Beiträge von Pinguin

    Hi Ihr 2,


    das kommt wirklich auf den Träger an, denke ich. Ich bekomme für meine 21 Wochenstunden knapp über 150 Euro und die anteilige Verpflegungspauschale. Wäre ich Vollzeit drin, käme ich auf knapp 290 Euro plus Verpflegung. Leider ist mir im September nämlich Vollzeit berechnet worden, so dass ich den vollen Betrag gesehen habe... wird aber natürlich dann im Oktober verrechnet. ;)


    130 Euro für 38 Stunden halte ich für *piep*... :eek:


    LG,


    Pinguin

    Hast Du mal direkt bei Vereinen oder Wohlfahrtsverbänden (Caritas, AWO, DRK usw.) nachgefragt oder im Internet geforscht? Ehrlich gesagt, ich habe da auch wenig Ahnung. Der BFD ist das erste "Ehrenamt", das ich so offiziell ausübe. :-)

    Hi Susann,


    für ehrenamtliche Tätigkeiten kannst Du Dich sicherlich jederzeit irgendwo melden, vermutlich auch mit einer Aufwandsentschädigung oder wie das in dem Fall heißt. Der BFD jedoch geht erst bei mindestens 20 Wochenstunden los. Hättest Du denn einen Vorteil, wenn es unter BFD liefe? Versichert etc. bist Du doch über den normalen Job.


    LG,


    Pinguin

    Zitat von psychubufdi;690

    weil man eigentlich sowieso keinen Bedarf habe,schließlich kriegt man mehr als genug PRAKTIKANTEN,die kostenlos sich aufribbeln und nicht bezahlt werden müssen. Meine Enttäuschung ist maßlos !!!!!!!!!!!!!!!!


    Bei uns startet gerade eine neue Runde mit Praktikanten, die Plätze suchen. Und natürlich gern genommen werden... :rolleyes:

    Hi Ihr Enttäuschten,


    es kollidieren einfach zuviele billige "Beschäftigungsdienste" miteinander. Hier in der Region wird gerade die Bürgerarbeit sehr in den Vordergrund gestellt. Das sind dann auch alles solche Tätigkeiten, die ein BFD'ler ausüben dürfte. Genau genommen sind es ja alles nur solche Sachen, die keinen regulären Arbeitsplatz ersetzen. Haha, nur fragt sich, wo man diese Masse an Beschäftigungsmaßnahmen hernehmen soll? In manchen Bereichen (z. B. Pflege) dagegen fehlen die Leute, aber beide "Dienste" sind dafür nicht zugelassen... Auch so ein Schwachsinn, der die "da oben" nicht weiter interessiert.


    Hauptsache, die Statistik stimmt. :(


    LG,


    Pinguin

    Zitat von marius;621

    Achso, noch ein kleiner Tipp für Alle, sucht euch eine KRankenversicherung, die keine Zusatzbeiträge erhebt. Denn die müsst Ihr selbst tragen!



    Hab gestern zur Abwechslung mal erfreuliche Neuigkeiten von meiner Krankenkasse erfahren. Der Zusatzbeitrag entfällt für die Dauer des Dienstes. ;) Na, dann brauche ich ja über einen Wechsel der KK nicht mehr nachzudenken.


    Krankenkassen.de - Bundesfreiwilligendienst: kein Zusatzbeitrag für Teilnehmer des BFD

    Fände ich sehr kraß, wenn es so sein sollte... :eek: Ich las bisher immer, Lohnsteuern fallen nicht an.


    Kann jemand mehr dazu sagen?


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    Zitat von Gast;415

    Lohnsteuern werden beim BFD nicht gezahlt, da es sich um keine steuerpflichtige Tätigkeit handelt. Was die Einsatzstelle bzw. der Träger zahlen muss sind die Beiträge zur Sozialversicherung, also zur Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. Diese muss die Einsatzstelle allein tragen, der BFD-ler zahlt hier keinen Anteil. Der Beitragssatz ermittelt sich aus allen Leistungen, die an den BFDler gezahlt werden, also Taschengeld, Unterkunft, Arbeitskleidung, Fahrtkosten usw.


