Luca aus München

Bewerbung: Freiwilliges Soziales Jahr

Bewerbungstext:

Mit sieben Jahren bin ich das erste Mal aus München ausgewandert und bin mit meiner Familie nach Peking (Hauptstadt Chinas) gezogen. Mit diesem Umzug hat sich mein Leben gewaltig verändert und das nur im positiven Sinne. Auf meiner Schule, der British School of Beijing, kommen Kinder der ganzen Welt und der verschiedensten Hintergründe täglich zusammen, um zu lernen zu wachsen. Äußerst interessant finde ich außerdem, mehr von den Kulturen meiner MitschülerInnen zu lernen und zu verstehen, wie die unterschiedlichen Stereotypen für verschiedenste Nationen überhaupt zustande kommen. Ehrlich gesagt hatte ich wirklich eine sehr gute Zeit in der Schule und hab auch gerne öfters meine Nachmittage dort verbracht, um die verschiedensten Nachmittagsaktivitäten durchzuführen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich eine wirklich gute Schulzeit hatte, ich habe auch viel Zeit nach der Schule in der Schule verbracht, all dies war Dank der Lehrer und Aushilfen an meiner damaligen Schule sich die Mühe gemacht haben, doch den Wert davon habe ich erst in den Letzten Jahren war genommen. Dies habe ich alles den Lehrern und den Aushilfekräften der Schule zu verdanken. In der Sekundarstufe fing ich mit einem Programm namens „Model United Nations“ an oder auch kurz „MUN“ genannt an. Hier mussten wir uns als Schüler in die Lage verschiedenster Länder setzen, um an UNO Diskussionen teilhaben zu können. Für mich hieß das oft, dass ich auch andere Meinungen als die meinige verkaufen musste und um das wirklich überzeugend zu tun, musste ich mich mit deren Ausgangspunkten genauer befassen und dabei stets offenbleiben. Jede Debatte war einzigartig, die Themen waren immer anders, doch das Ziel blieb stets gleich: Die Welt zu einem bessern Platz zu machen. Nach unzähligen Debatten hat sich dieses Motto letztendlich zu einer Art Lebensphilosophie entwickelt und ich wage auch zu behaupten, dass ich bei vielen Entscheidungen im Alltag die Frage „Wird diese Entscheidung zu einer besseren Welt führen?“ im Hinterkopf behalte. Ein Beispiel einer Aktion, die so zustande gekommen ist, war eine Spendenaktion, welche ich in den Osterferien in Myanmar durchgeführt und mitorganisiert habe. Hierbei habe ich eine Woche lange Englischunterricht gegeben und mit den gesammelten Spenden den Bau eines Kindergartens unterstützt. In dieser Zeit habe ich bemerkt, dass ich diese Art von Arbeit gerne habe und, dass ich es liebe, einfach etwas Soziales zu tun und anderen Menschen helfen zu können und hoffentlich ihnen ein besseres Leben zu verschaffen.
In der Schule fiel mir auf, dass ich im Gegensatz zu meinen Mitschülern nicht diesen Drang hatte, sofort zu studieren und mich an zig Universität einzuschreiben. Kurz gesagt: Ich wollte eine Pause, mich selbst finden und zurück nach München ziehen. Schon immer hatte ich ein besonderes Interesse für soziale Arbeit und nach unzähligen Jahren von MUN und Gesprächen über mögliche Weltverbesserungen, dachte ich mir, die Zeit, dass ich selber eingreifen kann und wirklich in der Gesellschaft einen Beitrag zu leisten, ist gekommen und diese muss ich nun auch nutzen. Deswegen will ich nach meinem Abitur ein FSJ leisten, denn ich bin der Meinung, jeder sollte versuchen in der Gesellschaft, einen positiven Beitrag zu leisten.

Bewerberprofil:

Art der Stelle:

Freiwilliges Soziales Jahr

Bereich:

Kinder- und Jugendhilfe

Dienstbeginn:

9 / 2020

Dauer der Anstellung:

Dauer nach Absprache

Persönliche Daten:

Sie müssen als Einsatzstelle angemeldet sein um die Daten einzusehen.