Archiv der Kategorie: Freiwilliges soziales Jahr – FsJ

Das Freiwillige soziale Jahr, kurz FsJ genannt, gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich ehrenamtlich in der Wohlfahrtspflege zu engagieren.

Freiwilliges Jahr 2018

Freiwilligendienst 2018

Ob Inland oder Ausland (hier USA): Für ein freiwilliges Jahr 2018 müssen die Bewerbungsfristen beachtet werden.

Für viele Schüler heißt 2018: Endlich geschafft! Schule ade! Abitur in der Tasche! Doch was kommt dann? Sofort an die Uni oder in die berufliche Ausbildung? Oder erst mal durchatmen und sammeln? Wäre da nicht ein freiwilliges Jahr die ideale Zwischenlösung? Ja, das ist es!

Jetzt noch schnell für ein FSJ bewerben

FSJ - Bewerbung jetzt

Die Reise kann beginnen: Viele FSJ Stellen sind auch nach dem 1. September noch unbesetzt.

Ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst. Absolvieren können ihn 16- bis 27-Jährige. Starttermin ist gewöhnlich am 1. September, Endtermin am 31. August des Folgejahres. Jedoch sind auch frühere und spätere Einstiege sowie Verlängerungen oft unproblematisch möglich.

Einsatzstellen finden interessierte Jugendliche in der Wohlfahrtspflege, Jugendhilfe, Schule, Alten- und Gesundheitspflege, im Rettungsdienst, der Kultur, Politik, im Sport, Natur- und Tierschutz. FSJler und FÖJler arbeiten i.d.R. 40 Stunden wöchentlich und  nehmen an 25 Tagen an Bildungsseminaren teil. Sie haben einen Urlaubsanspruch, erhalten ein Taschengeld und oftmals einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten.

Ein Jahr im Seniorenheim, Kindergarten, Fußballverein, in der Flüchtlingshilfe oder bei einer Stiftung – vieles ist möglich. Um die Suche nach einer Einsatzstelle zu vereinfachen, haben wir eine FSJ-Stellenbörse geschaffen, in der  Bewerber und Einsatzstellen zusammentreffen. So kann unkompliziert und kurzfristig eine FSJ-Stelle gefunden werden.

Bereits vor dem Abi für ein FSJ bewerben

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Schulabsolventen 2017 sollten sich jetzt für ein FSJ mit Start im Herbst bewerben.

Viele Jugendliche wissen kurz vor Abschluss ihrer Schullaufbahn immer noch nicht, mit welchem Beruf oder Studium es im September oder Oktober weitergehen soll. Für sie ist ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eine lohnenswerte Alternative für ein Studium oder eine Berufsausbildung.

FWD in Kultur und Bildung

Der Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung, FWD Kultur und Bildung, ist ein Unterfall eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Dieses können Jugendliche bis 27 Jahren nutzen, um  kulturelle Bereiche oder Schule von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Bewerbung FWD Kultur bis Ende März

FWD Kultur und Bildung

FSJ in der Schule – ein wenig wie Magie.

Bis zum 31. März läuft die Bewerbungsfrist, um 12 Monate in kulturellen Einrichtungen oder an Schulen ein Freiwilliges Jahr ableisten zu können.

In jedem Bundesland gibt es viele Organisationen im Bereich Kultur und Bildung, die als Einsatzstellen anerkannt sind und sich freuen, wenn junge Menschen die Chance nutzen möchten, neue Berufsfelder kennen zu lernen. Theaterinteressierte Jugendliche können sich im Theater der ausprobieren, in Musikvereinen tätig sein oder ihre Perspektive wechseln und den Schulbetrieb von der anderen Seite kennen lernen. Bei einem FSJ in der Schule geht es um eigene AG-Gestaltung, Veranstaltung von Projekttagen oder Unterrichtsbegleitung und viele weitere verschiedene Einsatzfelder. Kulturelle Bildung stärker in Schule zu verankern.

FSJ an Grundschule

FSJ in der Grundschule

Mitten im Schulleben

Im letzten Sommer hatte Markus T. sein Abitur in der Tasche. Und auch einen Plan. Er wollte Grundschullehrer werden. An seinem Berufswunsch hat sich bis jetzt nichts geändert. Im Gegenteil, er ist noch klarer geworden und Markus hat einen großen Schritt in die Richtung Zielverwirklichung getan. Markus bereitet sich bestens darauf vor. Nicht an der Uni, noch nicht, jedenfalls. Er hat eine Stelle an einer Grundschule in Berlin Kreuzberg bekommen. Dort absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ).

FSJ im Ausland: Ecuador und die Straßenkinder

Ein FSJ im Ausland bieten viele Organisationen an.

Ein FSJ im Ausland unterstützt die Völkerverständigung.

