Beiträge von Gast

    Hallo,


    ich möchte ein FSJ im kulturellen Bereich machen. Was gibt es denn da für Möglichkeiten? Gibt es Stellen beim Theater oder im Rundfunkbereich? Oder welche Einrichtungen bieten FSJ Kultur Stellen an?


    Danke,


    Marcel

    Hallo,
    zunächst einmal trägt der Arbeitgeber, also die Einsatzstelle die Kosten für die Sozialversicherungsbeiträge allein: Sozialversicherung: Träger und Einsatzstellen des FSJ und BFD tragen Beitrag allein
    Der Freiwillige muss also keine Beitrag leisten; das ist also ein Unterschied zum normalen Arbeitsverhältnis.


    Die Bezugsgröße ist einfach zu ermitteln, nämlich aus dem, was der Freiwillige bekommt: Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung und evt. sonstiges. Siehe auch hier: Freiwillige im FSJ und BFD sind gesetzlich rentenversichert


    Es wird auch tatsächlich ein Beitrag zur Rentenversicherung abgeführt.


    Aber es gibt ja auch Zuschüsse vom Bund.


    Viele Grüße,


    Mike

    Hallo liebes Forum,


    ich habe folgende Frage zur Dauer des BFD.
    Wenn ein 40-jähriger Arbeitslose einen BFD machen will und ihr innerhalb des vereinbarten Zeitraums eine Vollzeittätigkeit angeboten wird, die sie auch gerne annehmen möchte - was kann sie tun?


    Nach meiner Meinung müsste es hier eine Abbruchmöglichkeit geben, da vollbezahlte Arbeit für den Betroffenen vorrangig sein sollte/ist. Auch die Arbeitsagentur müsste ein Interesse daran haben, oder?


    Danke für die Antworten.


    Klaus

    Hallo liebes Forum,


    Hallo!
    Ich habe eine Frage bezüglich des BFD's von Ausländern. Ich habe einen Bekannten aus der Russland, der bereits ein FSJ in Deutschland gemacht hat.
    Bestände eine Möglichkeit, dass er noch einen BFD in Deutschland macht oder geht das prinzipiell nicht?
    Viele Grüße


    Mareike

    Hallo Eberhard,


    zunächst Frage A, denn diese ist einfacher zu beantworten. ;-) Junge Leute bis 27 Jahre müssen den BFD in Vollzeit absolvieren. Ältere können Teilzeit machen, allerdings müssen es wenigstens 20 Wochenstunden sein.


    Generell: die Sozialabgaben, also die Beiträge zur Rentenversicherung, Krankenversicherung usw. berechnenen sich nach den tatsächlich erhaltendenen Leistungen. Dazu zählen das Taschengeld, die freie Unterkunft und Verpflegung, aber auch sonstiges, wenn etwa der Führerschein bezahlt werden würde.


    Das Taschengeld für jung und alt ist beim gleichen Träger grds. gleich hoch. Evt. hat der junge Mensch einen Anspruch auf erhöhtes Taschengeld, wenn bei ihm der Kindergeldanspruch wegen des BFD wegfallen würde.


    Sarah

    Hallo,


    ich bin grade dabei, mein Abi zu machen. Danach will ich Medizin studieren. Da ich wahrscheinlich ein oder zwei Wartesemester habe, würde ich gerne in Berlin ein FSJ machen. Wer weiß, wo es in Berlin FSJ Stellen gibt?


    Danke,


    Heidrun

    Hallo liebes FSJ-Forum!


    Wo kann man sich eigentlich für FSJ Stellen in NRW bewerben? Gibt es da zentrale Anlaufstellen? Oder muss man sich die einzelnen Einrichtungen oder Einsatzstellen selbst heraussuchen. Ich selbst komme aus Bonn und wurde gerne in NRW ein FSJ machen.


    Danke für Tipps,


    Jan

    Hallo liebes Freiwilligenforum,


    ch plane, ab Oktober für 2 - 3 Monate einen Freiwilligendienst im Naturschutz in Kuba zu absolvieren. Dies möchte ich über eine Organisation, die verschiedene Auslandseinsätze und diese zum Teil mit Sprachkursen anbietet. Über diese Organisation kann eine Auslandsreise- und Unfallversicherung abgeschlossen werden.

