Bilder Bundesfreiwilligendienst

Wehrsoldgesetz

Das Wehrsoldgesetz regelt den Anspruch auf Wehrsold und den Inhalt der Zahlungen. Das Gesetz gilt für diejenigen Soldaten, die den freiwilligen Wehrdienst leisten, nicht für Berufssoldaten.

Es bekommen somit alle Grundwehrdienstleistenden und alle Freiwilligen, die zusätzlichen Wehrdienstleist nach dem Grundwehrdienst leisten sowie Wehrübende Wehrsold nach dem entsprechenden Gesetz in ihrer Dienstzeit. Diese dauert zwischen sechs und 23 Monate.

Der Wehrsold setzt sich aus der Tagespauschale gemäß der jeweiligen Wehrsoldgruppe, dem Mobilitätszuschlag und dem Wehrdienstzuschlag zusammen. Daneben gibt es noch eine besondere Zuwendung zu Weihnachten, das Entlassungsgeld sowie den Verpflichtungszuschlag und den erhöhten Wehrsold.

Das Wehrsoldgesetz trifft in einzelnen Regelungen auch zur Verpflegung, Unterkunft, Dienstbekleidung und Heilfürsorge. Es trifft Bestimmungen zum Reserveunteroffizierzuschlag und zum Auslandsverwendungszuschlag.

Die konkreten Berechnungen der Wehrsoldzahlungen werden in der Einheit vom Rechnungsführer durchgeführt. Die Auszahlung erfolgt zum 15. des jeweiligen Kalendermonats.

Das Wehrsoldgesetz kennt Wehrsoldgruppen, beispielsweise erhält ein Soldat weniger als ein Gefreiter, dieser wiederum weniger als ein Obergefreiter usw.