Archiv der Kategorie: Bundesfreiwilligendienst – BFD

Der Bundesfreiwilligendienst oder BFD ist ein Ersatz für den Zivildienst auf Bundesebene. Er kann in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit, in
Einrichtungen der Gesundheitspflege, in Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Einrichtungen der Kultur und Denkmalpflege oder in Einrichtungen des Sports und der Integration geleistet werden. Er wird auch in geeigneten Stellen und Einrichtungen geleistet, die im Bereich des Natur- und Umweltschutzes einschließlich der Bildung zur Nachhaltigkeit angeboten.

Taschengeld 2018 im FSJ und BFD

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2018 wird die Obergrenze für das Taschengeld im BFD und FSJ erhöht.

Wer ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr), einen BFD (Bundesfreiwilligendienst), einen IJFD (Internationalen Jugendfreiwilligendienst) oder einen ähnlichen staatlich geförderten Freiwilligendienst absolviert, erhält keine Vergütung, sondern lediglich ein Taschengeld. Zusätzlich gibt es eventuell noch  freie Unterkunft und Verpflegung bzw. einen Zuschuss hierzu.

Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe

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Ein BFD in der Flüchtlingshilfe kann ein Sprung ins Leben sein.

Das Sonderprogramm des Bundes „BFD mit Flüchtlingsbezug“ hat bisher viel bewirkt. Die jungen und älteren Menschen, die sich dort engagieren, sind die Willkommenskultur in Person. Ohne die Freiwilligen wäre für geflüchtete Menschen in vielen Städten Deutschlands der Schritt in ein selbstständiges Leben weit schwieriger.

Vielerorts bieten die städtischen Sozialämter den Bundesfreiwilligendienst in ihren Übergangseinrichtungen für Flüchtlinge an, und zwar als zusätzliches Integrationsangebot.  Dort können junge oder ältere Menschen (beim BFD gibt es keine Altersbeschränkung) mit und ohne Migrationshintergrund sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen.

BFD ist sehr beliebt

Reiten mit Kindern – auch das geht im BFD

Die Möglichkeit, sich für ein Jahr freiwillig zu engagieren, bietet sich beim FSJ, FÖJ und BFD.  Dabei werden soziale, ökologische, kulturelle und politische Kompetenzen vermittelt sowie das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl gestärkt. Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) ist dabei das jüngste Geschwisterkind bei den Freiwilligendiensten. Ihn gibt es seit knapp sechs Jahren.

Die Zeit zwischen Abi und Studium oder Ausbildung sinnvoll überbrücken

bfd, fsj

Ein soziales Jahr nach dem Abitur hilft doppelt.

Keinesfalls alle (ehemaligen) Schüler wissen direkt nach dem Abitur, was sie später arbeiten wollen. Für Jugendliche, die sich noch nicht im Klaren darüber sind, was sie nach dem Abi machen möchten, ist eine Auszeit sinnvoll. Mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder Umweltjahr kann man persönlich wachsen und anderen Menschen oder der Umwelt helfen.

Arbeit im Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Freiwilligendienst im Bfd.

Bundesfreiwilligendienst: Arbeit mit Kindern

Gegenwärtig leisten etwa 100000 Menschen in Deutschland ehrenamtliche Arbeit im Bundesfreiwilligendienst. Viele junge Erwachsene machen den Dienst direkt nach der Schule um sich für das spätere Berufsleben zu orientieren. Aber auch ältere Menschen absolvieren den Bundesfreiwilligendienst.

Relativ neu: BFD in der Flüchtlingshilfe

Lucas arbeitet in der Flüchtlingshilfe. Er  geht regelmäßig in die Flüchtlingsunterkünfte, holt die junge Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak ab, um mit ihnen auf dem Sportplatz zu trainieren und zu spielen. Er hat das Abi in der Tasche. Doch bereits auf dem Gymnasium  leitete er eine Fußball-AG für Kinder aus Aussiedlerfamilien.

Vor genau einem Jahr hat Lucas seinen begonnen. Er erzählt uns: „Ich wusste nach dem Abitur nicht, ob und was ich studieren soll. Ich wollte Pause vom Lernen machen und mich sozial engagieren.

Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

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Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

Nur wenige Flüchtlinge arbeiten im Bufdi

flüchtlinge - bufdi

Nur sehr wenig Flüchtlinge arbeiten im Bundesfreiwilligendienst.

Seit Dezember letzten Jahres ist es möglich, dass auch Flüchtlinge den Bundesfreiwilligendienst (BFD, Bufdi) absolvieren. 10.000 zusätzliche Plätze wurden dafür vom Bundesfamilienministerium geschaffen. Davon sind bisher jedoch lediglich 2.000 Plätze besetzt. Und von diesen 2000 Teilnehmern hat auch jeder vierte Teilnehmer des Programms einen Fluchthintergrund. Was sind die Gründe?

An der Akzeptanz vor Ort liegt es nicht, dass bis dato relativ wenige Geflüchtete an dem Sonderprogramm teilnehmen. Viele Flüchtlinge fragen sich allerdings, ob sie diese Arbeit wirklich machen können. Sie leben in einem Flüchtlingslager, haben oft eine weite Anfahrt und viele Pflichttermine bei den Behörden.

Taschengeld Bundesfreiwilligendienst und FSJ 2016

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Kein dickes Polster beim Taschengeld im FSJ oder BFD.

„Das Taschengeld, das die Freiwilligen im BFD oder FSJ erhalten, ist 2016 erhöht worden.“

Diesen Satz liest man oft. Er ist aber nicht korrekt. Die Höhe des Taschengeldes wird individuell zwischen Freiwilligem und Einrichtung bzw. Träger für die gesamte Dauer des Freiwilligendienstes vereinbart. Eine Erhöhung des Taschengeldes kann also auch nur individuell vereinbart werden.

Flüchtlinge und Asylbewerber im Bundesfreiwilligendienst

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Asylbewerber im Bundesfreiwilligendienst

Seit Dezember 215 bestehen 10.000 neue Stellen im „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“. In den Bufdi sollen ausdrücklich auch junge Asylsuchende eingebunden werden.

Noch immer kommen jeden Tag Tausende Flüchtlinge nach Deutschland. Und diese Flüchtlingskrise setzt unerwartete Ressourcen frei. Schon einen Monat früher als geplant, zum 1. Dezember 2015, können 10.000 neue Freiwillige ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe beginnen.

Auf die neuen „Bufdi“-Plätze können sich ausdrücklich auch Flüchtlinge selbst bewerben, bei denen „ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist“.

Was ist ein „Bufdi“?

Bufdi in Münster

Bufdi in Münster?

Spätestens seit dem Münster-Tatort vom 8. November 2015 weiß man, was sich hinter der Abkürzung Bufdi nicht versteckt. In jenem Fall der beiden Tatort-Kriminalisten Professor Boerne und Kommissar Thiel hatte der Bufdi Olli für die Nacht des Mordes nur ein schwaches Alibi. Er hatte am Computer ein Onlinespiel namens „Pussynator“ gespielt. Und die beiden Ermittler aus Münster drehten dieses eigenartige Wort selbstverständlich in alle denkbaren und undenkbaren Richtungen.

Also, was ist ein Bufdi? Hier die „richtige“ Erklärung: