Schlagwort-Archiv: Taschengeld

Was tun nach dem Abi – FSJ im Ausland

FSJ im Ausland

Ein FSJ im Ausland wird immer beliebter.

In der Zeit zwischen dem Abitur und einem Studium wollen immer mehr junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, also gemeinnützige, ehrenamtliche Arbeit machen und anderen helfen.

Nach dem Abitur ins Ausland

Noch nicht ganz so bekannt ist, dass das FSJ auch im Ausland geleistet werden kann.  In unterschiedlichen Organisationsformen bietet der Freiwilligendienst so die Chance, nicht nur zu helfen, sondern auch ein Jahr lang im Ausland Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Horizont zu erweitern.

Ähnlich wie das FSJ in Deutschland, besteht das FSJ im Ausland aus einer Hilfstätigkeit in überwiegend sozialen bzw. gemeinnützigen Einrichtungen. FSJ-Bewerber müssen zwischen 17 und 26 Jahre alt sein.

FSJ im Ausland – Auswirkungen auf BAföG

bafoeg-fsj-auslandFolgende familiäre Situation ist nicht selten: Ein Kind macht einen Freiwilligendienst im Ausland, das andere Kind studiert und hat Bafög beantragt.  Welche Auswirkungen zeigt nun das FSJ im Ausland  auf den Freibetrag, den die Eltern für das Auslandskind erhalten.

 Welche Auswirkungen hat das soziale Jahr im Ausland auf den Kinderfreibetrag beim BAföG?

Nach § 25 Abs. 3 S. 2  BAföG erhalten die Eltern für ihr Kind im staatlich geförderten Freiwilligendienst einen Freibetrag in Höhe von 520  Euro (ab Oktober 2016).

Von diesem Freibetrag für das Kind im Ausland werden abgezogen: freie Unterkunft und freie Verpflegung. Ein Taschengeld, das dem Kind gezahlt wird, hingegen nicht.

Ein Kind, das in seinem FSJ im Ausland Unterkunft und Verpflegung kostenlos gestellt wird, ist  vom Grundsatz her ein versorgtes Kind, und zwar unabhängig davon, ob es noch ein Taschengeld erhält oder nicht. Für dieses Kind müssen die Eltern monatlich im Grunde nichts an Unterhalt zahlen.

Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

bfd-stellen mit kindern sind beliebt

Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

Taschengeld Bundesfreiwilligendienst und FSJ 2016

taschengeld bfd fsj

Kein dickes Polster beim Taschengeld im FSJ oder BFD.

„Das Taschengeld, das die Freiwilligen im BFD oder FSJ erhalten, ist 2016 erhöht worden.“

Diesen Satz liest man oft. Er ist aber nicht korrekt. Die Höhe des Taschengeldes wird individuell zwischen Freiwilligem und Einrichtung bzw. Träger für die gesamte Dauer des Freiwilligendienstes vereinbart. Eine Erhöhung des Taschengeldes kann also auch nur individuell vereinbart werden.

Erhöhung des Taschengeldes im BFD und FSJ für 2015

Der Bundesfreiwilligendienst ist, wie das FSJ, als freiwilliges Engagement ein unentgeltlicher Dienst. Für das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten können, ist 2015 eine Anpassung erfolgt. Die Obergrenze liegt nunmehr bei 363 Euro monatlich. Sie richtet sich nach der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung und beträgt immer 6 Prozent hiervon. Die Beitragsbemessungsgrenze wird jedes Jahr an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst.

Geld und zur Vergütung im FSJ und BFD im Jahr 2013

Freiwillige im BFD uns FSJ bekommen ein Taschengeld und darüber hinaus noch weitere geldwerte Zuwendungen.

Höchstbetrag Taschengeld 2013

Ab dem 1. Januar 2013 steigt die Höchstgrenze für das Taschengeld von 336 auf 348 Euro. Die Erhöhung gründet sich darauf, dass das Taschengeld immer 6 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt. Diese ist 2013 angestiegen.

Steuerpflicht für FSJ u. BFD-Taschengeld abgewendet

Steuerfreiheit für BFD Taschengeld

In Kürze wird der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013 in den Bundestag eingebracht.  Es sieht expressis verbis vor, dass das Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst steuerfrei bleibt. Allerdings sollen weitere Leistungen, die Freiwilligen im BFD erhalten, wie etwas Unterkunft, Verpflegung oder Dienstkleidung hiervon nicht erfasst werden. Sie können steuerpflichtig werden. Das allerdings nur,  wenn ohne Berücksichtigung des BFD-Taschengeldes die allgemeinen Steuerfreibeträge überschritten werden. Das ist möglich, wenn Freiwillige über zusätzliche, nicht mit dem BFD zusammenhängende Einkünfte verfügen.

Bundesfreiwilligendienst, BFD: Taschengeld soll versteuert werden

Heute, am 07. März 2012,  sind Pläne des Bundesfinanzministeriums bekannt geworden, nach denen das „Gehalt“, das Taschengeld der Bufdis versteuert werden soll. Auch diejenigen, die freiwillig den Wehrdienst leisten, sollen etwas von ihrem Sold an  den Fiskus abgeben.

Lohnfortzahlung und Krankengeld im BFD

Ein Freiwilliger, die während des Bundesfreiwilligendienstes erkrankt, erhält auch weiterhin sein Taschengeld. In der  Vereinbarung über die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD-Vertrag) ist geregelt, dass  die Einsatzstelle verpflichtet ist, das Taschengeld und die für die Dauer von sechs Wochen fortzuzahlen. Dauert die Erkrankung länger als sechs Wochen, so wird von der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld gem. § 44 SGB V gezahlt. Es gibt damit auch eine Art Lohnfortzahlung im BFD.

BFD: 175 Euro anrechnungsfrei für Bufdis, die ALG II beziehen

Bufdis, die neben dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder einem Jugendfreiwilligendienst teilnehmen (FSJ oder FÖJ)  ergänzend Arbeitslosengeld II (Hartz 4) beziehen, können ab dem 1. Januar 2012 175 Euro von ihrem Taschengeld  monatlich anrechnungsfrei als Pauschale behalten.