Beiträge von Baasel

    Zitat von Gast;157


    Es geht ja wohl in erster Linie darum, etwas Gutes zu tun und dadurch auch einen Gewinn für die eigene persönliche Entwicklung zu erlangen. Wer das nicht will, kann doch gleich mit der Ausbildung oder dem Job beginnen.


    Gabi


    Du weißt schon für wen der BFD gedacht ist? Ein Mensch der 50+ ist, wird sicherlich nicht eine neue Ausbildung anfangen. Für viele Menschen war das erste richtige "Gehalt" das vom Zivildienst. Mit diesem Geld war es ein erster Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wohnung, Arbeit, bald Studium... Nun muss ich, wenn ich nicht sofort Studieren will, neben dem BFD zum Amt gehen um mir Zuschüsse geben zu lassen? Es ist zwar keine alternative zum 1 Euro Job, aber viel mehr, ist es auch nicht.


    Leider, wie ich erfahren habe, gibt es noch keine Stellen für den BFD. Das notwendige Gesetz muss erst im Bundestag beschlossen werden.

    Okay, d.h. 150€ bekomme ich definitiv. Leute, das kann nicht sein das ein Mensch, der 40 Stunden in der Woche arbeitet mit 150 Euro abgestraft wird, ob er nun zu Hause wohnt oder nicht. Das ist Menschenunwürdig...
    330 Euro, wovon 150 Euro als Taschengeld abgehen. 120 Euro bleibt also beim Träger.
    200 Euro bekommt nochmals der Träger als Förderung. D.h. 320 Euro für den Träger.
    40,6 % bezahl der Träger noch an Sozialbeiträge.


    Zitat

    Rentenversicherung 19,9 %, Krankenversicherung 15,5 %, Pflegeversicherung 1,95 % (bzw. 2,2 % bei Kinderlosen), Arbeitslosenversicherung 3,0 %


    und was ist mit § 2 Nr. 4 :

    Zitat

    [...]für den Dienst nur unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung sowie ein angemessenes Taschengeld [...] erhalten


    Ich denke schon das es ein MUSS ist!



    Ich finde es echt krass, das auf der Hauptseit geschieben wird das die Leute bis zu xxx Geld bekommen obwohl es gar nicht stimmt. Alles nur Halbwahrheiten. Naja auch Logisch. Wer will schon für 150€ arbeiten gehen und ob der Träger die Wohnung bezahlt oder nicht, bleibt ihm überlassen...

    Zitat von Gast;143


    [...]so wie es momentan aussieht, ist die Dienststelle nicht gesetzlich verpflichtet, Kosten für eine Unterkunft zu übernehmen. [...]



    Hallo,


    schade eigentlich, denn das würde ein Platz im BFD wesentlich aktraktiver machen. Das Taschengeld soll max. 330 Euro betragen. Hinzu kommt eine pauschale Förderung von 200 Euro vom Bund. Da ja Kindergeld weg fällt kann man also maximal 530 Euro bekommen. Für 530 Euro 'ne Wohnung zu unterhalten, Verflegung und Freizeit. Naja wird knapp, könnte aber gehen.


    Die Fragen die ich mir nur stelle sind: Warum maximal 330 Euro? "Ermessungsfreibetrag" der Träger?!
    Wie ist das wenn ich in Rostock wohne, aber in München meinen BFD machen möchte. Kann ich mir 'ne Wohnung suchen die evt. nach dem "Ermessungsfreibetrag" unterstützt wird, oder muss der Träger mir eine suchen/stellen?


    Viele Grüße
    Sebastian