Abitur und was dann?

Freiwilligendienst nach dem Abitur

Nach dem Abitur: Freiwilligendienst im Ausland

Das Abitur steckt in der Tasche, die Abi-Feier ist vorüber und die Bewerbung für die Uni hat man auch schon rausgeschickt. Und jetzt? – Gute Frage. Die Sommerferien stehen vor der Tür. 6 Wochen? 8 Wochen? Vielleicht ein halbes Jahr oder doch 12 Monate, wenn an der Uni der Wunschstudienplatz schon belegt ist? Nun wird die Frage: Was kommt nach dem Abi? zu einem Problem, allerdings nur dann, wenn man sich diese Frage auch erst nach dem Abi stellt.

Freiwilligendienst im Ausland im Voraus planen

Besser ist, ein wenig im Voraus zu denken und zu planen. Das ist ein Muss, wenn es um einen Freiwilligendienst im Ausland geht. Denn den bekommt man nur in selten von jetzt auf gleich, auf keinen Fall sind noch Plätze in den staatlich geförderten Freiwilligendiensten frei.

Die Bewerbungsfristen für einen Freiwilligendienst im Ausland beginnen meistens im Oktober des Vorjahres. Bis dahin sollte man aber schon ein Konzept im Kopf haben: wohin will ich, was will ich dort, wohin ich will, tun, mit wem will ich dorthin und was muss ich tun, damit ich dort hin komme?

Welches Land, welche Tätigkeit, welche Organisation – das sind die entscheidenden Fragen, den sich alle stellen müssen, die sich für einen Freiwilligendienst im Ausland interessieren.

Und weiter: was erwartet mich im Ausland, was erwarte ich von meinem Auslandsjahr?

Denn es ist nicht damit getan in den Flieger zu steigen und irgendwo in Afrika oder Südamerika wieder auszusteigen. So verbessert man die dortige Welt nicht. Und schon gar nicht die eigene.

Auslandsjahr – bringt ’s das?

Den Sinn eines Auslandsfreiwilligendienstes zu hinterfragen ist auch keine schlechte Idee. Die häufigste Kritik an Freiwilligendiensten ist die mangelnde Effizienz der Hilfe, gerade wenn unerfahrene Abiturienten auf die weite Welt losgelassen werden, und das eventuell sogar nur für ein paar Wochen.
Deshalb: ein halbes Jahr sollte die absolute Untergrenze für einen Freiwilligendienst im Ausland sein, besser ein Jahr, besser 18 Monate.
Wenn man sich allerdings klar macht, dass es nicht (in erster Linie) um die direkte Hilfe vor Ort geht, sondern um das, was man von dem Auslandsjahr mit nach Hause nimmt und im Kopf behält, bekommt ein FSJ im Ausland seine Berechtigung. Denn es geht darum von zu Hause aus die Welt zu retten, durch politisches und bewusstes Handeln und Engagement.

In Deutschland kann man auch helfen

Wer sich die Frage, was nach dem Abi so kommt, tatsächlich zu spät gestellt hat, der sollte seinen Blick vom Ausland ins Inland richten. Hier ist es auch jetzt noch sehr kurzfristig möglich, einen Freiwilligendienst zu leisten, ob als FSJ oder BFD, die Bezeichnung ist egal.

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