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Freiwilliges Jahr 2018

Freiwilligendienst 2018

Ob Inland oder Ausland (hier USA): Für ein freiwilliges Jahr 2018 müssen die Bewerbungsfristen beachtet werden.

Für viele Schüler heißt 2018: Endlich geschafft! Schule ade! Abitur in der Tasche! Doch was kommt dann? Sofort an die Uni oder in die berufliche Ausbildung? Oder erst mal durchatmen und sammeln? Wäre da nicht ein freiwilliges Jahr die ideale Zwischenlösung? Ja, das ist es!

USA als Land eines Freiwilligendienstes

Internationaler Jugendfreiwilligendienst

USA – Traumland für einen Freiwilligendienst im Ausland

Sie ist wieder da!

Damit ist jetzt keine böse Zaubererin gemeint, sondern Natalja S. Vor einem Jahr hatte sie sich auf den Weg in die USA gemacht,  zu einem Freiwilligendienst im Ausland. Genauer: es handelte sich um einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst, der vom Bundesfamilienministerium gefördert wird.

Anfang September 2017 ist  sie zurückgekehrt und hat viele Erlebnisse und Erfahrungen im Reisegepäck. „Ich kann nur jedem empfehlen, ein solches Auslandsjahr zu absolvieren“, erzählt sie. Natalja ist mit einer anerkannten Entsendeorganisation ins Ausland gegangen.

Taschengeld 2018 im FSJ und BFD

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2018 wird die Obergrenze für das Taschengeld im BFD und FSJ erhöht.

Wer ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr), einen BFD (Bundesfreiwilligendienst), einen IJFD (Internationalen Jugendfreiwilligendienst) oder einen ähnlichen staatlich geförderten Freiwilligendienst absolviert, erhält keine Vergütung, sondern lediglich ein Taschengeld. Zusätzlich gibt es eventuell noch  freie Unterkunft und Verpflegung bzw. einen Zuschuss hierzu.

Jetzt noch schnell für ein FSJ bewerben

FSJ - Bewerbung jetzt

Die Reise kann beginnen: Viele FSJ Stellen sind auch nach dem 1. September noch unbesetzt.

Ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst. Absolvieren können ihn 16- bis 27-Jährige. Starttermin ist gewöhnlich am 1. September, Endtermin am 31. August des Folgejahres. Jedoch sind auch frühere und spätere Einstiege sowie Verlängerungen oft unproblematisch möglich.

Einsatzstellen finden interessierte Jugendliche in der Wohlfahrtspflege, Jugendhilfe, Schule, Alten- und Gesundheitspflege, im Rettungsdienst, der Kultur, Politik, im Sport, Natur- und Tierschutz. FSJler und FÖJler arbeiten i.d.R. 40 Stunden wöchentlich und  nehmen an 25 Tagen an Bildungsseminaren teil. Sie haben einen Urlaubsanspruch, erhalten ein Taschengeld und oftmals einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten.

Ein Jahr im Seniorenheim, Kindergarten, Fußballverein, in der Flüchtlingshilfe oder bei einer Stiftung – vieles ist möglich. Um die Suche nach einer Einsatzstelle zu vereinfachen, haben wir eine FSJ-Stellenbörse geschaffen, in der  Bewerber und Einsatzstellen zusammentreffen. So kann unkompliziert und kurzfristig eine FSJ-Stelle gefunden werden.

Auslandssemester

auslandssemester

Bei Studenten sehr beliebt: ein Auslandssemester in den USA.

Wer schon vor dem Studim einen Freiwilligendienst im Ausland gemacht hat, möchte vielleicht sein Fernweh noch ein zweites Mal durch ein Auslandssemester im Studium stillen. Das ist ohne weiteres möglich. Wir zeigen, wie es funktioniert.

Studieren im Ausland

Ein Auslandssemester ist bei vielen Studenten sehr beliebt. Dabei fallen Stichworte wie Erweiterung des Horizonts, Sprachkenntnisse und internationale Kontakte.  Es spricht vieles dafür, als Student ein Semester im Ausland zu verbringen. Es trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei: viele Studierende kommen aufgeschlossener und selbstsicherer aus dem Ausland zurück. Hinzu kommt, dass sich ein Auslandssemester gut im Lebenslauf macht; es erhöht die Karrierechancen. Arbeitgeber schätzen es, wenn Bewerber für einige Zeit interkulturelle Erfahrungen im Ausland gesammelt haben.

Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe

fluechtlinge

Ein BFD in der Flüchtlingshilfe kann ein Sprung ins Leben sein.

