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Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

bfd-stellen mit kindern sind beliebt

Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

Bundesfreiwilligendienst – BFD – nun Gesetz

Das Gesetzgebungsverfahren für die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes ist abgeschlossen. Das Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst (Bundesfreiwilligendienstgesetz –BFDG) vom 28. April 2011 wurde im Bundesgesetzblatt am 2. Mai 2011 (BGBl. I S. 687 ff.) veröffentlicht.

Anerkennung von neuen BFD-Plätzen in den Einsatzstellen

Viele Einsatzstellen, die bisher Zivildienststellen vorhielten, aber auch andere Einrichtungen, fragen wiederholt danach, wie sie für FSJ-Stellen oder BFD-Stellen anerkannt werden können. Darauf ist zu antworten, dass das Bundesamt für Zivildienst Einsatzstellen und Einsatzplätze für den Bundesfreiwilligendienst ab sofort anerkennt. Diese Anerkennung muss selbstverständlich unter der Bedingung erfolgen, dass das BFD-Gesetz in Kraft tritt. (Bisherige Zivildienststellen sind hingegen automatisch BFD-Stellen; hier braucht die Einsatzstelle nichts zu veranlassen).