Beiträge von Celine

    Hallo,


    ich leiste seit Ende August meinen Bundesfreiwilligendienst in einem großen Klinikum, wo ich auf einer Privatstation mit Patienten der Inneren Medizin eingesetzt bin.
    In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass ich teilweise als volle Arbeitskraft fungiere. D.h., wenn ich z.B durch Krankheit o. Seminare ausfalle und auf Station wirklich mal "der Bär steppt", kommen die total ins Schwitzen. Natürlich liegt das auch daran, dass der Pflegesektor einfach permanent unterbesetzt ist, aber ich frage mich dann doch schon ab und an ob es "fair" ist, Bufdis, die ohnehin kaum Geld für ihre Arbeit (die ja auf jeden Fall gemacht werden muss, ohne Freiwillige geht nichts) bekommen, wie eine volle Arbeitskraft auszulasten. Bis dato dachte ich eigentlich immer, dass man als Bufdi der Unterstützung dient und nicht eine examinierte Vollzeitkraft ersetzen soll.


    Wie erlebt ihr das so? Und was denkt ihr?


    Liebe Grüße
    Celine :!:

    Der Bundesfreiwilligendienst wurde eigentlich genau aus diesem Grund eingeführt. Ziel vom BFD war/ist ja, das Konzept eines Freiwilligendienstes auszuweiten, daher ist ein BFD auch für Erwachsen über 27 Jahren offen.
    Demnach wurdest Du auf jeden Fall von der Einsatzstelle abgelehnt und nicht vom BFD an sich ausgeschlossen.



    Liebe Grüße :)

    Nach 6 Monaten wird der Freiwilligendienst anerkannt.
    Das "Problem" habe ich zurzeit auch, möchte auch aus dem Vertrag aussteigen, weiß aber nicht ob ein Auslandsaufenthalt ein "wichtiger" Grund ist.


    Liebe Grüße :)