Beiträge von marius

    Ich kann Ihnen zusprechen, das Konzept BFD ist durchaus überdenkenswert. Alleine die Tatsache, das astronomische Einstellungsverfahren wie in einem richtigen Beruf gemacht werden, ist pure Frechheit..

    Das mit dem Taschengeld sieht nach meiner Ansicht normal aus, hinzu käme ja noch Kindergeld! dann wären das fast 400 euro, das sollte reichen.. es ist halt wie schon gesagt, ein Ehrenamt, wo man nicht mit Gewinn rausgeht, das Verpflegungsgeld nicht gezahlt wird, ist seltsam, ich würde bei der Stelle direkt nachfragen, wobei ich vermute, das es schon im Geld mit drin steckt :)

    Erstmal, ein FSJ ist einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gleichgestellt. Aber, der Staat will, das Leute die ALG1 beziehen, lieber eine "richtige" Arbeitsstelle annehmen, statt FSJ oder BFD. Warum? Weil während eines FSJ/BFD müsste ALG2 gezahlt werden, sprich Kosten der Unterkunft und den Regelsatz. Durch eine Einkommensbereinigung wird dann gegengerechnet, du hast auf jeden Fall mehr, wenn du eine normale Arbeitsstelle annimmst, im FSJ/BFD wird da gnadenlos abgezogen. Kannst du kostenlos essen in der Trägerstelle, dann wird das auch gegengerechnet.


    Durch SGB ist halt festgelegt, das du dir eine richtige Arbeit suchen sollst und keine, wo eine Arbeitsaufnahme von ALG2 nötig wäre.


    Und zum anderen, ALG1 Anspruch verfällt sicher nicht, warum? Jeder hat nach einem FSJ/BFD Anspruch auf ALG.

    Um was für eine Stelle handelt es sich? Nicht den Namen der Stelle sagen, sonder welche Art.. ist es eine Klinik, DRK, Johanniter oder sowass in der Richtung, also ein größerer Betrieb/Verein oder ein Betrieb, wo nur wenige Stellen oder gar nur eine vergeben wurde?


    Und was meinst du mit Miete, die Wohnung wurde vom Betrieb zur Verfügung gestellt, ja?

    FSJ wird als Vorpraktikum für viele soziale Ausbildungsgänge anerkannt, BFD muss sich erst etablieren, für BFD gibt es garantiert nicht mehr Punkte.

    Ich kenne ein Bufdi der aktiv ist und sonst halt nur Bewerber und ich weiß, das es viele Leute gibt, die ein BFD machen wollen, aber nicht die Möglichkeit haben, weil die Anfoderungen zu Hoch sind oder die Bewerber zu Alt. Das auch Renter ein BFD machen können ist zwar wahr, aber in der Praxis glaube ich nicht, das nur einer momentan arbeitet.


    Ich kann nur Jedem anraten, sich genau mit der Stelle zu beschäftigen, es reicht nicht, das man was soziales machen will, wie in zahlreichen Werbespots Flyern usw gesagt wird... nein, man muss genau seine Ziele und Fähigkeiten offen legen bei der Bewerbung, sonst wird es nichts..

    Wenn du eine Bescheinung von deiner Arbeitsstelle hast oder evtl sogar ein "Mitarbeiter"-Ausweiß, dann gehst du damit zum Busunternehmen und erhälst die gleichen Vergünstigungen, wie ein Schüler oder Auszubildener. Welche Ermäßigungen du erhälst, kann ich dir nicht sagen, weil das in jeder Stadt unterschiedlich ist. Im besten Fall, kümmert sich die Arbeitsstelle um eine kostenfreie Buskarte oder um ein Firmenabo, einfach bei der Arbeitsstelle nachfragen :)

    Verstehe ich dich richtig, du wohnst in Italien? dann glaube ich nicht, das Sie an einem BFD teilnehmen können. Meiner ansicht nach, musst Du ein deutschen Wohnsitz haben, weil die BFD Stellen sich auch nur hier befinden. Födergelder für Wohnung oder dergleichen gibt es nicht oder nur als Taschengeld, aber davon kannst du keine Wohnung bezahlen.


    Über Programme, die Ausländer im BFD födern bzw Sonderleistungen zahlen, wie eine Wohnung stellen oder dergleichen, ist mir nicht bekannt.

    Ja, nach einem FSJ oder BFD 12 Monate oder mehr, besteht ein ALG Anspruch. WICHTIG: Hierfür musst du dich drei Monate vor FSJ/BFD Beendigung bei der Agentur für Arbeit melden, um deine Ansprüche geltend machen zu können.


    Wie das bei Teilzeit aussieht, kann ich leider nicht sagen.

    Wer im BFD oder FSJ arbeitet, ist gleichgestellt mit einem Schüler oder Auszubilenden.. daher gelten auch die gleichen Ermäßigungen. Dafür kann der FSJ oder BFD Ausweiß oder Bescheinigung des Trägers, genutzt werden.


    Bei einigen Stellen, werden auch Buskarten oder Firmenabos kostenfrei ausgegeben oder Fahrtkosten ersetzt, das ist aber unterschiedlich.

    Hallo,


    es gibt keine groben Unterschiede, es ist prinzipell mittlerweile das gleiche. Es wurde etwas geändert im Laufe der Zeit, zum Beispiel Kindergeld.. aber IST-Zustand lautet heute, es ist beides so ziemlich das gleiche. Ich würde dir aber ein FSJ empfehlen, weil du ein FSJ nur bis 27 machen kannst, und das BFD kannst du alle 5 Jahre wiederholen. Und man muss dazu sagen, das FSJ ist Urvater von dem ganzen. Der Begriff FSJ ist bekannt, auch den meisten Arbeitgebern sagt das was. BFD muss sich noch einbürgern und wird ja als Zivi-Ersatzdienst angesehen, auch in der Qualität der Arbeitsstellen, ist mein Eindruck. Wer früher nach oder vor dem Studium ein Jahr überbrücken wollte, machte ein FSJ.. daher für meine Augen, mach ein FSJ, aber wie gesagt, es ist ansich egal.


    Wo es noch ein Unterschied gibt, ist bei den Seminaren. Beim FSJ macht es der Träger oder die Einsatzstelle. Beim BFD macht es der Staat/Bund, wo genau, ist aber noch teilweise unklar!

    Soweit ich informiert bin, kannst du deine PKV Ruhen lassen! Stichwort Anwartschaftsversicherung.


    Die GKV ist nach meiner Kenntnis, zwingend. Ich bin selbst PKV versichert und dies wurde mir mehrfach von unterschiedlichen Einsatzstellen bestätigt. Aber wie gesagt, du kannst deine PKV ruhen lassen oder nach 1 einem Jahr austretten und in der GKV wechseln. Solltest du unter einem Jahr bleiben, wechselt man sowieso automatisch wieder in die PKV.

    ok, gut, allerdings muss ich vermehrt feststellen, das sehr hohe Anforderungen generell gestellt werden, die beispielsweise ältere Leute kaum erreichen werden. Über fehlende Freiwillige muss sich wirklich Niemand beschweren. Dies ist mir nicht nur hier im Forum oder im Gästebuch aufgefallen, sondern auch über Gespräche mit anderen Bufdis.