Wofür ein Freiwilligendienst gut sein kann

fsj als berufseinstieg

FSJ zwischen Schule und Studium

Nach dem Schulabschluss im Sommer eines jeden Jahres stecken viele ehemalige Schüler mitten in der Ausbildung oder in einem Studium. Sie sind ihrem späteren Traumberuf schon ein gutes Stück näher gerückt.

FSJ als Plan B

Viele andere müssen hingegen auf dem Weg zu ihrem Traumjob einen Plan B entwickeln. So ging es auch Tobias aus München. Auch er müsste sich zweimal überlegen, wie sein beruflicher Werdegang nach dem Abitur im vergangenen Jahr verlaufen sollte. Er hatte sich schon frühzeitig dazu entschlossen, Medizin zu studieren und Arzt zu werden und bewarb sich nach dem Abitur an verschiedenen Universitäten. Sein Notendurchschnitt lag allerdings bei 2 Komma etwas, der Numerus Clausus (NC) bei Medizin hingegen bei 1,0. Tobias wusste um die schlechten Aussichten auf eine Zusage, deshalb hatte er sich parallel für eine Stelle in einem FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) beworben. Und er bekam eine Stelle im Pflegebereich eines Krankenhauses. Er stellte jedoch schon bald fest, dass ein Beruf in der Krankenpflege nicht für ihn in Frage kommt. Dennoch: das FSJ sei generell lehrreich gewesen und habe ihm bei der Wahl zwischen Studium und Ausbildung geholfen.

Wartesemster

Tobias hätte durch einige Wartesemester die Möglichkeit, doch noch einen Platz für das begehrte Medizinstudium zu bekommen. Doch die Zeit bis dahin will er sinnvoll nutzen. Er hat sich deshalb erst einmal für eine Berufsausbildung entschieden. Er macht eine Ausbildung zum Physiotherapeuten in einem Krankenhaus. Diese dauert knapp drei Jahre.

Durch die Ausbildung kommt Tobias seinem Traumstudium wieder einen Schritt näher. Denn studieren will er auf jeden Fall.

Gute Entscheidung

Fazit von Tobias: Abiturienten, die noch nicht wissen, was sie beruflich machen wollen, sollten in jedem Fall ein FSJ machen. Das helfe bei der Wahl zwischen Studium und Ausbildung. Langsam komme man auch zum Ziel und in jedem Fall besser, als überstürzt eine schnelle Notfalllösung zu wählen. Man solle auf keinen Fall den Spaß und das eigene Interesse, bei dem was man tue, aus den Augen verlieren.

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