Schlagwort-Archive: Berlin

FSJ an Grundschule

FSJ in der Grundschule

Mitten im Schulleben

Im letzten Sommer hatte Markus T. sein Abitur in der Tasche. Und auch einen Plan. Er wollte Grundschullehrer werden. An seinem Berufswunsch hat sich bis jetzt nichts geändert. Im Gegenteil, er ist noch klarer geworden und Markus hat einen großen Schritt in die Richtung Zielverwirklichung getan. Markus bereitet sich bestens darauf vor. Nicht an der Uni, noch nicht, jedenfalls. Er hat eine Stelle an einer Grundschule in Berlin Kreuzberg bekommen. Dort absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ).

FSJ für Flüchtlinge

Junger Flüchtling hilft im Altenheim

Flüchtlinge können ein FSJ machen.

FSJ als Sprungbrett für Flüchtlinge

Tomason A. aus dem Kongo leistet ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einem Seniorenzentrum in Berlin Kreuzberg. Noch drei weitere Flüchtlinge arbeiten freiwillig in der Altenpflege-Einrichtung.

Zu ihren Aufgaben gehörten: den Tisch decken, die Spülmaschine einräumen, den Bewohnern die Wäsche bringen und dafür sorgen, dass sie genug Wasser auf dem Zimmer haben.

Vor zehn Monaten ist Tomason, der von allen aber nur Tom genannt wird, nach Deutschland geflohen. Er lebt jetzt mit 30 weiteren Personen in einem Haus für Flüchtlinge. Das Leben im Kongo, wo seine Familie wohnt, sei problematisch, erzählt uns Tom. Man habe dort nicht viele Möglichkeiten.

Nachdem der 23-Jährige sich zunächst ehrenamtlich im Pflegeheim engagierte, hat er einen Platz für ein FSJ erhalten. Er würde gerne eine Ausbildung zum Tischler machen, sagt er. Aber das sei schwierig, vor allem wegen der mangelnden Deutschkenntnisse. Deshalb steht bei ihm ganz oben auf der Agenda, die Sprache zu lernen. Er ist froh, dass er im Seniorenheim den Kontakt zu den Mitarbeitern und den Senioren hat.

Berlin: BFD kommt – Zivildienst geht

Am Montag, den 11. April 2011 „verabschiedet“ die Bundesfamilienministerin in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin bei einem festlichen Akt den Zivildienst und wirbt für den neuen BFD, den Bundesfreiwilligendienst.
Während eines Festaktes will die  Bundesfamilienministerin am 11. April 2011 das Engagement von Zivildienstleistenden und Einrichtungen würdigen.  Fast jeder, so die Familienministerin, habe schon vom Einsatz eines Zivis profitiert oder sei bereits einem Zivi im Einsatz schon begegnet, etwa  bei der Betreuung behinderter oder kranker Menschen, in Seniorenheimen, Kitas oder im Umweltschutz.
Der Zivildienst sei jedoch nicht nur ein einseitiges Engagement gewesen. Die die jungen Männer hätten Schlüsselkompetenzen erworben und ihre Persönlichkeit entwickelt.
Im Zusammenhang mit dem Festakt zu 50 Jahren Zivildienst soll eine Gesprächsrunde mit aktuellen und ehemaligen Zivildienstleistenden mehrerer Generationen sowie Bausoldaten der ehemaligen DDR stattfinden.