    Meine Frage ist, wie es mit der gesetzlichen Weiterversicherung hier in Deutschland ist. Ich bin zu alt um wieder über meine Eltern versichert zu sein. Jedoch würde im Falle eines Unfalls/einer Erkrankung möglicherweise eine Weiterbehandlung in Deutschland notwendig sein, und ich würde daher auch gerne hier versichert sein oder wissen, dass und wie die Kostenübernahme geregelt ist. Was kann ich tun?


    Vielen Dank.


    Harald

    Hallo!


    An sich sollte man mit allem auskommen: Unterkunft und Verpflegung frei und Taschengeld. Ergänzend kann man ja noch Leistungen nach dem SGB II beantragen (Hartz IV).
    Na, trotzdem kann man das wohl nicht mit einem 1 Euro Job vergleichen. Es geht ja wohl in erster Linie darum, etwas Gutes zu tun und dadurch auch einen Gewinn für die eigene persönliche Entwicklung zu erlangen. Wer das nicht will, kann doch gleich mit der Ausbildung oder dem Job beginnen.


    Gruss


    Gabi

    Hallo Bernd,


    nein, einen Freistellungsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber für die Teilnahme am Freiwilligen Sozialen Jahr FSJ gibt es nicht. Allerdings könnte der Arbeitgeber dich freistellen, wenn er dazu bereit ist. Arbeitsvertraglich ist das möglich. Man hat nur keinen Rechtsanspruch. Allerdings ist es so, dass das FSJ ja traditionell nach Beendigung der schulischen Ausbildung vor Eintritt des Berufslebens genommen werden muss. Das Höchstalter ist 26 Jahre.


    Viele Grüße,


    Karin

    Hallo,


    kann man, wenn man ein FSJ oder FÖJ machen will, eigentlich vom Arbeitgeber dafür freigestellt werden? Hat man einen Freistellungsanspruch gegenüber dem Unternehmen, in dem man arbeitet?


    Danke,


    Bernd

    Hallo nocheinmal,


    so wie es momentan aussieht, ist die Dienststelle nicht gesetzlich verpflichtet, Kosten für eine Unterkunft zu übernehmen.
    Aber was meinst du mit: kann die Einsatzstelle vorschreiben, wieviel Zuschuss ich zur Wohnung bekomme? Was für einen Zuschuss? Wohngeld? Oder Abgeltung durch die Einsatzstelle für eine nicht zur Verfügung gestellte Wohnung?
    Wenn die Einsatzstelle eine Unterkunft zur Verfügung stellt und du dies nicht wahrnehmen willst, sondern zu Hause bei den Eltern schlafen willst, dann hast du keinen Anspruch auf Abgeltung.


    Zur Verpflegung: der Betrag zur Verpflegung kann (Ermessen der Einrichtung) ausgezahlt werden, wenn du nicht dort essen willst. Einen Festbetrag gibt es nach dem derzeitigen Sachstand nicht.


    Gruss,


    M.T.

    Hallo Marga,


    den Zuschuss erhält nicht der oder die Freiwillige, sondern die Einsatzstelle. Du musst bzw. kannst nichts beantragen.


    Viele Grüße


    M.T.

    Hallo Horst,


    bezüglich der Rente bzw. den Rentnern und dem Bundesfreiwilligendienst verhält es sich wie folgt:


    Bewerben können sich Senioren direkt bei den Einrichtungen, die BFD-Plätze anbieten. Es reicht zunächst ein Telefonanruf, dann wird man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

    Spezifische Voraussetzungen für Senioren bzw. Rentner gibt es beim BFD nicht. Es gelten die allgemeinen, für alle geltenden Voraussetzungen. Nur die Seminarpflicht ist etwas gelockert. Die Senioren müssen lediglich in "angemessenen" Umfang daran teilnehmen. Dies wird dann mit der jeweiligen Einsatzstelle besprochen.

    Auswirkungen auf die Rentenzahlungen:
    Zur Voll-Altersrente kann ja grundsätzlich beliebig hinzuverdienst werden, so dass hier auch bzgl. des Taschengeldes, das beim BFD gezahlt wird, keine Probleme entstehen würden.
    Bei einer vorgezogenenen Altersrente oder Erwerbsunfähigkeitsrente liegen die Zuverdienstgrenzen aktuell bei 400 Euro. Da das Taschengeld darunter liegt, ist auch hier nicht mit Problmen, d.h. Rentenkürzungen zu rechnen. Allein könnte die Frage auftauchen, warum man einen BFD leisten kann, wenn man erwerbsunfähig ist. Bei einer Erwerbsminderung wäre dieses Problem nicht so gravierend.

    Viele Grüße,


    Diethelm