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FSJ kontra BFD
Der Bund und Länder sind sich uneins über das Nebeneinander der Freiwilligendienste BFD und FSJ / FÖJ. In die Länderkompetenz fallen die Jugendfreiwilligendienste FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr), in die Kompetenz des Bundes der neue BFD (Bundesfreiwilligendienst). Bei dem Streit geht es um die Förderung der Dienste, um die Freiwilligen.
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ADiA und weltwärts
ADiA besteht fort
Den Andere Dienst im Ausland (ADiA) gibt es weiterhin, und zwar auch nach Aussetzung des Zivildienstes. Letzterer ist bekanntlich am 1. 7. 2011 zusammen mit dem Wehrdienst auf unbestimmte Dauer abgeschafft, genauer gesagt, ausgesetzt worden. § 5 Bundesfreiwilligendienstgesetzes sichert jedoch das Fortbestehen des ADiA.
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Hartz IV Bezieher sollen Bufdis werden
Der Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD, soll finanziell attraktiver gestaltet werden, und zwar für Bezieher von Hartz 4 Leistungen. Sie sollen, wenn sie sich für den Freiwilligendienst entscheiden und Bufdis werden, mehr von dem im BFD gezahlten Taschengeld behalten dürfen. Bisher sind nur 60 Euro von diesem Hinzuverdienst von Hartz IV Empfängern anrechnungsfrei. Es sollen in Zukunft 175 Euro werden. Dieser Freibetrag steht in steuerlicher Hinsicht auch sonstigen ehrenamtlich Tätigen zu.
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Freiwillige bei der Bundeswehr
Bei der Bundeswehr hat die Ära der Freiwilligkeit begonnen. 3400 Männer und Frauen gehören dazu. Ihre Motivation ist sehr unterschiedlich. Darunter finden sich Neugier, gezielte Jobsuche oder auch Lebenskrise.
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Förderung Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)
Der IJFD, derInternationalen Jugendfreiwilligendienst, wird durch den Bund finanziell gefördert.
Die Träger können wählen. Einmal können sie, wie in der Vergangenheit, eine pauschale monatliche Förderung von 250,- Euro pro Freiwilligem geltend machen. Weisen sie die entstandenen Kosten jedoch konkret nach, so können sie eine Förderung bis zu einer Obergrenze von 350 Euro erhalten. Es werden jährlich 3000 Auslandsdienste gefördert. Dagegen wird es keine Förderung von längerfristigen Freiwilligendiensten mehr geben.
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BFD beginnt heute am 1. Juli 2011
Heute, am 1. Juli 2011, beginnt der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Er ersetzt den pflichtigen Zivildienst, der mit der Wehrpflicht entfallen ist.
Der vom Bundesfamilienministerium erarbeitete Dienst ist mit 35.000 BFD-Stellen geplant. Diese werden vom Bund gefördert. Das Ministerium berichtet von einem gelungenen Start des neuen ehrenamtlichen Engagements. Es lägen mehr als 17.300 Verträge vor, 1.500 neue BFD-ler hätten sich allein in der letzte Woche gefunden. -
Bundesförderung FSJ – FÖJ
Die Freiwilligendienste FSJ/FÖJ auf der einen Seite und der BFD auf der anderen Seite sind duch die Einführung von letzterem angegelichen worden, nicht nur in der Ausgestaltung der Freiwilligenplätze, sondern auch hinsichtlich der finanziellen Förderung.
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Kostenerstattung und Förderung im BFD und FSJ
Träger bzw. Einsatzstellen erhalten für die von ihnen bereit gestellten und besetzten Plätze im BFD und FSJ bzw. FÖJ eine Förderung bzw. Kostenerstattung durch den Bund. Im Bereich des FSJ und FÖJ gibt es zusätzlich eine Förderung durch die jeweiligen Bundesländer. Nachfolgend wird die Förderung durch den Bund dargestellt.
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BFD Bewerber noch zurückhaltend
„Freiwilligendienst erweist sich als völliger Flop“, so titelt die Redaktion von Welt Online. In dem Artikel wird herausgearbeitet, dass der vom Familienministerium initiierte neue BFD auf bislang wenig Gegenliebe bei der Bevölkerung stößt.
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Freiwilliger Wehrdienst: 15.000 Rekruten wären wünschenswert
Der neue Verteidigungsminister schaut bei der Bundeswehrreform noch einmal genauer hin. Wichtig sei für ihn, dass Deutschland bei Krisen und Konflikten für UN-Einsätze zur Verfügung stehe – beispielsweise mit Entwicklungshelfern, aber auch mit Soldaten. Es liege zugeleich im nationalen Interesse, Krisen und Konflikte auf Abstand zu halten. Das Bekenntnis zu internationalen Einsetzen ist für den Verteidigungsminister ein wichtiger Bestandteil der Bundeswehrreform. 10.000 Soldaten sollen für internationale Einsaätze vorgehalten werden. Bisher waren lediglich 7000 eingeplant. Von SPD und Grünen kam hier Zustimmung, anders von der Linkspartei, die die Bundeswehr um die Hälfte reduzieren will. Der Verteidigungsminister hingegen will die Zahl der Soldaten hingegen von 220.000 auf 175.000 bis 185.000 reduzieren. Darunter sollen 5000 freiwillig Wehrdienstleistende sein. Wünschenswert wären weitere 10.000, die den freiwilligen Wehrdienst absolvieren. Dieses Ziel sei aber nicht ralistisch, vor allem, weil das Aussetzen der Wehrpflicht mit einer guten Situtation auf dem Arbeitsmarkt zusammentreffe. Die Armee müsse attraktiver gemacht werden, um geeignetes Personal zu bekommen.
