Beiträge von bürozicke

    Hallo,


    a) denke ich, dass auch euch jungen Leuten bekannt sein sollte, dass die Bewohner der Heime auch am Wochenenden betreut werden wollen und müssen. Dieses hat nichts mit dem Alter zu tun.


    b) Gut beim BFD verdient man nicht viel Geld, sondern erhält nur ein Taschengeld, aber wenn man sich für die ehrenamtliche Arbeit entscheidet, egal ob FSJ, BFD, Ehrenamt mit /ohne Aufwandsentschädigung, sollte man auch bereit sein, außer der Reihe (wie am Wochenende) zu arbeiten.


    Auch bei uns finden an einigen Sonnabenden Veranstaltungen statt, da muss man auch mal den Sonnabend Zeit haben und dort die Leute betreuen.

    Ich habe deinen Artikel schon richtig gelesen, jedoch sieht man mit 40 vieles anders.


    Du bist wie Zelena schreibst abgesichert, also kannst du den Vertrag kündigen.


    Ich habe mich bewußt für einen Bürojob in einen Verband entschieden gehabt, da ich aus verschiedenen Gründen in keiner Betreung (Altenpflege, Kinderpflege usw) arbeiten möchte und kann. Somit hatte ich 21 Stunden die Woche und 173,25 € als Taschengeld. Da nun bei mir der BFD vorbei ist, nach 13 Monaten, bin ich weiterhin ehrenamtlich in dem Verband aktiv.


    P.S. : Wenn du keine kritischen Antworten verträgst, warum hast du da einen Beitrag verfasst.

    Warum suchst du dir nicht mit 16 eine Ausbildungsstelle und machst einen Berufsabschluss?


    Es gibt schon Tage, wo es einen nicht gut geht, aber da steht man drüber und geht trotzdem in die Einrichtung. Auch ich habe gesundheitliche Probleme und bei mir gab es keinen Tag Krankschreibung im BFD.


    Wenn du in einem Heim arbeitest, ist es bekannt, dass die Bewohner auch am Wochenende betreut und versorgt sein müssen, wenn du es nicht möchtest, hättest du dir eine Stelle suchen müssen, wo die Arbeitszeit 8-16 Uhr ist und das Montag bis Freitag.


    Sorry, aber ich kann deine Kollegen verstehen, dass sie so reagieren, zumal der BFD freiwillig ist und keine /r gezwungen wird, ihn zu machen. Vielleicht ist es da besser, du kündigst selber, denn wie ich so aus deinem Bericht lese, hast du eh nicht großes Interesse an der Arbeit im Heim und jemand anderes, der Lust dazu hat, würde eher die Stelle nehmen.

    Bei vielen ist ja nun der BFD schon ausgelaufen oder endet demnächst. Bei mir endet er am 31.12. (nach 13,5 Monaten). Ich werde zwar dann vorrausichtlich erst mal weiter ehrenamtlich in dem Verband aktiv sein, aber nur mit dem Bezug von 6 Monaten ALG1 und ALG2.
    Wie sieht es bei euch mit einer Festeinstellung auf den ersten Arbeitsmarkt im Nachhinein aus und was hat euch der BFD gebracht?

    Es ist eine Kannentscheidung vom JC und der Einsatzstelle. Ich bekomme mein Fahrgeld auch nicht erstattet und muss selber sehen wie ich vom Wohn- zum Einsatzort komme.
    Gut im Monat sind es rund 35 €, aber da ich nur 173 € an BFD habe, geht das Geld ab.


    Gruß

    Ich komm mit dem Kontigent auch nicht ganz klar, Anfang Sept. hieß es, das es keine Gelder mehr für dieses Jahr gibt. Jedoch Ende Sept. kam plötzlich die Antwort, " ja bis Ende Dezember gibt es noch Gelder". Also hieß es für mich zum AA und JC hin und Bescheid geben, so darf ich für 6 Wochen (statt am 14.11. ist nun der 31.12. Schluss) neu ALG1 beantragen usw.

    Ich habe heute den neuen ALG2-Bescheid ab 15.11. erhalten und meine Vermutung hat sich bestätigt. Ab diesen Tag bekomme ich auch ALG1, da der BFD am 14.11. bei mir ausläuft.
    Es wird das ALG1 Centgenau auf ALG2 angerechnet, somit hat man kein Geld mehr zusätzlich nach einem Jahr BFD.