Ein 20-jähriger Abiturient aus Frankfurt am Main will in den Elendsvierteln der ecuadorianischen Hauptstadt Quito Straßenkindern helfen und ein FSJ im Ausland machen. Klaus W. erzählt unserer Redaktion:

„Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas und ist klimatisch und ethnisch weit gefächert. Mit 283.000 Quadratkilometern Fläche und 15 Millionen Einwohnern ist es allerdings eines der kleineren Länder  Südamerika…“

Wie in vielen lateinamerikanischen Staaten sei die wirtschaftliche Ungleichheit sehr groß. Das Pro-Kopf-Einkommen liege bei knapp 4000 Euro – im Jahr. Und Bildung werde in Ecuador kleingeschrieben: Die meisten Kinder besuchten nur die Grundschule. Kein Wunder, dass in der Hauptstadt Quito mindestens 5.000 Straßenkinder lebten.

FSJ für Flüchtlinge

Junger Flüchtling hilft im Altenheim

Flüchtlinge können ein FSJ machen.

FSJ als Sprungbrett für Flüchtlinge

Tomason A. aus dem Kongo leistet ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einem Seniorenzentrum in Berlin Kreuzberg. Noch drei weitere Flüchtlinge arbeiten freiwillig in der Altenpflege-Einrichtung.

Zu ihren Aufgaben gehörten: den Tisch decken, die Spülmaschine einräumen, den Bewohnern die Wäsche bringen und dafür sorgen, dass sie genug Wasser auf dem Zimmer haben.

Vor zehn Monaten ist Tomason, der von allen aber nur Tom genannt wird, nach Deutschland geflohen. Er lebt jetzt mit 30 weiteren Personen in einem Haus für Flüchtlinge. Das Leben im Kongo, wo seine Familie wohnt, sei problematisch, erzählt uns Tom. Man habe dort nicht viele Möglichkeiten.

Nachdem der 23-Jährige sich zunächst ehrenamtlich im Pflegeheim engagierte, hat er einen Platz für ein FSJ erhalten. Er würde gerne eine Ausbildung zum Tischler machen, sagt er. Aber das sei schwierig, vor allem wegen der mangelnden Deutschkenntnisse. Deshalb steht bei ihm ganz oben auf der Agenda, die Sprache zu lernen. Er ist froh, dass er im Seniorenheim den Kontakt zu den Mitarbeitern und den Senioren hat.

Warum ein FSJ in Deutschland gut ist

Ein FSJ in Deutschland ist vielseitig.

FSJ in Deutschland: hier ist die Welt

Südafrika, Chile oder Thailand?

Ein FSJ im Ausland zieht viele Abiturienten und Jugendliche in ihren Bann.

Dennoch: die meisten machen ihr FSJ in Deutschland. Und das aus gutem Grund. Wir stellen drei FSJler und ihre Gründe für ein FSJ in Deutschland vor.

FSJ im Wohnheim für behinderten Menschen

FSJ in einem Wohnheim für Behinderte.

Ein FSJ bietet Lebenserfahrung und berufliche Perspekteiven.

Lars S. berichtet: „Nach dem Abitur wollte ich etwas anderes machen als Lernen. Ich wollte sehen, wie es ist, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Ich wollte wissen, wie es ist, den ganzen Tag geregelt zur Arbeit zu gehen.“

Soziales Engagement

Lars macht sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Berlin. Sein Einblick in die Soziale Arbeit ist auch deshalb besonders intensiv, denn er lebt und arbeitet seit September des letzten Jahres in diesem Wohnheim.

Er arbeitet in der Frühschicht des Wohnheims. Für ihn und zwei ausgebildete Fachkräfte beginnt um 6.00 Uhr die Arbeit in ihrer Wohngruppe. Lars bereitet zuerst das Frühstück für die Gruppe und begleitet  danach Bewohner zum Einkaufen oder zu.

Wofür ein Freiwilligendienst gut sein kann

fsj als berufseinstieg

FSJ zwischen Schule und Studium

Nach dem Schulabschluss im Sommer eines jeden Jahres stecken viele ehemalige Schüler mitten in der Ausbildung oder in einem Studium. Sie sind ihrem späteren Traumberuf schon ein gutes Stück näher gerückt.

FSJ als Plan B

Viele andere müssen hingegen auf dem Weg zu ihrem Traumjob einen Plan B entwickeln. So ging es auch Tobias aus München. Auch er müsste sich zweimal überlegen, wie sein beruflicher Werdegang nach dem Abitur im vergangenen Jahr verlaufen sollte. Er hatte sich schon frühzeitig dazu entschlossen, Medizin zu studieren und Arzt zu werden und bewarb sich nach dem Abitur an verschiedenen Universitäten.