Taschengeld 2018 im FSJ und BFD

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2018 wird die Obergrenze für das Taschengeld im BFD und FSJ erhöht.

Wer ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr), einen BFD (Bundesfreiwilligendienst), einen IJFD (Internationalen Jugendfreiwilligendienst) oder einen ähnlichen staatlich geförderten Freiwilligendienst absolviert, erhält keine Vergütung, sondern lediglich ein Taschengeld. Zusätzlich gibt es eventuell noch  freie Unterkunft und Verpflegung bzw. einen Zuschuss hierzu.

Von Organisation zu Organisation unterschiedlich hoch

Wie viel Taschengeld bezahlt wird, entscheidet die jeweilige Organisation selbst. Es gibt keine bundeseinheitliche Regelung. Wohl aber ist die Höhe des Taschengeldes nach oben gedeckelt. Das bedeutet, dass es einen Maximalbetrag für das monatliche Taschengeld eines Freiwilligen  gibt. Mehr darf also nicht gezahlt werden – weniger schon.

Maximalbetrag

Die maximale Höhe des monatlichen Taschengeldes beträgt 6 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung. Für 2018 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 6500 Euro. 6 Prozent davon  sind somit 390 Euro. Das ist der Höchstbetrag, die ein Träger bzw. die Organisation, die den Freiwilligendienst anbietet, an Taschengeld im Jahr 2018 zahlen darf.

Den maximalen Betrag zahlt allerdings kaum eine Organisation, die ein FSJ oder den BFD anbietet. Es ist deshalb nicht verkehrt, sich vor Abschluss eines Dienstvertrages genau zu erkundigen, was man alles als Aufwandsentschädigung erhält, insbesondere, wie hoch das Taschengeld ist.

 Taschengeld ist nicht alles

Wer ein FSJ, einen BFD oder einen anderen gesetzlich geregelten Freiwilligendienst machen möchte, sollte allerdings bei seiner Entscheidung für eine Einsatzstelle nur ganz am Schluss auf die Höhe des Taschengeldes achten. Wichtig sind andere Kriterien, insbesondere die Art der Tätigkeit, der Einsatzbereich. Schließlich sind es in der Regel 12 Monate, die man bei einem BFD oder FSJ der Einsatzstelle widmet. Es bietet sich an, vorab einen Schnuppertag in der Einrichtung zu verbringen.

Kindergeld wird neben dem Taschengeld gezahlt

Wenn die allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug von Kindergeld noch gegeben sind, insbesondere die Altersvoraussetzungen, dann besteht während des FSJ, BFD oder IJFD der Anspruch auf Kindergeld fort. Wichtig ist, dass der Familienkasse ein entsprechender Nachweis über den Dienst erbracht wird. Eine Bescheinigung stellt die Einsatzstelle aus.

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