Taschengeld im BFD zum 1. Januar 2012 angehoben

Die Höchstgrenze für das Taschengeld im BFD wird am dem 1. Januar 2012 auf 336 Euro pro Monat angehoben.

In der Regel wird dieser Betrag nur bei Neuverträgen mit Einsatzbeginn nach dem 31. Dez. 2011 zur Anwendung kommen, da die Einsatzstellen ansonsten einen zu hohen Verwaltungsaufwand hätten. Es gibt also keine automatische Taschengelderhöhung.

Das Taschengeld orientiert sich an der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung.  Der Höchstsatz des Verfügungsgeldes beträgt nach § 2  Bundesfreiwilligendienstgesetz (BfdG) 6 Prozent dieser Beitragsbemessungsgrenze.

25 thoughts on “Taschengeld im BFD zum 1. Januar 2012 angehoben

  1. Ballermannbine

    Wie ist das eigentlich für Personen die wie ich Grundsicherung nach SGB XII wegen dauerhaft, voller Erwerbsminderung erhalten?

    Ich möchte alternativ zur Behindertenwerkstatt eine Stelle im BFD machen und frage mich, ob ich das überhaupt machen darf wegen meiner dauerhaften Erwerbsminderung und wenn ja ob für mich auch die 175€ Zuverdienst aus ehrenamtlicher Arbeit gültig sind oder ob bei Leuten wie mir mehr Geld weggenommen wird.

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  2. Antje K.

    Meine Tochter arbeitet seit Oktober diesen Jahres in einem Kindergarten. Sie leistet da ihren Bundesfreiwilligendienst. Sie arbeitet in der Woche 39 Stunden. Als einzige der Angestellten ist sie jeden Tag von Anfang bis Ende da. Dafür bekommt sie am Ende des Monats 150 €!!!! Kann das richtig sein?!

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  3. b. h.

    Jena gehört leider noch nicht zu Bayern deshalb vermute ich, das es am Tee der Ämter hier liegt. Jena gehört auch zur Hochburg des illegalen Hanfanbaus in Wohnungen und ähnlichem. Wer hier einen Zusammenhang sieht darf weiterdenken.
    An Faulheit kann es in den Ämtern nicht liegen denn Fleiß kann man vortäuschen aber Faul muss man sein.

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  4. l.,j.

    ich wohne in bayern neu-ulm und habe ohne problemme wohngeld vom landratsamt in höhe von 188.– mtl. bekommen. begründung es handelt sich um kein steuerpflichtiges einkommen auch auf meine witwenrente hatte es keinen einfluss vorher bezog ich alg. 2

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  5. Helmut

    Hallo,
    ich bin noch höchst unerfahren mit dem BFD,habe deshalb mal ein paar Fragen die mir hier vielleicht jemand beantworeten kann.
    Ich werde am 1.Mai 2013 mit 63 Jahren in Rente gehen,hab schon jetzt eine Anfrage ob ich denn bereit wäre mindestens ein Jahr BFD in einer Sportstätte zu leisten.
    Meine Fragen,
    -kann ich das als Rentner überhaupt ?
    -wie hoch wäre das sogenannte Taschengeld ?
    -wieviel Wochenstunden wären für diese Altergruppe zu leisten?
    Vielen Dank für die Antworten
    Helmut

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  6. G.LENK

    Sozialstaat !? Eine kleine Schicht kassiert Millionen und Milliarden ab. Der größte Teil muß sehen wie er über die Runden kommt. Masse werde Dir Deiner Macht bewußt und ändere das.
    Die Subventionierung der Reichen muß endlich aufhören.

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  7. b. h.

    Vielen Dank für den gleichen Rechnungsweg, ich war etwas zu großzügig und bin selbst bei
    73,-€ gelandet. Nur mein Teamleiter Grundsicherung ist ganz anderer Meinung als Renter bin eine besondere Kategorie bei es keine Freibeträge mehr gibt wenn diese BFD machen. (Fahrgeld ja und Versicherung)
    Fazit wer arbeiten geht ist selber schuld !

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  8. b. h.

    Hallo Volker !

    Dem Rechner ist der Verwaltungsaufwand schon egal aber der der ihn bearbeitet muss sich etwas einfallen lassen was möglicherweise glaubhaft klingt.

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  9. b. h.

