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Bundesfreiwilligendienst und FSJ in Teilzeit möglich

Bundesfreiwilligendienst als Teilzeit für unter 27 Jahre alte Erwachsene und Jugendliche

Der Bundesfreiwilligendienst als Zeit der Orientierung und Selbstfindung.

Jugendliche unter 27 Jahre, die ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder den BFD (Bundesfreiwilligendienst) absolvieren, haben die Möglichkeit, den Freiwilligendienst in Zukunft in Teilzeit zu verrichten.

Bundesrat stimmt Gesetzentwurf zu

Der Bundesrat hat den zugrundeliegenden Beschluss des Bundestages im April 2019 gebilligt.

Ein Freiwilligendienst in Teilzeit für Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahre ist jedoch nicht allgemein, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Es müssen wichtige persönliche Gründe gegeben sein.

Die neue gesetzliche Regelung richtet sich also an Jugendliche.  Erwachsene über 27 Jahre, die einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren, konnten und können dies bereits in Teilzeit machen.

Teilzeit für alle Freiwilligen

FSJ und BFD unter 27 in Teilzeit

Teilzeit für alle Freiwilligen

Ein FSJ und BFD unter 27 kann nun in Teilzeit absolviert werden.

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ sowie der Bundesfreiwilligendienst bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres zukünftig auch in Teilzeit geleistet werden können. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Teilzeitmöglichkeit in den Jugendfreiwilligendiensten sowie im Bundesfreiwilligendienst für Personen vor Vollendung des 27. Lebensjahres auf den Weg gebracht. Danach soll ein Freiwilligendienst im Bereich des FSJ, FÖJ und BFD von mindestens 20 Wochenstunden möglich sein. Es müssen jedoch gewisse Voraussetzungen vorliegen. Diese sind

– ein berechtigtes Interesse des Freiwilligen sowie

– das Einverständnis der Einsatzstelle vorliegt.

Ein berechtigtes Interesse wird in den Fällen angenommen, dass

– der Freiwillige ein eigenes Kind oder einen nahen Angehörigen betreut,

– schwerbehindert ist oder

– aus anderen gesundheitlichen Gründen den Freiwilligendienst nicht in Vollzeit leisten kann oder

– vergleichbare schwerwiegende Gründe gegeben sind.

Gegenwärtig konnte nur der Bundesfreiwilligendienst ab der Vollendung des 27. Lebensjahr in Teilzeit absolviert werden. Eine Ausnahme bildete das dreijährige Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“. Dieses ist jedoch Ende 2018 beendet worden.

Arbeit im Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Freiwilligendienst im Bfd.

Bundesfreiwilligendienst: Arbeit mit Kindern

Gegenwärtig leisten etwa 100000 Menschen in Deutschland ehrenamtliche Arbeit im Bundesfreiwilligendienst. Viele junge Erwachsene machen den Dienst direkt nach der Schule um sich für das spätere Berufsleben zu orientieren. Aber auch ältere Menschen absolvieren den Bundesfreiwilligendienst.

Relativ neu: BFD in der Flüchtlingshilfe

Lucas arbeitet in der Flüchtlingshilfe. Er  geht regelmäßig in die Flüchtlingsunterkünfte, holt die junge Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak ab, um mit ihnen auf dem Sportplatz zu trainieren und zu spielen. Er hat das Abi in der Tasche. Doch bereits auf dem Gymnasium  leitete er eine Fußball-AG für Kinder aus Aussiedlerfamilien.

Vor genau einem Jahr hat Lucas seinen begonnen. Er erzählt uns: „Ich wusste nach dem Abitur nicht, ob und was ich studieren soll. Ich wollte Pause vom Lernen machen und mich sozial engagieren.

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist der neue Name des alten Bundesamtes für Zivildienst. Aber nicht nur der Name ist neu, auch die Aufgaben haben sich geändert. War das Amt bisher für die Zivis und ihren Dienst zuständig, so muss es sich jetzt hauptsächlich um den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) kümmern, der den Zivildienst am 1. Juli 2011 ablöst.

Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) heute vom Bundestag verabschiedet

Das Gesetz zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes steht heute zur Verabschiedung auf dem Programm des Bundestages. Die Abgeordneten entscheiden in 2. und 3. Lesung über den neuen Freiwilligendienst, der als Ersatz für den wegfallenden Zivildienst gedacht ist. Es sollen 35.000 Freiwillige pro Jahr einen helfenden Dienst in vorwiegend gemeinnützigen Einrichtungen leisten.

Bundeskabinett verabschiedet Bundesfreiwilligendienst

Am 15. Dezember 2010 hat das Bundeskabinett beschlossen, einen Bundesfreiwilligendienst einzuführen. Das hat das Bundesfamilienministerium auf seinen Internetseiten bekannt gegeben. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) soll den Zivildienst ersetzen, der gemeinsam mit der allgemeinen Wehrpflicht ab dem 1. 7. 2011 ausgesetz wird.