Beiträge von Gast

    Hallo,
    ich würde gerne ein FSJ in Frankreich machen. Ist das generell möglich. Weil Frankreich ja kein Entwicklungsland ist. Welches Programm kommt für mich in Frage. Ich mache nächste Jahr Abi und würde danach gerne nach Frankreich für ein Jahr gehen.
    Vielen Dank,
    Katharina :S

    Ich fände es für die Einrichtung beschämend, wenn sie überhaupt kein Taschengeld im FSJ oder BFD zahlen will. Sie bekommt doch dafür eine staatliche Förderung. Soll man denn ergänzend Hartz 4 beantragen? Oder wie stellt sich die Einrichtung das vor.
    Liebe Grüße
    Tati

    Liebes Freiwilligendienst-Forum,


    ich interessiere mich für eine Projektunterstützung in Lateinamerika, gern im sozialen oder ökologischen Bereich.
    Bevorzugte Länder sind z.B. Nicaragua,Costa Rica, Ecuador, Ecuador und Honduras.


    Vorab einige Infos zu mir: Bereits zu Beginn meines Studiums hatte ich den Wunsch zu geeigneter Zeit ein Projekt in einem Entwicklungsland zu begleiten und unterstützen. Im Rahmen des Studiums habe ich davon Abstand genommen, da
    - Arbeiten im sozialen oder ökologischen Bereich im Ausland schwer bis gar nicht als Praxissemester im Sinne der Studienordnung anerkannt wurden und ein Studium ohne zusätzliche Unterbrechung empfohlen wurde
    - ich einen höheren Nutzwert für das Projekt sehe, wenn ich die in der Praxis erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen einbringen kan.
    Bislang konnte ich den Wunsch ein gemeinnütziges Projekt in Lateinamerika vor Ort zu unterstützen, immer irgendwie „unter den Teppich kehren“, ich merke aber, dass er nach wie vor besteht und ich hier gern einen Beitrag leisten möchte und mich sinnvoll einbringen. Daher möchte ich dieses Thema gern aktiv angehen.
    Aktuell schwebt mir vor, meinen Job für 1-3 Monate zu unterbrechen (vorzugsweise irgendwann zwischen November und März) und Projekte im Rahmen eines Freiwilligendienstes o.Ä. unterstützen (ich bin aber auch für andere Modelle offen, notfalls auch einen kompletten Schnitt). Wesentliche Beweggründe hierfür sind meine Wünsche:
    - bisher während Studium, Arbeit und Alltag erworbene Kenntnisse sinnvoll einzusetzen und weiterzugeben
    - nach interkulturellem Austausch
    - Kenntnisse in der spanischen Sprache weiter zu erlernen und zu vertiefen
    - nicht nur für die Industrie tätig zu sein und sich mit Zahlen und Effizienzsteigerungen zu beschäftigen, sondern etwas Gemeinnütziges und Sinnvolles voranzubringen


    Die typischen Programme hierfür wie
    - ASA-Programm
    - Weltwärts
    - Internationaler Jugendfreiwilligendienst
    - kulturweit


    kommen für mich leider nicht in Frage, da ich mit 34 die Altersgrenze für o.g. Programme leider überschreite (obwohl ich der Meinung bin, dass meine Qualifikationen erheblich nützlicher sind als wenn ich etwas ähnliches 10 Jahren früher gemacht hätte).
    Somit bleiben an fest definierten Programmen meines Wissens noch
    - Flexibler Freiwilligendienst
    - Workcamps im Ausland
    - ADiA


    für die ich jedoch aktuell keine Projekte finden kann.
    Welche Möglichkeiten meine Erfahrungen und Kompetenzen in einem sozialen und/oder ökologischen Projekt sinnvoll einzubringen gibt es über die o.g. Programme hinaus? Welche Kosten sind hier typischerweise einzuplanen und gibt es Möglichkeiten zur Förderung (z.B. Stipendien, alle bisher befragten in Austauschprogrammen tätigen Personen haben eine Art Stipendium erhalten). Ich bin gern bereit einen realistischen Kostenbeitrag zu leisten, möchte mich auf keinen Fall durch einen Freiwilligendienst verschulden (und bin auch nicht in der Lage, mal nebenbei 10.000 EUR auszugeben).
    Macht es Sinn sich dazu mit den jeweiligen Trägern bzgl. der Möglichkeiten abzustimmen?
    Wer hat Tipps für mich?
    Danke,
    T.T.

    Selbstverständlich ist es nicht erlaubt, FSJ-ler als reguläre Arbeitskräfte einzusetzen. Sie dürfen nur Hilfstätigkeiten ausüben und keinen Arbeitsplatz besetzen. Im gewerblichen Bereich ist ein FSJ ohnehin nicht erlaubt. Bei ernsthaften Zweifeln kann man sich an das Bundesamt oder entsprechende Landesämter wenden.
    Gruss
    Saskia

    Hallo,
    bei diesem AFS-Freiwilligendienst handelt es sich wohl um einen flexiblen Freiwilligendienst, der also gesetzlich nicht geregelt ist. AFS nennt ihn "Community Service Program" (CSP). Tolle Wortschöpfung.
    LG, Maike

    Hallo,
    ein FSJ anbieten dürfen nur anerkannte Träger. Gleiches gilt für den BFD.
    Sie müssten sich an das Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben wenden und dort ihre Anerkennung beantragen.
    Gruss,
    Carsten S.

    Hallo,


    wir sind eine Tanzschule undbekommen regelmäßig Anfragen von Kunden/Personen die bei uns ein FSJ machen möchten und die wir dann leider immer vertrösten.
    Wir sind, wie gesagt, eine Tanzschule, wir machen viel mit Jugendlichen und Kindern z.B. diverse Veranstaltungen extra für Kinder und/oder Jugendlichen, haben auch Kooperationen mit Kindergärten und engagieren uns auch sozial für Kinder/Jugendliche mit z.B. Sachpreise bei fremd Veranstaltungen oder auch Geldspenden aus Erlösen diverser Kinder Veranstaltungen (diese gehen dann an ein Kinderheim).
    Daher unsere Frage: dürfen wir ein FSJ anbieten?
    Viele Grüße,
    S.P.

    Hallo,
    ich hatte mich auf eine BFD Stelle beworben und nun die Zusage bekommen. Nun würde ich aber auch gern studieren, wenn ich einen Studienplatz bekomme. Kann ich für diesen Fall später kündigen oder sollte ich en BFD-Vertrag noch nicht unterschreiben?
    Danke für eure Hinweise,
    Carlo :?:

    Hallo,
    ich hab bei der Orga AFS gelesen, dass die einen CSP anbieten. Was ist denn das? Ich bin auf deren Seiten nicht schlau geworden.
    Gruss
    Sabrina
    8)

    Hallo,
    was ist eigentlich der Unterschied zwischen den unterschiedlichen Freiwilligendiensten, die man im Ausland machen kann? Da gibts doch weltwärts oder den IJFD oder auch flexible Freiwilligendienste im Ausland. Mir sind die Unterschiede nicht klar.
    Grüße,
    Hispo

    Hallo,
    welche Kosten entstehen beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Muss man insbesondere den Hin- und Rückflug selbst bezahlen?
    Vielen Dank.
    Martin

    Hallo,
    also ob und in welcher Höhe Taschengeld gezahlt wird, ergibt sich nicht aus dem Gesetz, sondern aus der konkreten Vereinbarung zwischen Freiwilligem und der Einrichtung. Also hat es letztendlich die Einrichtung in der Hand, ob sie Taschengeld zahlt - und wenn ja, in welcher Höhe. Man hat also keinen Rechtsanspruch, dass überhaupt gezahlt wird.
    Allerdings ist es tatsächlich so, dass die Einrichtung eine staatliche Förderung erhält, die auch für das Taschengeld gezahlt wird.
    Wenn die Einrichtung überhaupt kein Taschengeld zahlen will, dann sollte sie sich nicht wundern, wenn keiner mehr bei ihr seinen BFD leisten will.
    Ich würd mal nachfragen, ob die Dame mit ihrer Aussage es gäbe kein Geld, das Taschengeld meinte, oder nur auf die Tatsache hinweisen wollte, dass es kein Gehalt im üblichen Sinn ist.
    Viele Grüße
    Karin

    Hallo Celine,
    Minderjährigkeit und Erfüllung der Vollzeitschulpflicht schließen sich nicht aus. Wie konntest du denn noch schulpflichtig sein und einen BFD-Vertrag abschließen? Wurde das nicht überprüft? Ist das jetzt rausgekommen oder weshalb willst du kündigen. Wenn die Voraussetzungen für einen BFD (Vollzeitschulpflicht erfüllt) nicht vorliegen, dann dürfte der Vertrag nichtig sein und eine Kündigung nicht notwendig. Wenn du schulpflichtig bist, musst du sofort zur Schule.
    Wie ist das denn nun genau bei dir?
    Gruß,
    Mareike

    Hallo,
    ich bin in einem Heim für behinderte Menschen (geistig behindert) in BW tätig und bekomme monatlich 200 Euro an Taschegeld. Träger ist die Caritas. Allerdings kann ich auch kostenlos Mittag essen, was ich jedoch nicht tue, weil ich vegetarier bin und es dort nur Fleischgericht gibt.
    Also mein Taschengeld finde ich schon etwas knapp bemessen. Aber sie scheinen zu sparen, wo sie nur können.
    Viele Grüße,
    Sabrina

    Hallo,
    hm deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Es kommt darauf an, was du mit FSJ in Kanada meinst. Meinst du damit einen staatlich geförderten Auslandsfreiwilligendienst. Oder benutzt du FSJ nur als Synonym für einen Freiwilligendienst im Ausland, der also auch flexible Freiwilligendienste, die nicht staatlich gefördert sind, umfasst.
    Bei einem staatlich geregelten Freiwilligendienst braucht man eine Entsendeorganisation in Deutschland, die vom Bundesamt für das FSJ im Ausland bzw. den Internationalen Jugendfreiwilligendienst zugelassen ist. Es handelt sich dabei um staatlich geprüfte Organisationen. Und auch die Einsatzstellen müssen von der deutschen staatlichen Behörde abgesegnet worden sein.
    Es dürfte unmöglich sein, eine solche Entsendeorganisation zu finden, die die bereit ist, die Fußballschule deines Freundes als ihre Einsatzstelle aufzunehmen. Dafür müssen gewisse Kriterien (Gemeinnützigkeit usw) erfüllt sein. Und die Überprüfung durch die deutschen Behörden dauert Zeit. Also bis zum Sommer bekommst du das sicher nicht geregelt.
    Bei den meisten Entsendeorganisationen sind zudem die Bewerbungsfristen für die Entsendung im Sommer 2016 abgelaufen. Normalerweise enden die spätestens Ende Februar. Aber vielleicht findest du noch etwas (allerdings müsstest du - wie gesagt - diese Entsendeorganisation dazu bewegen, die Schule deines Freundes als Einsatzstelle aufzunehmen und überprüfen zu lassen.)


    Wenn du für deinen Sohn also überhaupt einen staatlich geförderten Freiwilligendienst im Ausland willst - unabhängig von der Fußballschule - dann solltet ihr schauen, ob ihr noch eine Orga findet, bei der die Bewerbungsfristen noch nicht abgelaufen sind.


    Alternativ kommt ein flexibler Freiwilligendienst im Ausland in Frage - allerdings sind die Kosten hier wahrscheinlich höher. Aber auch da müsstest du eine Entsendeorganisation finden, die die Fußballschule deines Freundes als Einsatzstelle annimmt.


    Wenn es unbedingt die Fußballschule sein soll: Schick deinen Sohn doch einfach für ein paar Monate so dorthin und organisiere den Aufenthalt einschließlich Versicherung und Unterkunft und Verpflegung selbst.


    Gruss,
    Sabine