    Gruss
    Andrea

    Hi Moni,


    ich kann Wolfgangs Erfahrungen mit der Suche nach einer BFD-Stelle bestätigen. Es herrscht noch immer ein Kuddelmuddel, wer welche Stellen zu welchem Zeitpunkt anbietet usw. Wenn Du mehr Möglichkeiten als das von Dir gewünschte Klinikum zur Auswahl hast, versuch, mehrgleisig zu fahren und mehrere Bewerbungen abzuschicken. Gibt es Wohlfahrtsverbände in Deiner Gegend? (AWO, Caritas, DRK etc.) Es ist ja so, dass der BFD'ler offiziell keinen Arbeitsplatz besetzen darf. Was die früheren Zivis in den Kliniken und Pflegeheimen gemacht haben, war jedoch bei Lichte betrachtet eine notwendige Arbeit. Ich vermute, dass solche Stellen durch die neuen Regelungen kaum noch mit BFD besetzt werden können. Hier geht es eher um die "Hilfstätigkeiten", wie Wolfgang schon schrieb. Also Richtung Ehrenamt. Oder aber man nimmt wirklich nur die jungen Männer, die man auch früher schon auf den Stellen hatte.


    Ich hab ein Anschreiben fertig gemacht, in dem ich ein paar Gründe aufgeführt habe, warum ich mich für den BFD (am Menschen) interessiere und dann zusammen mit einem kurzen Lebenslauf verschickt. Vorher hatte ich grob erfragt (über Mail oder aus der Presse erfahren), ob überhaupt BFD-Plätze für Ältere vorgesehen sind. Schreib doch, dass Du gern mehr Kontakt zu Menschen hättest und bereit bist, Deine Erfahrungen weiterzugeben... :)


    Nicht aufgeben, wenn es nicht gleich klappt!


    Viel Glück bei der Suche,


    Pinguin

    Zitat von geri67;667

    hi pinguin,


    hattest leider und traurigerweise recht. bist du hellseher? ja hab den ganzen park gemäht, hecke beschnitten usw.
    als ich fertig war bekamm ich die absage und gottes seegen! weiteres verkneiff ich mir.


    Och Mensch, geri, das darf doch nicht wahr sein! :mad: Nee, ich war bisher nicht als Hellseher unterwegs, aber vielleicht sollte ich es als Nebengewerbe anmelden...
    Ich glaub, an Deiner Stelle hätte ich mir weitere Ausführungen nicht verkneifen können. Da ist man doch zu Recht sauer!
    Macht diese Einsatzstelle das jetzt vielleicht dauerhaft so? Jede Woche kommt ein Bewerber, der alle anfallenden Arbeiten erledigt und bezahlt wird nix. *Daumen runter*


    Schreib doch mal 'nen Leserbrief an Deine Lokalpresse.


    LG und alles Gute,


    Pinguin

    Jepp, ich versteh Dich auch, Chris_x2. Bei Vollzeit kann man sicherlich besser bezahlte Jobs erwischen. Die Struktur des BFD lädt zur Ausbeutung ein.


    Bei mir ist es etwas anders gelagert, weil ich nur Teilzeit mache und dafür zwar auch nur 'nen Appel und 'nen Ei verdiene, aber als Ledige wenigstens die Krankenversicherung etc. bezahlt bekomme. Und bisher ist meine Tätigkeit auch gut machbar.
    Hab heute einen Mit-BFD'ler beim gleichen Träger wiedergetroffen. Der hat wesentlich mehr zu tun...
    Für mich ist der BFD bisher die "psychisch gesündere" Alternative zu dem Stress, den ich mit dem Jobcenter bekäme, wenn die mir was zuweisen würden. :eek:


    LG,


    Pinguin

    Hi champ,


    falls Du bis zu dem Nachrücktermin überhaupt schon eine BFD-Stelle gefunden hast :D, sollte eine Kündigung wegen des Studienplatzes kein Problem sein. Ist als "wichtiger Grund" anerkannt. Anfangs hast Du sowieso 6 Wochen Probezeit, in denen Du relativ schnell kündigen kannst.


    So wie ich das sehe, passiert Dir nicht viel, wenn Du wegen des Studienplatzes dann den BFD beenden möchtest. Lies auch z. B. mal hier weiter: Stellensuche: Verwaltungsstelle für den Zivildienst


    LG und viel Erfolg bei beiden Sachen,


    Pinguin

    Hi Shissu,


    ach herrje, und wenn Du nun im Grenzbereich liegst, bist Du momentan noch verpflichtet, oder wie geht das? Ist ja dann noch mal komplizierter.


