Kann der Bundesfreiwilligendienst (BFD) vorzeitig gekündigt werden?

  • Hallo,


    meine Frage ist, ob man die gesamte Dauer des BFD ableisten muss, oder ob es möglich ist, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen? Gilt hier das Kündigungsrecht des Arbeitsrechts entsprechend?
    Eine fristlose Kündigung, also eine Kündigung aus wichtigem Grund muss doch auch beim Bundesfreiwilligendienst möglich sein, oder?


    Danke.


    Max

  • Hi Max,


    Ja, eine Kündigung ist möglich; eine sofortige aus wichtigem Grund und eine reguläre, fristgemäße Kündigung:


    Nach Ablauf der Probezeit von zwei Wochen kann die Vereinbarung zum BFD aus wichtigem Grund innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach bekannt werden des Kündigungsgrundes von jedem Vertragspartner außerordentlich, also fristlos, gekündigt werden. Daneben kann die Vereinbarung von den Parteien, mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende des Kalendermonats gekündigt werden, ordentliche Kündigung. Die Kündigung bedarf der Schriftform.


    LG
    Sabrina

  • ist halt nur die frage ob du nicht mit dem jobcenter probleme bekommst. ich vermute die juristen haben das schon ausgearbeitet. natuerlich ist zu vermuten, dass es nicht zu deinen gunsten ist.

  • Gibts hier denn nur alte Themen, die nicht fortgeführt werden?


    Ich denke, die Möglichkeit der Kündigung wird schon allein aus dem Grund angefragt werden, wenn jemand, der zuvor als Arbeitssuchend gilt und dann im BFD arbeitet, vielleicht wegen der Aufnahmemöglichkeit einer regulären Arbeit aus dem BFD austreten wollen würde.


    Auch frage ich mich sehr, warum man mit dem Jobcenter Probleme bekommen sollte, wenn man einen Freiwilligen Dienst abbrechen möchte, der einen doch bisher dann aus der Arbeitsverpflichtung genommen hat.


    Siehe Arbeitslosengeld II - Hartz IV
    Zitat:

    Zitat


    Da das Gesetz also die beiden Freiwilligendienste FSJ/FÖJ auf der einen und BFD auf der anderen Seite gleich behandeln will, ist die Teilnahme an einem Bundesfreiwilligendienst wie die Teilnahme an einem Jugendfreiwilligendienst als wichtiger persönlicher Grund i.S.d. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II anzusehen, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht. Folglich ist der Bezieher von Arbeitslosengeld II, der am Bundesfreiwilligendienst teilnimmt, in dieser Zeit nicht verpflichtet eine Arbeit aufzunehmen.


    Wer also den Freiwilligendienst aus einem wichtigen Grund kündigt, wird automatisch wieder in die Verpflichtung, eine andere Tätigkeit aufzunehmen, aufgenommen, anders als wenn man statt dem BFD seitens des Jobcenters in eine Tätigkeit mit Mehraufwandsentsch., sogenannter Eurojob gezwungen wurde, und man diesen abbrechen möchte.


    So wird hier im Forum der Abbruch wegen dem wichtigen Grund einer Vollzeitstelle schon genannt unter:
    http://www.bundes-freiwilligen…h-bfd-bei-vollzeitjob-84/

  • Hallo,
    ich hätte da auch mal eine frage:


    ich mache dieses jahr im kindergarten und dieser Beruf ist nichts für mich es macht mich da so unglücklich und es ist kaum arbeit da.


    Gibt es da vllt ne möglichkeit dieses jahr zu beenden??
    ich habe da einen normalen job als kellnerin angeboten bekommen und daher wollte ich wissen wenn ich einen normalen job machen könnte jetzt.. ob das gehen würde?


    LG Jane

  • Was ist, wenn man eine Arbeitsstelle auf den 1. Arbeitsmarkt findet? Ich habe noch viele Bewerbungen offen stehen und es besteht die Möglichkeit ab den 1.11 Bufdi zu machen.


    Kann man dann die Bufdi-Stelle aufhören, denn kein Arbeitgeber wartet doch 1 Jahr, dass man anfangen kann.

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