Das Sonderprogramm des Bundes „BFD mit Flüchtlingsbezug“ hat bisher viel bewirkt. Die jungen und älteren Menschen, die sich dort engagieren, sind die Willkommenskultur in Person. Ohne die Freiwilligen wäre für geflüchtete Menschen in vielen Städten Deutschlands der Schritt in ein selbstständiges Leben weit schwieriger.

Vielerorts bieten die städtischen Sozialämter den Bundesfreiwilligendienst in ihren Übergangseinrichtungen für Flüchtlinge an, und zwar als zusätzliches Integrationsangebot.  Dort können junge oder ältere Menschen (beim BFD gibt es keine Altersbeschränkung) mit und ohne Migrationshintergrund sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen.

Weltdienst 30+

Für Berufstätige über 30: der staatlich geförderte Weltdienst 30+

Ein Freiwilligendienst im Ausland oder auch ein FSJ im Ausland ist nur jungen Menschen bis zu einer Altersgrenze von 30 Jahren vorbehalten.  – Das ist die landläufige Vorstellung, die hinsichtlich der Auslandsfreiwilligendienste herrscht. Natürlich ist viel Wahrheit daran. Die meiste Entsendedienste sprechen jüngere Menschen an.

Freiwilligendienst: Erfahrungen im Ausland

Die Frage, die sich immer wieder stellt: Soll ich nach der Schule direkt arbeiten oder studieren? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Ja es gibt sie: viele junge Erwachsene entscheiden sich für einen sozialen Freiwilligendienst im Ausland.

Was gibt es für Freiwilligendienste im Ausland?

Neue Türen öffenen in einem Freiwilligendienst im Ausland.

Sehr viele Organisationen vermitteln Freiwillige für einen frei wählbaren Zeitraum an Entwicklungsprojekte ins Ausland. In nicht wenigen Fällen müssen die Helfer hierfür Geld zahlen. Dies wird „Voluntourismus“, genannt. Das Wort setzt sich aus „volunteering“ und „tourism“ zusammen.

Neben diesen flexiblen Freiwilligendiensten gibt es staatlich oder europäisch geförderte Freiwilligendienste. Zu nennen sind etwa der Internationale Jugendfreiwilligendienst, das Programm „weltwärts“ oder der Europäische Freiwilligendienst. Mit diesen Programmen werden junge Menschen im Alter von 17 bis 27 Jahren für mindestens sechs Monate ins Ausland entsendet. Zum Programm gehören auch verpflichtende vor- und nachbereitende Seminare.

Erfahrungsberichte von Freiwilligen

Wir haben mit einigen „unserer“ Freiwilligen gesprochen, die einen Freiwilligendienst in Asien, Afrika, Ost- oder Westeuropa gemacht haben.

BFD ist sehr beliebt

Reiten mit Kindern – auch das geht im BFD

Die Möglichkeit, sich für ein Jahr freiwillig zu engagieren, bietet sich beim FSJ, FÖJ und BFD.  Dabei werden soziale, ökologische, kulturelle und politische Kompetenzen vermittelt sowie das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl gestärkt. Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) ist dabei das jüngste Geschwisterkind bei den Freiwilligendiensten. Ihn gibt es seit knapp sechs Jahren.

FSJ in der weiten Welt

Viele Abiturienten wollen nach der Schulzeit ins Ausland. So auch der 18-jährige Piet M. aus Berlin. Er will nach Australien, in die USA oder nach Südamerika. Wir haben ihn und drei andere Jugendliche interviewt, die ein FSJ im Ausland planen.

USA oder Australien

Ein FSJ ist für viele Jugendliche ein sinnvoller Weg ins Ausland.

Ein FSJ ist für viele Jugendliche ein sinnvoller Weg ins Ausland.

Abitur und dann? Eine Frage, die viele Schulabgänger mit: „Erstmal ab ins Ausland“, beantworten. Die eingangs aufgezählten Länder sind bei den Jugendlichen sehr beliebt, wenn es um Orte geht, an denen man nach der Schule weit weg von Deutschland Erfahrungen sammeln kann, ehe man eine Ausbildung oder ein Studium beginnt.

Piet M. erklärt unser Redaktion: „Ich habe beschlossen, meine Erfahrungen in einem ganz anderen Land, von Europa aus gesehen, am anderen Ende der Welt zu machen.“ Ihn habe angesprochen,  „dass dort nicht Deutsch sonst fast ausschließlich Englisch gesprochen wird.“

Welches Land es für Piet werden wird, steht noch nicht fest. Er ist noch im Auswahlverfahren.