Eine Analyse: Eine Super BFD Stelle oder bitte genau hinsehen was da steht?

  • Hinweis der Text wurde anonymisiert, es geht mir nur darum versteckte Hinweise, Informationen, Schlüsselwörter zu zeigen bzw. zu erklären.



    Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst!

    7 Mal editiert, zuletzt von Arne ()

  • (1) Der BUFDI hat es mit einflußreichen Promis zu tun, die ein gemeinsames Ziel verfolgen mit ihrer Stiftung. Die Stiftung ist international aufgestellt, hat sicherlich ein ordentliches Stiftungsvermögen.


    (2) Gemeinnützige Stiftungen finanzieren sich auch durch Spenden, aber sie lassen auch ihr Stiftungsvermögen "arbeiten" um z.B. laufende Kosten zu bezahlen oder große Projekte vorzufinanzieren.


    (3) Hier ist mehr als die Schulabschlußnote 2 im Fach Englisch gefordert. Fließend sprechen, verstehen, lesen und schreiben ist angesagt, der Bufdi hat es mit internationalen Promis zu tun!


    (4) Das bedeutet im besten Fall, daß der Bufdi einem angestellten Verwaltungmitarbeiter zugeteilt ist und unter dessen Anleitung zuarbeitet, kann aber durchaus sein, das der Bufdi selbstständig die Arbeit eines (eingesparten) Verwaltungsfachangestellten ausführen muß und zugleich eine (eingesparte) Sekretärin ersetzen muß.


    (5) Das von dem Bufdi viel erwartet wird an Wissen und Können, darauf deutet die Verengung der Qualifikation der gewünschten Schulabgänger hin. Warum aber jemand der schon während seiner Schulzeit ein einjähriges Pflichtpraktikum machen mußte, nun nochmal 12-18 Monate für ein kleines Taschengeld dranhängen sollte? Will man z.B. künftige BWL Studenten anwerben, die auf ihren Studienplatz warten müssen?


    (6) Man sucht berufserfahrene Verwaltungsfachangestellte oder Sekretäre/-innen, die zwischen zwei Jobs stehen und es sich finanziell leisten können in der teuren Hafengroßstadt *** für 12-18 Monate zu überleben? Zielgruppe sind offensichtlich nicht Langzeitarbeitslose, sonder Idealisten die mal aussteigen können zwischendurch von der normalen Karriere.


    Wie auch immer Gruppe (5) und Gruppe (6) von beiden werden dieselben Fähigkeiten verlangt, wobei die (5) gar nicht die Berufserfahrung haben kann der (6). Sind also die gewünschten Schulabsolventen der (5)
    überfordert, benachteiligt im Bewerbungsprozeß, etwa die zweite Wahl? Amateur und Vollprofi sollen sich um die selbe Bufdi Stelle bewerben?


    (7) Promis zu empfangen und ihre meetings vorzubereiten, das ist alles andere als einfach. Sicheres Auftreten, Hotelbuchungen, catering, Flughafen Tranfers usw. usw. bishin zum eigenen sicheren Auftreten und der angemessenen Garderobe die man haben muß, es muß gelernt werden und nicht jeder taugt dazu. Das ist allerhand was da verlangt wird vom Bufdi.


    (8) Fundraising und Projektmanagement sind für sich genommen schon Vollzeitjobs, die im Rahmen einer Promi-Stiftung professionell gehandhabt werden müssen. Man darf nur hoffen das der Bufdi nur die Profis unterstützt und es keinesfalls alleine machen muß.


    (9) bis (13) Insbesondere die Schulabgänger (s. 5) sollten sich fragen, ob sie das alles leisten können was da gefordert wird. Die Stiftung sollte sich spätestens an dieser Stelle fragen, ob sie einen Bufdi sucht oder einen bewährten Vollprofi mit multipler Berufserfahrung (Verwaltungsfachmann, Sekretär, Fundraiser, Projektmanager usw.).


    (14) Internationales Team: Man hat also Leute im Team mit denen man sich auf Englisch verständigen muß! Harmonie: Bitte nicht die Harmonie stören mit Fragerei, Hilflosigkeit, Verweigerung, Kritik und dergleichen!


    (15) Als Bufdi Ideen einbringen? Immer dran denken als Bufdi ist man ganz unten in der Hierachie, man ist Gastarbeiter, man ist neu, die Harmonie muß gewahrt bleiben.


    (16) Man zahlt nur ein Taschengeld, keine anderen Zuschüsse für Unterkunft, Verpflegung usw. Der B.U.N.D. hat als Zentralstelle dieser BFD Einsatzstelle die Vorgabe: Mindesttaschengeld 200€ und maximal 402€. Wer die Lebenshaltungskosten dieser bundesdeutschewn Hafengroßstadt kennt, weiß das man damit keine 1 Zimmerwohnung (kalt) anmieten kann, wenn man denn überhaupt eine finden kann, bei der studentischen Nachfrage. Viele B.U.N.D. Einsatzstellen fassen zudem die 200€ Mindestvorgabe, als vorgeschriebenes Taschengeld auf, also bitte nicht auf 402 € Taschengeld hoffen.


    Das große Rätsel ist aber die Klausel "von der Arbeitszeit abhängig", denn unter (17) ist die Arbeitszeit in Wochenstunden vorgegeben. Hier sollte ein Bufdi Bewerber nachfragen, denn es könnte ein Hinweis auf Überstunden, Wochenend- und Feiertagsarbeit sein.


    (18) Von einer Stiftung mit solch edlen Zielen erwarte ich, das sie den Empfang einer Bufdi Bewerbung wenigstens bestätigt und allen abgelehnten Bewerbern ordentlich absagt. Da man aber nur mit der engeren Auswahl kommunizieren will, zeigt das an, wie elitär man eingestellt ist als Stiftung bei Personalfragen. E-mails mit Absagefloskeln sind wirklich kein Aufwand.

    Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst!

    7 Mal editiert, zuletzt von Arne ()

  • Habe folgende Info zur obigen Stelle bekommen:


    1. Das Taschengeld beträgt bei 38,5 Stunden im Monat 350€.
    2. Keine Unterkunft oder sonstige Zuschüsse.
    3. Teilzeit wäre möglich, das Taschengeld verringert sich entsprechend.


    Frage: Wer kann in dieser großen Hafenstadt wohnen, leben und sich transportieren für einen Stundenlohn von 44 Cent?


    a) Schulabgänger eines der örtlichen Wirtschaftsgymnasien mit reichem Elternhaus das alle Kosten übernimmt.
    b) Reicher ortsansässiger Arbeitnehmer mit multipler Berufsausbildung und Berufserfahrung, der mal 1 Jahr Pause machen kann auf eigene Kosten.


    Alle normalen Bewerber können nur obdachlos verhungern...

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