Verpflegungspauschale und Fahrtkosten

  • Beim BFD sollen neben Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung, Bekleidung und Krankenversicherung geleistet werden.
    Bei der Krankenversicherung gehe ich davon aus, dass der Teilnehmer die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse nachweist und die Krankenkasse einen bestimmten Festbetrag fordert bzw. Prozentsatz. Gilt das auch für vorher nicht Pflichtversicherte?
    Zivildienstleistende sind oft Heimschläfer, gibt es weiterhin Ansprüche gegenüber der Dienststelle und der Unterhaltssicherungsbehörde bzgl. Der Mietkosten?
    Bei ZDLs wurde eine Verpflegungspauschale von 7,20 € kal.tgl. gezahlt, wenn keine Mahlzeiten zur Verfügung gestellt werden können, wie sieht es damit aus und der Fahrtkostenerstattung und der Kleiderpauschale?
    Werden die Beträge bleiben, den Beträgen im FSJ angepasst oder?


    Vielen Dank.

  • Auch wenn man vorher nicht Pflichtversichert war, ist man das beim BFD automatisch.


    Wenn keine Unterkunft gestellt wird, kommt eine Abgeltung in Betracht.


    Fahrtkostenerstattung und Kleiderpauschale kann durch die Einsatzstelle gezahlt werden. Es wird schließlich eine staatliche Förderung gezahlt und dieses Geld kann dafür eingesetzt werden. Man kann dem Freiwilligen damit aber auch einen Führerschein finanzieren.

  • Ich habe mich um eine BFD-Stelle ab 01.09.2011 bemüht und habe 2 Angebote bzw. Verträge vorliegen, welche aber für mich nicht annehmbar sind.


    Beide Stellen haben eine 40-Std.-Woche. Das Taschengeld soll 180 bzw. 200 Euro betragen. Dazu kommen jeweils 50 und 100 Euro pauschal für Unterkunft und Verpflegung. Das bedeutet, dass ich mit 330 bzw. 350 Euro monatlich klarkommen müßte, was unmöglich ist.


    Also habe ich bei der ARGE wegen Aufstockung Hartz4 vorgesprochen. Die Info die ich dort bekommen habe lautet: "... bis auf 90 Euro wird ALLES auf die Hartz4-Leistungen angerechnet ...Fahrten zur Einsatzstellen sind SELBST zu tragen!"


    DIES BEDEUTET IM KLARTEXT:


    Wer sich für den BFD entscheidet ist SCHLECHTER gestellt als ein Hartz4-Empfänger !!!


    DAS IST MODERNE VOM STAAT GEDULDETE bzw. GEFÖRDERTE SKLAVEREI !!!


    So wird soziales Engagement nicht gefördert, sondern VERHINDERT!

  • Hallo,
    ich habe hier ein allgemeines Problem mit dem Geld:
    ich soll laut Vertrag 30 Stunden pro Woche arbeiten (normal 40), also Teilzeit.
    Geld natürlich anteilmäßig, also in meinem Fall statt der 330 Euro nur 247.
    Aber: keine weiteren Leistungen. Keine Verpflegung und keinen Zuschuss (wie häufig woanders zu lesen).
    Kann denn das rechtens sein?
    Die Zuständige erzählt mir was von "kann", an manchen Stellen auf den offiziellen Seiten steht auch was von "kann",
    woanders (Vergtung, Entgelt, Gehalt, Verdienst Bundesfreiwilligendienst (BFD))
    steht wieder:
    "Außerdem erhält man als Freiwilliger die Verpflegung, die Dienstkleidung sowie die Unterkunft. Es ergibt sich damit ein geldwerter Betrag von etwa 500 Euro im Monat."
    Ja was denn nun?


    Langsam wird der Bundesfreiwilligendienst wirklich unattraktiv und ich überlege, ob ich den wirklich mache...!

  • Okay Freunde, in diesem offiziellen Newsletter hier gibts unter Punkt 3 ein paar brauchbare Infos und Beispielrechnungen, die einen gewissen Aha-Effekt bringen.
    Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben - BfZ-Newsletter - Newsletter Nr. 12 vom 24. Juni 2011
    In meinem Fall würde dann 247 Euro Taschengeld plus 99,54 Euro knappe 350 Euro ergeben, die gerade noch vom Staat übernommen werden. Die Einsatzstelle braucht somit keinen Cent dazubezahlen, super (für die)...

  • Ich bekomme im Monat einen Festbetrag von 420 €. Jedes Mittagessen in meiner Einsatzstelle wird aber abgezogen, sodass ich ca. 60 € im Monat weniger habe... Ich wohne noch bei meinen Eltern und arbeite noch nebenbei woanders, obwohl ich eine 39- STd.-Woche habe.

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