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BFD: Familienministerium darf 2014 mehr Geld ausgeben

Für den Bundesfreiwilligendienst werden im laufenden Jahr 2014 11 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen. Dies geht aus einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages zum Haushalt 2014 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hervor.

Familienministerium: BFD wird zum Erfolg

Das Bundesfamilienministerium teilte mit, dass der BFD überraschend gut angenommen werde. Er gelte ein halbes Jahr nach seiner Einführung bereits als Erfolg. Inzwischen seien bereits knapp 27.000 Verträge zum Bundesfreiwilligendienst abgeschlossen worden. Rund 45 Prozent der Bufdis seien Frauen, insgesamt 80 Prozent seien jünger als 27 Jahre. Aber auf Rentner würden den BFD leisten.
Am Silvesterabend 2011 lief der Zivildienst, der Dienst für die letzten Kriegsdienstverweigerer in Deutschland, endgültig aus. Die Jobs der Zivis in den Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Kitas werden nun häufig von Bufdis oder BFDlern übernommen. Der Bundesfreiwilligendienst soll die Lücken schließen, die sich aus dem Ende des Zivildienstes ergeben.

FSJ und BFD ohne Koppelung und feste Quote

FSJ und BFD ohne Koppelung und feste QuoteDie Wohlfahrtsverbände und das Bundesfamilienministerium haben ihre Auseinandersetzung über den BFD (Bundesfreiwilligendienst) beendet.

So gaben die Wohlfahrtsverbände ihr Einverständnis, bis Ende Oktober 8000 bis 10.000 Verträge über den BFD abzuwickeln. Dafür genehmigte das Bundesfamilienministerium vorzeitig die Förderung von 30.000 FSJ-Verträgen.

BFD beginnt heute am 1. Juli 2011

Heute, am 1. Juli 2011, beginnt der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Er ersetzt den pflichtigen Zivildienst, der mit der Wehrpflicht entfallen ist.
Der vom Bundesfamilienministerium erarbeitete Dienst ist mit 35.000 BFD-Stellen geplant. Diese werden vom Bund gefördert. Das Ministerium berichtet von einem gelungenen Start des neuen ehrenamtlichen Engagements. Es lägen mehr als  17.300 Verträge vor, 1.500 neue BFD-ler hätten sich allein in der letzte Woche gefunden.

Werbung für den Bundesfreiwilligendienst / BFD

Am Montag hat die Bundesfamilienministerin die Werbekampagne für den neuen Bundesfreiwilligendienst gestartet. Durch diesen Dienst, der ab dem 1. Juli 2011 gewählt werden kann, würden die Freiwilligendienste in Deutschland gestärkt werden und der Wegfall des Zivildienstes könne durch ihn zum Teil ausgeglichen werden, so die Ministerin.

Berlin: BFD kommt – Zivildienst geht

Am Montag, den 11. April 2011 „verabschiedet“ die Bundesfamilienministerin in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin bei einem festlichen Akt den Zivildienst und wirbt für den neuen BFD, den Bundesfreiwilligendienst.
Während eines Festaktes will die  Bundesfamilienministerin am 11. April 2011 das Engagement von Zivildienstleistenden und Einrichtungen würdigen.  Fast jeder, so die Familienministerin, habe schon vom Einsatz eines Zivis profitiert oder sei bereits einem Zivi im Einsatz schon begegnet, etwa  bei der Betreuung behinderter oder kranker Menschen, in Seniorenheimen, Kitas oder im Umweltschutz.
Der Zivildienst sei jedoch nicht nur ein einseitiges Engagement gewesen. Die die jungen Männer hätten Schlüsselkompetenzen erworben und ihre Persönlichkeit entwickelt.
Im Zusammenhang mit dem Festakt zu 50 Jahren Zivildienst soll eine Gesprächsrunde mit aktuellen und ehemaligen Zivildienstleistenden mehrerer Generationen sowie Bausoldaten der ehemaligen DDR stattfinden.

BFD-Plätze werden Zahl der Freiwilligen bei weitem übersteigen

170.000 freie BFD-Plätze

Der Bundesfreiwilligendienst wird am 1. Juli 2011 mit fast 170.00 Plätzen starten. Hintergrund ist, dass sich die bisherigen anerkannten Zivildienststellen automatische per Gesetz in BFD-Plätze umwandeln. Der Zivildienst hatte im letzten drei Jahr 108.500 Plätze besetzte Plätze und ca. 60.000 Plätze, die innerhalb der letzten drei Jahre nicht mit einem Zivi besetzt werden konnten.

Bundeskabinett verabschiedet Bundesfreiwilligendienst

Am 15. Dezember 2010 hat das Bundeskabinett beschlossen, einen Bundesfreiwilligendienst einzuführen. Das hat das Bundesfamilienministerium auf seinen Internetseiten bekannt gegeben. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) soll den Zivildienst ersetzen, der gemeinsam mit der allgemeinen Wehrpflicht ab dem 1. 7. 2011 ausgesetz wird.