Corona // Wird BFD trotzdem anerkannt?

  • Ich absolviere gerade meinen BFD in einer Kita und beginne im September eine Ausbildung zur Erzieherin. Dafür benötige ich 600 Stunden Praktikum. Die Hälfte habe ich bereits absolviert , bin aber nun aufgrund der Coronasituation freigestellt. Wie lange ist im Moment noch nicht absehbar. Wie sieht es nun aus wenn ich es dadurch nicht mehr schaffe meine 600 Stunden zu absolvieren? Zählt die Zeit wo ich jetzt zu Hause bin trotzdem mit oder kann ich dann die Ausbildung aufgrund fehlender Stunden nicht mehr beginnen? Leider konnte mir bisher niemand dazu Auskunft geben. Selbst die Schule wusste es nicht.

  • Hi Steffi, ich kann dir leider auch keine garantierte Antwort geben, doch es besteht Hoffnung. Niemand weiss wie man mit der momentanen Situation umgehen soll, deshalb wusste die Schule wahrscheinlich auch nicht Bescheid. Ich denke jedoch, dass das kein Problem sein sollte, da dieser Ausfall situationsbedingt und nicht von dir abhängig ist. Auch wenn dir letztendlich Erfahrung aus dem Praktikum fehlt, es lässt sich bestimmt etwas arrangieren.

    Liebe Grüsse :-)

  • Für die staatlich geregelten Freiwilligendienste BFD gilt, dass es sich dabei zwar nicht um Arbeitsverhältnisse handelt, dennoch das Arbeitsrecht Anwendung findet. FSJ-ler müssen also trotz möglicher Gefahren zu ihrem Dienst erscheinen, es sei denn, die Einrichtungsleitung ordnet etwas anderes an. Bei einer Infektion sind sie verpflichtet, dies der Einrichtung umgehend mitzuteilen und sich entsprechend den ärztlichen und denen des Gesundheitsamtes zu verhalten.

  • Hallo Steffi,


    ich habe kurz herumgesucht und bei den BFD News einen Beitrag dazu gefunden. Darin steht, dass trotz Corona das Arbeitsrecht bestehen bleibt. Soweit die Vorgesetzten nichts anderes sagen, bist du verpflichtet zum Dienst zu erscheinen. Wenn du dich nicht wohlfühlst und glaubst dich angesteckt zu haben musst du dies deiner Dienststelle mitteilen und bist dann automatisch im Krankenstand.


    LG Helene

  • Hallo, das wäre doch wirklich unfair. Es ist ja nicht so, als würdest du dich davor drücken. Corona ist ja wirklich eine Ausnahmesituation.. auch bei vielen anderen Bereichen wurden Ausnahmen gemacht. In meinem Bekanntenkreis gab es einen ähnlichen Fall, aber auch da wurden die Stunden angerechnet. Das wurde so wie im Krankheitsfall behandelt. Ich hoffe auf jeden Fall, dass du nun schon eine Lösung mit den Zuständigen gefunden hast. Würde mich interessieren :) LG

    Nichts Edleres als zu helfen!

    Nicht helfen können, ist das Schwerste.

    Nicht helfen wollen ist das Erbärmlichste.

  • Hallo Steffi,

    Zitat

    Das Ministerium hat klargestellt, dass die Sicherheit der Freiwilligen oberste Priorität hat. Dementsprechend müsse die Einsatzstelle bzw. der Träger, am besten zusammen mit den Freiwilligen, eine Einschätzung der Gefahrenlage ggf. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden vornehmen. Es seien eventuell alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten zu prüfen.

    Quelle: https://www.bundes-freiwillige…r-freiwilligendienst.html


    Dies hab ich auf der Seite des Bundesfreiwilligendienstes gefunden. Daher ist es vielleicht eine Möglichkeit für dich, in Absprache mit deinem Träger eine andere Position für dich zu finden. Eine Alternative, bei der sowohl deine notwendigen Stunden als auch Erfahrung sammeln kannst.


    Grundsätzlich denke ich, dass sowohl ein Gespräch mit der Erzieherschule als auch dem Träger hoffentlich eine Lösung erzielen kann.


    Liebe Grüße.

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