    Ich hatte über die offizielle Seite das BAfZA angeschrieben. Kann leider den vollständigen Namen nicht aussprechen. *g*


    Alles Gute und ein gutes Ergebnis wünscht


    Pinguin

    Hi Shissu,


    so wie ich das bisher übersehe, spielt das Alter eine entscheidende Rolle bei der Beantwortung Deiner Frage. Bist Du unter 27 und damit zur Teilnahme an den Seminaren verpflichtet, wird es vielleicht wirklich schwierig, die abendliche Heimreise zu erkämpfen. Bei den Älteren sollte es günstiger aussehen, da die Seminare ja nicht Pflicht sind, sondern in angemessenem Umfang und nach persönlichem Bedarf ausgewählt werden sollen.
    Mich betrifft die ganze Sache aus einem anderen (gesundheitlichen) Grund, aber da ich eben auch vorher abklären wollte, inwieweit man zur Teilnahme außerhalb des Wohnortes gezwungen werden kann, hatte ich mich zuvor beim Amt für xxx erkundigt. Das Mail hab ich mir ausgedruckt und werde es im kritischen Fall vorzeigen. :)
    Der Herr vom Ministerium schrieb, dass die Seminare in Absprache mit den Freiwilligen vereinbart werden und als Tagesseminar belegt werden können. Die persönlichen Verhältnisse werden berücksichtigt. Wie gesagt, das gilt für Ü-27. Zudem hab ich Teilzeit und werde nicht eine Woche Blockseminar außerhalb mitmachen.
    Mein Chef wusste über die Seminare auch noch nichts Genaues. Der Landesverband hatte sich noch nicht geäußert, fand es aber angesichts der Altersstruktur auch problematisch, jetzt z. B. Rentner und Endzwanziger gemeinsam zu beschulen... :rolleyes:


    Ich hoffe dann mal, dass sich mein Träger auch wirklich so gesprächsbereit zeigt... Angst hab ich, ehrlich gesagt, auch, dass es anders kommt. *bibber*


    Wünsch Dir viel Erfolg und Glück!


    LG,


    Pinguin

    Hi Ihr Mit-BFD'ler,


    gestern ist mir mal die spannende Frage eingefallen, wann unsereins eigentlich mit der ersten Auszahlung rechnen kann. Erst zum Monatsende des ersten Monats oder zur Mitte oder gar am Anfang? :confused:


    Mag auch sein, dass es trägerabhängig ist, aber wer schon was weiß, kann ja mal drüber berichten.


    Danke und liebe Grüße :D,


    Pinguin

    Tatsache, da gibt es freie Stellen, fehlende Bewerber und trotzdem Absagen? :confused: Dann kann man Dir ja nur wünschen, dass die 2 Tage Probearbeit auch ernst gemeint sind... :rolleyes: Nicht, dass Du an 2 Tagen alles schaffst, was die mal so auf die Schnelle bearbeitet haben wollten.


    Ich musste heute feststellen, dass die Begegnungsstätte, für die der Chef mich vorgesehen hat, eigentlich schon auf der Abschussliste steht, weil keine Besucher kommen. Das hieße dann, ich kann mich ein paar Wochen dran versuchen und wenn es dann nicht läuft, bin ich "überflüssig". :eek: Nur dass mein BFD ja erst angefangen hat...

    Die Einsatzstelle würde mir eine Bescheinigung ausstellen, soweit bin ich schon mal. Ticket spendieren sie wohl nicht, allerdings bin ich auch nur auf den Bus angewiesen, solange ich noch beim Hospitieren bin. Später komme ich ohne Nahverkehr aus. :-) Da isses in der Nähe.


    Hab gerade eine Antwort vom BAFzA bekommen. Sie empfehlen auch, eine Bescheinigung der Einsatzstelle zusammen mit dem Vertrag beim Verkehrsunternehmen vorzulegen. Ein Dienstausweis sei nicht angedacht. (wäre aber einfacher...*nörgel*)


    Na ja, die Bescheinigung werd ich mir mal geben lassen. Wer weiß, wozu das gut ist. Kann ja dann auch noch den Gesetzestext bei mir führen, falls ich im Bus erwischt werde. *g*


    Ach ja, eine der anderen Stellen, bei der ich zum Gespräch war, hätte die Fahrtkosten mit dem Bus übernommen. Ist wirklich sehr unterschiedlich. Wer darauf Wert legt, sollte auch danach vorher schon fragen.