    Schade eigentlich, denn dann wird sich gewundert, warum keiner mehr Lust für den BFD hat. Auch bei mir stand eine Verlängerung für 6 Wochen (also bis Jahresende) zur Debatte, Mitte September wurde eine Verlängerung seitens der Einsatzstelle beantragt, bis heute kam noch kein Bescheid, ob ja oder nein, so steht meine Entscheidung fest, auch sollte noch was kommen, für mich hört der BFD definitiv am 14.11. auf, denn wenn man im Nachhinein regelrecht bestraft wird, dass man ein Jahr im BFD gearbeitet hat, hört auch bei mir der Spaß auf.

    Es sind 60 % vom Taschengeld. Wenn man vorher jahrelang ALG2 bezogen hat, kann kein weiterer Verdienst angerechnet werden.


    So weit ich gehört habe, wird das ALG1 komplett auf ALG2 angerechnet, somit habe ich als Endsumme eh nur den Betrag in Höhe meines jetztigen ALG2 raus und kein Cent mehr nach einem Jahr ehrenamtlicher Arbeit.

    Hallo
    ich habe heute meinen Bescheid für ALG1 bekommen. Vor dem BFD habe ich ALG2 bezogen.


    Nachdem ich 173,25 € BFDTaschengeld ein Jahr lang hatte, bekomme ich im Anschluss für 180 Tage 84,30 €, das entspricht 4,68 € pro Tag.


    Gut wie der Bescheid jetzt mit dem ALG2 verrechnet wird, muss ich noch abwarten.

    Hallo,
    bei mir (40 Jahre jung) neigt sich der BFD nun zum Ende entgegen. Bis jetzt war ich noch zu KEINEN Seminar seitens des BFDs. Die Einsatzstelle hat auch nie eine Information bekommen, wo Seminare in unserer Region sind.


    Wie wird das eigentlich kontrolliert, ob man zu einen Seminar seitens des BFDs geht und wer kontrolliert die Einsatzstellen, was da gemacht wird, außer dass diese jeden Monat die Bildungsprämie erhalten. Gut das Taschengeld erhält man ja zum Glück als Teilnehmer und die Sozialabgaben gehen an die Versicherungsträger.


    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht aus Sachsen die Bürozicke!

    Die Fahrtkosten können von der Einsatzstelle getragen werden, jedoch vom nicht vom Jobcenter. Vom Jobcenter heißt es (zumindest bei mir im Landkreis) "selber schuld, wenn Fahrtkosten entstehen, man kann ja im Gemeindeteil eine BFD-Stelle annehmen". Ich bekomme das Fahrgeld, Essengeld usw. von keinen erstattet, sondern "darf" es schön selber tragen.


    Gut am 14.11. ist bei mir der BFD vorbei und es kommt auch zu keiner Verlängerung. So hoff ich dass noch eine Weile Fahrradwetter ist und ich die 3 km in den Verband das Busgeld sparen kann, da ich mit einer Monats- oder Wochenkarte, die man ermäßigt erhält, teurer komme, als mit einer 4-Fahrtenkarte, di man als Bufdi voll bezahlen muss.

    Mona, da habe ich leider auch keine Ahnung, warum das so ist. Aber ich denke, da ja der Zividienst und Bundeswehr bis 25 ging, sollten diese bevorzugt werden. Leider ist es in meinen Augen diskriminierend, das wir Älteren somit kaum Chancen im BFD haben, sei es als Neueinstieg oder für eine Verlängerung.

    Wie ich gestern erfahren habe, gibt es noch für Unter 25jährige für Sept. / Okt. 2012 Geld, aber für die Älteren erst wieder ab Mai 2013.
    Da fragt man sich ernsthaft, ob der BFD nicht eine Schnellschussaktion war, als Nachfolger für den Zividienst, zumal jede Einrichtung, die erst Zivis und €-Jobber hatte bzw. jetzt Budis hat, diese zusätzlichen Kräfte auch benötigt.

    Ups sorry, ich vergaß zu vermerken, dass mir eine Anstellung auf den 1. Arbeitsmarkt wichtiger ist als der BFD. Daher nütze ich den Aktivierungsschein durch das Jobcenters und habe mich auch bereit erklärt, jedliche sonstige Vermittlung zuzustimmen.


    Ich habe die Möglichkeit des BFD`s nur genützt um nicht daheim Däumchen zu drehen, sondern aktiv zu sein. Gut ich bin eh schon seit Ende 2008 in dem Verband ehrenamtlich aktiv und hatte die Möglichkeit für 1 Jahr den BFD zu nützen, der im November 2012 ausläuft.