Freibetrag erhöht sich

  • Mir wurde schon Freitag auf einen Seminar mitgeteilt das sich der Freibetrag erhöht


    Rückwirkend zum 1. Januar 2013 gilt für ALG-II Beziehende ein neuer Freibetrag
    in
    Höhe von 200 Euro monatlich (bisher: 175 Euro). Diese Anhebung und auch das
    rückwirkende Inkrafttreten sind im "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes"
    geregelt,
    das am 28. März 2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Somit bleibt bei
    Personen, die einen Bundesfreiwilligendienst oder einen Jugendfreiwilligendienst
    leisten und ALG II beziehen, seit Januar 2013 ein Betrag in Höhe von 200 Euro
    von
    ihrem Taschengeld anrechnungsfrei.
    Bei Verträgen, die ein Taschengeld von weniger als 200 Euro vorsehen, ist
    natürlich nur der tatsächliche Taschengeldbetrag anrechnungsfrei. Eine
    rückwirkende Vertragsänderung (z.B. Erhöhung des Taschengeldes von 175 auf 200
    Euro mit dem Ziel der vollen Ausschöpfung des Freibetrages) ist nicht möglich
    und
    würde angesichts des "Zuflussprinzips" bei der ALG II-Berechnung ohnehin nicht
    zu
    einer höheren Auszahlung führen. Eine zwischen Einsatzstelle und Freiwilligen
    einvernehmliche Vertragsänderung für die Zukunft ist dagegen möglich.


    2. STEUERBEFREIUNG



    Nach dem Scheitern des Jahressteuergesetzes 2013 gilt nach Mitteilung des
    Bundesministeriums der Finanzen im BFD weiterhin die "Billigkeitsregelung"; d.
    h.
    die Geld- und Sachbezüge im BFD bleiben auch in diesem Jahr steuerfrei. Die
    Steuerfreiheit gilt nicht für die Jugendfreiwilligendienste, die - wie bisher -
    der Steuerpflicht unterfallen. In der Praxis dürften jedoch auch hier aufgrund
    der Freibetragsregelung in der Regel keine Steuern anfallen.

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