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Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

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Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

FSJ wird immer beliebter

Ausgesetzter Zivildienst hinterlässt keine Lücke

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FSJ: keinesfalls allein eine kirchliche Angelegenheit

Vier Jahre ist es her, dass der Zivildienst eingestellt, korrekter gesagt: ausgesetzt wurde. Viele gemeinnützige Organisationen, Krankenhäuser und Altenheime sahen schon eine Katastrophe auf sich zukommen. Man rechnete damit, den Ausfall mit Aushilfen auffangen zu müssen, was viel Geld gekostet hätte. Doch blickt man zurück, so hat sich die vermeintliche Gefahr nicht realisiert. Es herrscht allgemeine Zufriedenheit. Die Lücken werden meist mit jungen Leuten, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, ausgefüllt. Und diese Form der Zeitüberbrückung bis zu Ausbildung oder Beruf wird offenbar immer beliebter. Während jeder sich beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren kann, gilt das FSJ nur bis zu einem Alter von 27 Jahren.

BFD Stellen nicht vollständig besetzt

Im letzten Jahr ist die Zahl der nicht besetzten BFD-Stellen gestiegen. So waren im vergangenen Jahr lediglich ca. 44.000  Freiwillige im Bufdi tätig. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 50.000 Menschen, die einen Bundesfreiwilligendienst abgeleistet hatten. Zum Vergleich hier zwei Zahlen zum ehemaligen Zivildienst: 2010 wurden 78 387 Zivildienstleistende einberufen, 2009 waren es 90 514.

Der Freiwilligendienst des Bundes, der als Ersatz für den Zivildienst geschaffen wurde, steht Menschen jeden Alters offen, hat also anders als das FSJ keine Altersgrenze. Dort liegt sie bei 27 Jahren. So war der BFD zunächst auch sehr viel von Menschen über diesem Alter genutzt worden. Letztes Jahr waren es dann nur noch 9500 Freiwillige dieser Altersgruppe. Ihre Anzahl hat sich damit ungefähr halbiert.

Weiterentwicklung BFD (Bundesfreiwilligendienst)

Die Fraktion „Die Linke“ richtete zur Weiterentwicklung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Sie möchte folgende Fragen beantwortet haben:

FSJ kontra BFD

Der Bund und Länder sind sich uneins über das Nebeneinander der Freiwilligendienste BFD und FSJ / FÖJ.  In die Länderkompetenz fallen die Jugendfreiwilligendienste FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr), in die Kompetenz des Bundes der neue BFD (Bundesfreiwilligendienst).  Bei dem Streit geht es um die Förderung der Dienste, um die Freiwilligen.

Werbung für den Bundesfreiwilligendienst / BFD

Am Montag hat die Bundesfamilienministerin die Werbekampagne für den neuen Bundesfreiwilligendienst gestartet. Durch diesen Dienst, der ab dem 1. Juli 2011 gewählt werden kann, würden die Freiwilligendienste in Deutschland gestärkt werden und der Wegfall des Zivildienstes könne durch ihn zum Teil ausgeglichen werden, so die Ministerin.

Sozialdienste suchen Freiwillige für den BFD

Mit Wegfall der Wehrpflicht wird auch der Zivildienst ausgesetzt. Er wird duch den Bundesfreiwilligendienst (BFD) ersetzt, der am 1. Juli an den Start geht. Der BFD tritt neben das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

Zivildienst wird BFD

Der Zivildienst in Deutschland ist im April 2011 50 Jahre alt geworden. Seit Inkrafttreten des Zivildienstgesetzes am 1. April 1961 wurden 2.721.448 junge Männer einberufen. Zusammen leisteten sie mehr als vier Millionen Arbeitsjahre. Das Besondere daran: sie leisteten ihren Dienst in Berufen, die bis dahin beinahe ausschließlich Frauen vorbehalten waren, etwa in der Pflege, in Krankenhäusern, in Altenheimen oder Behindertenwerkstätten.

Berlin: BFD kommt – Zivildienst geht

Am Montag, den 11. April 2011 „verabschiedet“ die Bundesfamilienministerin in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin bei einem festlichen Akt den Zivildienst und wirbt für den neuen BFD, den Bundesfreiwilligendienst.
Während eines Festaktes will die  Bundesfamilienministerin am 11. April 2011 das Engagement von Zivildienstleistenden und Einrichtungen würdigen.  Fast jeder, so die Familienministerin, habe schon vom Einsatz eines Zivis profitiert oder sei bereits einem Zivi im Einsatz schon begegnet, etwa  bei der Betreuung behinderter oder kranker Menschen, in Seniorenheimen, Kitas oder im Umweltschutz.
Der Zivildienst sei jedoch nicht nur ein einseitiges Engagement gewesen. Die die jungen Männer hätten Schlüsselkompetenzen erworben und ihre Persönlichkeit entwickelt.
Im Zusammenhang mit dem Festakt zu 50 Jahren Zivildienst soll eine Gesprächsrunde mit aktuellen und ehemaligen Zivildienstleistenden mehrerer Generationen sowie Bausoldaten der ehemaligen DDR stattfinden.