Interesse am BFD, aber fest angestellt

  • Kurz zu meiner Situation:


    ich bin Angestellter im Öffentlichen Dienst, habe aber schon seit längerem ein großes Bedürfnis, die immergleiche und relativ monotone Bürotätigkeit mal eine Zeitlang hinter mir zu lassen und mich auf eine ganz andere Art von Arbeit einzulassen. Da würde sich der BFD sehr gut eignen, und ich bin mir sicher, dass ich eine Stelle finden würde, die mir gefallen würde, und wo ich gute Arbeit leisten könnte.


    Nur: ich bin eben fest angestellt. Weiß jemand, ob es möglich ist, sich für den BFD beurlauben zu lassen, mit einer Rückkehrgarantie in seinen Arbeitsplatz nach dem Ende des Dienstes?


    Generell fände ich es eine gute Sache, wenn man auch fest angestellten Leuten die Möglichkeit geben könnte, den BFD zu machen, da es sicher noch viele andere gibt, die das gern machen würden, aber aus Angst um ihren Arbeitsplatz darauf verzichten.

  • Es gibt keine Verpflichtung für den Arbeitgeber, seinen Arbeitnehmer auf Wunsch freizustellen. Möglich ist lediglich eine Vereinbarung. Da muss der Arbeitgeber allerdings zustimmen. Ist ja auch ein ziemlicher Eingriff in den Betrieb, wenn der Arbeitnehmer dann mal für wenigstens 6 Monate fehlt. Da müsste ja jemand anderes für eingestellt werden.


    Gruss


    Mareike

  • Vielen Dank für die Antwort.


    Einerseits verständlich, andererseits schade, denn damit könnte man sicher die Quote der Freiwilligen deutlich erhöhen. Ohne derartige Regelung fallen aber schon mal fast alle potentiellen Freiwilligen, die sich in einem festen Anstellungsverhältnis befinden, schon mal weg.


    Möglich wäre z.B. eine Regelung ähnlich wie beim Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub. Da fällt der oder die MitarbeiterIn ja auch für einen gewissen Zeitraum aus, und auch hier muss der Arbeitgeber eine Ersatzlösung finden.

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