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Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe

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Ein BFD in der Flüchtlingshilfe kann ein Sprung ins Leben sein.

Das Sonderprogramm des Bundes „BFD mit Flüchtlingsbezug“ hat bisher viel bewirkt. Die jungen und älteren Menschen, die sich dort engagieren, sind die Willkommenskultur in Person. Ohne die Freiwilligen wäre für geflüchtete Menschen in vielen Städten Deutschlands der Schritt in ein selbstständiges Leben weit schwieriger.

Vielerorts bieten die städtischen Sozialämter den Bundesfreiwilligendienst in ihren Übergangseinrichtungen für Flüchtlinge an, und zwar als zusätzliches Integrationsangebot.  Dort können junge oder ältere Menschen (beim BFD gibt es keine Altersbeschränkung) mit und ohne Migrationshintergrund sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen.

BFD ist sehr beliebt

Reiten mit Kindern – auch das geht im BFD

Die Möglichkeit, sich für ein Jahr freiwillig zu engagieren, bietet sich beim FSJ, FÖJ und BFD.  Dabei werden soziale, ökologische, kulturelle und politische Kompetenzen vermittelt sowie das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl gestärkt. Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) ist dabei das jüngste Geschwisterkind bei den Freiwilligendiensten. Ihn gibt es seit knapp sechs Jahren.

Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

bfd-stellen mit kindern sind beliebt

Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

Flüchtlinge und Asylbewerber im Bundesfreiwilligendienst

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Asylbewerber im Bundesfreiwilligendienst

Seit Dezember 215 bestehen 10.000 neue Stellen im „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“. In den Bufdi sollen ausdrücklich auch junge Asylsuchende eingebunden werden.

Noch immer kommen jeden Tag Tausende Flüchtlinge nach Deutschland. Und diese Flüchtlingskrise setzt unerwartete Ressourcen frei. Schon einen Monat früher als geplant, zum 1. Dezember 2015, können 10.000 neue Freiwillige ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe beginnen.

Auf die neuen „Bufdi“-Plätze können sich ausdrücklich auch Flüchtlinge selbst bewerben, bei denen „ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist“.

BFD in der Flüchtlingshilfe

Die Bundesregierung regelt die Voraussetzungen des Bundesfreiwilligendienstes in der Flüchtlingshilfe neu. Nach dem neuen § 18 BfdG gibt es einige Sonderregelungen für den BFD mit Flüchtlingsbezug. Insbesondere können auch junge Erwachsene unter 27 Jahren den Freiwilligendienst in diesem Bereich in Teilzeit leisten. Sie werden speziell pädagogisch begleitet.
Die Einzelheiten zur neuen gesetzlichen Regelung finden Sie hier: § 18 BfdG Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug.