Beiträge von Hetfield

    Hallo liebes Forum,


    vorweg: ich habe bereits die Suchfunktion benutzt, aber keine wirkliche Antwort auf meine Frage gefunden.
    Sofern diese schon 100x gestellt wurde, bitte ich daher um Verzeihung.



    Nun denn: Ich stecke momentan in einer verzwickten Situation, und zwar studiere ich Medizintechnik an einer Hochschule,
    merke aber zunehmenst, dass mir der gesundheitlich-medizinische Bereich sehr, sehr fehlt und ich nicht die Motivation habe,
    mich in den nächsten Semestern durch Mechanik und höhere Mathematik Klausuren zu quälen.


    Ich möchte mich daher beruflich anderweitig orientieren und bin auf die Idee gekommen, mich im Universitätsklinikum
    meiner Stadt als Mitarbeiter im pflegerischen Bereich zu bewerben. Auf die Art hätte ich wieder meinen Bezug zur Medizin
    und könnte mir die Zeit von bspw. sechs Monaten dort als Pflegepraktikum für das Medizinstudium, oder als Berufspraktikum
    für das Lehramt im Gesundheitswesen, oder oder oder anerkennen lassen.


    So weit, so gut, jetzt kommt der Knackpunkt: Ich habe bereits mit 19 Jahren meinen Zivildienst abgeleistet, danach eine fachfremde Ausbildung absolviert, daraufhin mein Abitur über den zweiten Bildungsweg letztes Jahr nachgeholt und bin nun in Medizintechnik sagen wir verhofft oder unverhofft gelandet.
    Das Universitätsklinikum meiner Wahl bietet einen bezahlten Bundesfreiwilligendienst von mind. sechs Monaten bis zu max. 24 Monaten an.


    Frage: Darf ich rein rechtlich und [kranken-]versicherungstechnisch gesehen den BFD im Klinikum absolvieren und gleichzeitig weiterhin als Student immatrikuliert sein? Ich frage so direkt, weil ich im Studentenwerk einer beliebten Studentenstadt wohne, und das hier mit den Wohnräumen die reinste Tragödie ist. Von daher bin ich sehr glücklich mit meinem kostengünstigen Zimmer und auch folglich darauf angewiesen nicht exmatrikuliert zu werden.
    Die Abmeldung von der Uni geht direkt an das Studentenwerk --> ohne Studium keine Wohnberechtigung mehr im Studentenwerk.


    Zudem bietet das Klinikum den BFD bezahlt an, was bei einem ganz normalen Praktikum, wie dem Pflegepraktikum für das Medizinstudium, nicht der Fall sein wird. Für einen Vollzeit-Job im Zeitraum von sechs Monaten finde ich ein kleines Taschengeld als Student auch angemessen und suche daher nach einem Weg, das halbe Jahr für mich sinnvoll zu nutzen und keine weiteren roten Zahlen zu schreiben.


    Also Klartext:
    a) darf ich den BFD als Ex-Zivi überhaupt machen?
    b) falls ja, darf ich als Student eingeschrieben bleiben und gleichzeitig den BFD machen?
    c) falls nein, hat jemand vielleicht einen Tipp, den ich außer Acht gelassen habe?


    Ich danke für jede Antwort und verbleibe mit besten Grüßen.