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Bewerbungsfrist für das FSJ im Ausland 2017 nicht verstreichen lassen

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Neue Perspektiven entdecken: ein FSJ im Ausland.

Der Trend zu einem Auslandsaufenthalt nach dem Schulabschluss geht eindeutig nach oben. Immer mehr Jugendliche nehmen sich nach der Schule eine Auszeit vom Lernen und der weiteren Ausbildung. Viele haben dabei das Ausland im Visier, in Europa oder Übersee. Nicht wenige wollen dort herumreisen, einen Sprachkurs belegen oder  jobben. Ein Großteil der Jugendlichen aber absolviert dort ein sogenanntes FSJ im Ausland, um sich beruflich zu orientieren. um sich beruflich zu orientieren und  ihren Horizont zu erweitern.

Helfen in der großen Welt: ein Freiwilligendienst im Ausland

Freiwillig ins Ausland

Auch in London ist ein FSJ im Ausland möglich.

Das Jahr 2017 hat begonnen und die Zeit nach der Schule rückt für all diejenigen, die im Sommer ihre Schullaufbahn beenden, unaufhaltsam und schnell näher. Was kommt danach? Eine praktische Berufsausbildung, ein Studium? Nichts? Oder: ein Freiwilligendienst im Ausland?

Das erste Jahr nach der Schule, nach dem Abitur, kann eine Chance sein, Gutes zu tun und über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich sozial und freiwillig zu engagieren. In Deutschland kann man dies mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) tun.

Argentinien: FSJ im Ausland

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FSJ im Ausland: Beispiel Argentinien

Diejenigen jungen Erwachsenen, die ihren Schulabschluss in der Tasche haben und ein FSJ im Ausland verbringen möchten, haben ihre Flugtickets schon in der Tasche. So auch Sabine T., 18 Jahre und frisch gebackene Abiturientin aus Düsseldorf. Es zieht sie nach Südamerika. Im September 2015 startet sie ihren Freiwilligendienst im Ausland. Konkret: in Argentinien.
Sabine ist schon ziemlich aufgeregt, die Koffer sind gepackt. Im vorletzten Jahr lernte sie eine Austauschschülerin aus Venezuela kennen und wollte eigentlich für ein Jahr dort aktiv an einem sozialen Projekt mitarbeiten. Leider gab es in Venezuela Probleme mit dem Visum. Doch Argentinien ist genauso gut. Ihre Gastfamilie kennt sie noch nicht. Das ist nicht unüblich. Trägerorganisationen geben alle erforderlichen Informationen oft erst kurz vor dem Abflug bekannt. Oft ist es nämlich nicht einfach, eine Gastfamilie im Ausland zu finden.

Chaos beim Freiwilligendienst im Ausland

Sie nennen sich FSJ im Ausland, Internationaler Jugendfreiwilligendienst, „weltwärts“, „kulturweit“. Es gibt zudem den Anderen Dienst im Ausland und irgendwo schlummert auch noch der Zivildienst, der ebenfalls bedingt im Ausland geleistet werden konnte.

Freiwilligendienste stark nachgefragt

Der Freiwilligendienst  in Deutschland erlebt einen sehr guten Zuspruch. Anfang September 2013 wurde der 100.000 ehrenamtliche Helfer im BFD verpflichtet. Die Bundesfamilienministerin spricht zwei Jahre nach Einführung des Bundesfreiwilligendienstes von einem großartigen Erfolg des Zivildienst-Nachfolgers. Durchschnittlich seien 35.000 Bundesfreiwillige im Dienst. Damit habe der Freiwilligendienst alle Erwartungen übertroffen.

Förderung Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Der IJFD, derInternationalen Jugendfreiwilligendienst,  wird durch den Bund finanziell gefördert.

Die  Träger können wählen. Einmal können sie, wie in der Vergangenheit, eine pauschale monatliche Förderung von 250,- Euro pro Freiwilligem geltend machen. Weisen sie die entstandenen Kosten jedoch konkret nach, so können sie eine Förderung bis zu einer Obergrenze von 350 Euro erhalten. Es werden jährlich 3000 Auslandsdienste gefördert.  Dagegen wird es keine Förderung von längerfristigen Freiwilligendiensten mehr geben.

BFD- und FSJ-ler gesetzlich unfallversichert – ebenso IJFD

Durch Artikel 11 des Gesetzes zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes wird das SGB VII (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Unfallversicherung) wie folgt geändert werden:

§ 2 SGB VII

Abs. 1: Kraft Gesetzes sind versichert

1. Beschäftigte,….