahlen stimmen, lassen die mal aus irgendeinem Grund, wie z.B. pers. Probleme oder Krankheit nach, wird man im schlimmsten Fall alsbald entlassen.
    Für die unter Euch, die sich mit dem Gedanken tragen, sich ebenso freiwillig zu melden, sage ich nur "traut Euch". Es kann die schönste Zeit in eurem Leben sein.......


    Danke vorab für evntl. Rückantworten und Tipps zu meinen geschilderten Problem
    und viele Grüße aus Bayern!
    ...der BFDler