    Wohngeld könnte man beantragen aber nur dann, wenn man den Wohnraum zur Ausübung des BFD benötigt. Auf jeden Fall nicht, wenn man den Wohnraum schon vorher hatte, man soll sich wohlfühlen aber nichts geschenkt bekommen.

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  10. markus

    also ich hab mal ne frage 😉 hab ich hartz 4 anspruch wenn ich die 336 euro vom Bundesfreiwilligendienst bekomme und wie hoch sind die leistunden ?? evtl. weiß das ja jemand liebe grüße

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  11. ilona

    Bei uns im Sportwasserverein bekommen die Leute für 39,9 Std. 175 EURO und ich für 20,5 Std 150 Euro. Verstehe gar nichts mehr als ich sagte es fehlt noch35,00 Euro sagten Sie mehr gibt es nicht , mußt ja nicht unterschreiben. Die anderen meinen wollen nicht mehr Geld haben , weil ja AA sonst den Rest behält.
    Gruß ilona

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  12. Simone V.

    Mit 50 Jahren leiste ich auch diesen Freiwilligendienst – meine Arbeit macht mir Spass und wird anerkannt. Die gleiche Arbeit habe ich vorher als Minijobber gemacht. Weniger Stunden, mehr Geld usw. Aber ich mache das weil ich arbeiten will. Störend ist bei der ganzen Sache BFD – keiner weiß richtig bescheid. Einer beruft sich auf die Richtlinien des Ministeriums, die Einsatzstelle führt das Bundesurlaubsgesetz für „Arbeitnehmer“ an. Kurz Streitpunkt bzw. ungeklärt ist unser Urlaubsanspruch, die einen sagen mindestens 24 Tage, die anderen beharren bei einer 30 Stundenwoche auf 20 Tage. Wer kann verbindlich dazu was sagen bzw. hat gleiche Erfahrungen gemacht?

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  13. dirk soschinski

    ja wir als rentner reizen uns den arsch auf weil es uns auch spass macht gebraucht zu werden und dan gibt es von ämtern noch eine rein was ist hier los in unserm staat muss ich wulff heissen und politiker sein um anstendig für getahne arbeit bezahlt zu werden oder unterstützung zu bekommen lasst euch das mal durch den kopf gehen!!!!!!!!!!

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  14. Varadi

    @ Elisabeth Thom vom 21.02.2012

    Menschen, die eine Altersrente bekommen, beziehen keine Leistungen nach dem SGB II, sondern Grundsicherung im Alter nach dem vierten Kapitel SGB XII.

    Die Berechnung ist da etwas anders, insb. gibt es keine Versicherungspauschale von 30,- EUR und der Freibetrag für Arbeitseinkommen berechnet sich auch anders.

    Aber das kann Herr Hilbig genauer bei seinem Sozialamt in Erfahrung bringen. 🙂

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  15. nagel

    ich muß euch sagen ich bei komme 390 und das recht vorne und hienten nicht und das bei 40 stunden freiwillig gut und schön aber dan mit dein gehalt des ziwis und das heist 750 und weil die meinsten bei uns am wochen ende auch arbeiten müßen mit zulage von 50 euro

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  16. s.kaetzel

    meine tochter arbeitet seit dem 3.1.12 in einem evangelischen kindergarten .erst als halbe stelle mit 20 std. ,wurde dann beanstandet da es für unter 27jährige keine halben stellen gibt.taschengeld für die 20 std. 140 euro,nun wurden die std. auf 40 angehoben für das gleiche taschengeld. wenn ich dann lese was ihr alle bekommt ,kann das nicht sein. habe im bundesfreiwilligengesetz nachgeschaut ,am kindergeld.daß sie bekommt kanns nicht liegen.denn davon steht nichts in diesem gesetz wie man es mir weiß machen wollte. im großen und ganzen finde ich so wie es sich hier darstellt ausputzerei. im gesetz steht ,daß es ein ersatz für zivildienst sein soll , da stimmt aber die entlohnung nicht ganz.

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  17. Elisabeth Thom

    an Herrn xxx, laut SGB II, auch für Sie als Rentner sind von den 370€ Taschengeld 175€ nicht anrechenbar.

    Heißt also bei Ihnen:
    Anspruch zum Lebensunterhalt bei 1 Person (ich gehe davon aus) 367 €

    Anspruch Unterkunft/ Heizung bei 1 Person 378 €
    es sei denn, sie wohnen günstiger

    gesamt 745 €

    Rente -508 €
    Verdienst aus BfD -370 €
    Freibetrag ( Tätigkeit im gemeinnützigen Verein auch über BfD, gesetzlich so festgelegt) 175 €
    Einkommensbereinigung (pauschaler Freibetrag) 30 €
    Restanspuch bei Amt für Grundsicherung 72 €

    Somit hätten Sie eigentlich 508€ente, 370 € Verdienst aus BfD und 72 € Grundsicherung

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  18. Volker

    Ja, 336€ sind wenig Geld für 40 Wochenstunden. Es wird jedoch keiner gezwungen, BFD zu leisten, deshalb heißt es „Freiwilligendienst“. Ich bin seit 1. September Bufdi und sehr froh, wieder gebraucht zu werden und von mir bisher fremden Mitmenschen Anerkennung zu erhalten. Außerdem ist es so, daß viele soziale Projekte ohne BFD nicht finanzierbar währen.

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  19. Volker

    Ich glaub, ich Träume. wie erklärt sie bitte schön ein „zu hoher Verwaltungsaufwand“? Dem Rechner ist es doch völlig egal, ob er mit 250; 330; 600 oder weiß der Fuchs was für einem Grundbetrag rechnet. Der zusätzliche Verwaltungsaufwand beschränkt sch doch nur auf die Änderung des Grundbetrages!? Es befremdet mic etwas, Daß die Erhöhung nicht für alle Bufdis gleichrmaßen gilt. Stellt euch vor, in einem Tarifvertag werden nur die Neueinstellungen berücksichtigt; das ist doch völlig absurt. Oder die Diätenerhöhung der Abgeordneten… OK, das wäre mal eine Maßnahme;-))

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  20. Peter Kramer

    Ich kann das nicht glauben was ich da gelesen habe !!!!!!! 336€ für eine 40std Woche ,das ist doch AUSBEUTUNG der Schäbigsten art !! Ich und es wird noch vom Staat gefördert …pfuiiiiii !!!

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  21. Moni

    hallo, hallo,

    ja-das stimmt sehr wohl, jedoch-ich bin froh wieder in Arbeit gekommen zu sein.
    Ich werde wieder anerkannt, bin wieder unter Menschen, bekomme das Gefühl gebraucht zu werden ( auch ich bin 50Jahre jung..)
    Man hat es satt, immerzu bei der Frage “ hast du Arbeit?“, Nein, „hab ich nicht“ zu sagen.
    Ja, der Mehraufwand ist in dieser Sache sicherlich nicht korrekt abgeklärt, das stimmt.

    Trotzdem – macht alle das Beste daraus, was bleibt unsereins denn anderes übrig?!

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  22. Pluesch

    Ich finde alle sollten mehr geld erhalten, ich leiste in einer lvr klinik meinen bundesfreiwilligendienst und habe 100 euro zugkosten pro monat, d.h. es bleiben 280 euro für essen und sonstiges bei einer 38,5 stunden woche über… und nur weil ich eher angefangen habe bekomme ich nun also nicht mehr?

    es muss noch einiges für einen vernünftigen zivi ersatz geleistet werden…

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  23. burkhardt hilbig

    ich leiste meinen BfD als Rentner ab in einer Jugendeinrichtung.
    Es ist doch immer wieder verwunderlich, das so einige Behörden nicht Bescheid wissen, wie sie damit umgehen solle. Da stellt man sich mit 67 Jahren noch hin und will beweisen, das man noch etwas Leisten kann un bekommt von überall nur Nackenschläge. Alle denken wahrscheinlich man wäre über Nacht Millionär geworden.
    Grundsicherung fällt weg ebenso Wohngeld wird erst gar nicht angenommen. Fahrkosten werden nicht berücksichtigt, da sie nicht im Vertrag stehen. Wäschegeld wird nicht gegeben obwohl diese sich verdoppelt hat Bekleidung muss ich selber tragen (Schuhe und Kleidung für Außenarbeiten )
    Mein Sozialamt hatte ich einen Monat vorher informiert und den Vertrag vorgelegt insg. 370,€
    Der man Vom Amt hatte aber trotzdem den Anteil überwiesen und wollte die 212,- € gleich wieder zurück haben. mit 508,-€ Rente glaubte ich mir etwas kaufen zu können jetzt habe ich weniger wie vorher.Dafür muss ich aber 40 h die Woche arbeiten. Was haben wir für tolle Sozialgesetze.

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