BFD beenden aus gesundhtl. Gründen / ALG2 Sanktion?

  • Hallo


    Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll.


    Folgendes -> ich bin 28 Jahre jung, seit fast 14 Jahren chronisch krank (Multiple Sklerose).
    Aufgrund dessen das ich auch Alleinerziehende bin von einer 8 jährigen kleinen Prinzessin ist die Arbeitsmöglichkeit leider auch nicht so rosig.


    Seitdem meine Tochter 3 ist habe ich immer nur kleinere Jobs ausgeführt und uns zu unserem ALG2 sozusagen etwas dazu verdient, bis dahin ging alles gesundheitlich auch noch recht gut.


    Letztes Jahr im Oktober fing ich dann ein sogenanntes BFD Jahr an und hier komme ich wohl nun gewaltig an meine Grenzen. Ersteres habe ich mir dieses BFD so nicht vorgestellt. Ich bin in Kindereinrichtungen tätig aber leider nur im Hintergrund dh. Küche (Essen verteilen, stundenlanges am Spülbecken stehen), viel "putzen", Wäsche waschen und und und.


    Nach ein paar Monaten merkte ich einen Dauerschmerz in der Lendenwirbelgegend, Schmerzen und Kraftlosigkeit in Armen und Beinen, Hände die sich beim abspülen der Keramik.- und Glasteller regelrecht verkrampfen und das aller schlimmste ist meine Infektanfälligkeit - seitdem ich das BFD 2 Monate recht gut durch gezogen habe, verfolgt mich nun eine Erkältung/Grippe nach der anderen, ich bin seit Dezember sehr oft krank, erhole mich auch nicht mehr richtig, soll heißen - gehe nicht 100% auskurriert wieder auf Arbeit, da diese Krankschreibung dann teils bis zu 3-4 Wochen anhalten könnte.


    Ich hätte nie gedacht das mich das gesundheitlich alles so abschwächt und diese vielen Infekte sind natürlich alles andere als positiv was das Leben mit Multipler Sklerose anbelangt. Auch kribbelt mir seit einigen Tagen die rechte Hand (Symptom MS) was ein sogenannter "Schub" sein könnte.


    Das nächste ist der Druck den man sich wegen der Arbeit macht. Man weiß wie negativ über einen gesprochen wird, man wird schief angeschaut und Chefin freut sich natürlich immer sehr wenn sie mich mit einem KS in der Hand sieht.


    Ich war immer bereit Überstunden zu machen, war bereit in versch. Schichten zu arbeiten, alles kein Problem. Auch stört mich der wechsel (mal Kindergarten, mal Krippe, mal Hort) nicht.


    Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter und möchte ehrlich gesagt am liebsten aufhören. Den Einrichtungen bringt es nichts und mir gesundheitlich auch nicht.


    Ich bin sehr traurig darüber das es so ist wie es ist aber da ich beruflich vor dem BFD noch nie so viel und lange gearbeitet habe, konnte ich dies vorher auch nicht einschätzen. Jetzt bin ich an meinen Grenzen angelangt. Mittlerweile, wollte meine Ärztin so, wurde auch eine Reha angeordnet, die Bewilligung habe ich schon hier, aber noch keinen Termin wann es los geht - auch hier falle ich mindestens 5 Wochen aus. Mir ist das unangenehm und ich fände es besser wenn sie jemand anderen für meine Stelle suchen würden, jemanden der fit genug ist.


    Ich wollte von euch wissen ob es bzgl des ALG2´s Sanktionen gibt wenn man kündigt?
    Ob ihr Erfahrungen habt wenn Einrichtungen einvernehmlich mit beidigem Einverständnis den Vertrag aufheben?
    Ob ein Ärztliches Attest in meinem Fall evtl. angebracht wäre und vor allem wo ich mich hinwenden soll, als erstes (an Chefin oder Betreuer vom BFD)?


    Ich danke euch fürs lesen.


    Grüße

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