Hartz 4 und Bundesfreiwilligendienst

  • hallo liebe leute,


    ich les und les und les und check es leider immer noch net .
    ich beziehe hartz 4 ca 390 euro monatlich da ich in einer gemeinschaft mit meinem partner lebe und sein gehalt an meins angerechnet wird.


    da ich gerne das BFD Jahr machen möchte weil ich das für meine ausbildung nächstes jahr brauche hab ich auch schon eine stelle gefunden.
    die vergütung beträgt 200 euro .


    ich muss jeden tag 60 km hin fahren und 60 km zurück, sodas die 200 euro vergüung nicht mal annähernd für den tank reichen!


    meine frage: bekomm ich weiterhin meinen hartz 4 satz ? kann ich auch zuschuss für das fahrtgeld beantragen beim amt ?


    jeder sagt etwas andres und langsam weiss ich gar nix mehr.
    vielleicht kann mir jemand helfen da ich dieses BFD jahr dringend brauche !!


    lg mandy

  • Hallo Mandy,


    als Freiwillige im BFD hast du deinen Anspruch auf ergänzende Hartz 4 Leistungen. Dein Entgelt, dass du im BFD erhältst, wird allerdings auf den Hartz 4 Satz angerechnet. Anrechnungsfrei vom Taschengeld sind 60 Euro. Zum Entgelt zählt allerdings nicht nur das BFD-Taschengeld, sondern auch, falls gewährt, freie Verpflegung und Unterkunft. Zusätzlich kannst du 30 Euro monatlich für die Beiträge zu privaten Versicherungen sowie ggf.Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung vom Zuverdienst absetzen.


    Näheres steht hier beschrieben: BFD - Hartz 4

  • ich glaube nicht das das eine gute idee ist, wenn du staendig mit deinem auto fahren musst. was wird sein wenn was teures kaputt geht? dann wird dir niemannd helfen, im gegenteil du hast dann unterschrieben das du immer kommst. mit dem bischen taschengeld kannst jedenfalls nichts anfangen was das auto betrifft.

  • wer ist denn diese Salzkiste, die hier immer so tolle Beiträge verfasst?


    Grad dieses Thema mit dem Hartz4 Bezug würde mich auch sehr interessieren. Aber ich glaube, ich mache ein extra Thema auf.

  • Das mit dem Taschengeld (60,00 Euro ) und ALG II-Aufstockung finde ich schon dreist. Wegen dem Gleichbehandlungsgrundsatz sollten doch 100,00 Euro nicht angerechnet werden, wobei die 30,00 Euro Versicherungspauschale inbegriffen sind, so wie bei einem Minijob bis 400,00 Euro.
    Bei einem Ein-Euro-Job, der 25 Wochenstunden beinhaltet, hat man sogar 175,00 Euro (Fahrtkosten incl. z.B. Monatskarte) zusätzlich zum Hartz IV-Regelsatz, nur, dass der Ein-Euro-Job nicht freiwillig ist.
    Irgendwie sollte die Freiwilligkeit schon eine finanzielle Anerkennung ergeben, sonst ist es nur eine Ehrenamtspauschale und deckt nicht mal die Aufwendungen.
    Wenn man durch ALG II-Aufstocker ist hat man Anspruch auf KdU ( Kosten der Unterkunft und Heizung ), wenn man den BFD aber in einer anderen Stadtmacht und dort die Unterkunft und Verpflegung frei hat fütca. 12 Monate, muss man da seine Hauptwohnung aufgeben?

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