Archiv für den Monat: April 2016

Warum ein FSJ in Deutschland gut ist

Ein FSJ in Deutschland ist vielseitig.

FSJ in Deutschland: hier ist die Welt

Südafrika, Chile oder Thailand?

Ein FSJ im Ausland zieht viele Abiturienten und Jugendliche in ihren Bann.

Dennoch: die meisten machen ihr FSJ in Deutschland. Und das aus gutem Grund. Wir stellen drei FSJler und ihre Gründe für ein FSJ in Deutschland vor.

FSJ im Wohnheim für behinderten Menschen

FSJ in einem Wohnheim für Behinderte.

Ein FSJ bietet Lebenserfahrung und berufliche Perspekteiven.

Lars S. berichtet: „Nach dem Abitur wollte ich etwas anderes machen als Lernen. Ich wollte sehen, wie es ist, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Ich wollte wissen, wie es ist, den ganzen Tag geregelt zur Arbeit zu gehen.“

Soziales Engagement

Lars macht sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Berlin. Sein Einblick in die Soziale Arbeit ist auch deshalb besonders intensiv, denn er lebt und arbeitet seit September des letzten Jahres in diesem Wohnheim.

Er arbeitet in der Frühschicht des Wohnheims. Für ihn und zwei ausgebildete Fachkräfte beginnt um 6.00 Uhr die Arbeit in ihrer Wohngruppe. Lars bereitet zuerst das Frühstück für die Gruppe und begleitet  danach Bewohner zum Einkaufen oder zu.

Bundesfreiwilligendienst feiert 5. Geburtstag

bfd-stellen mit kindern sind beliebt

Bundesfeiwilligendienst feiert im Jahr 2016 seinen 5. Geburtstag.

Nützlich sein, anderen Menschen helfen und den eigenen Horizont erweitern. Wer das möchte, sollte einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi, BFD)  machen.  Er steht allen Altersgruppen offen. Das FSJ (Freiwillige Soziale Jahr) oder das FÖJ (Freiwillige Ökologische Jahr), das es parallel zum Bundesfreiwilligendienst gibt, ist ein Angebot ausschließlich für Jugendliche bis zum 27. Lebensjahr. Seit der Bundesfreiwilligendienst vor 5 Jahren als Ersatz für den auf Eis gelegten Zivildienst eingeführt wurde, haben ihn etwa 162.000 Menschen absolviert. Weitere 50.000 sind mitten im Dienst. Der Bufdi ist sehr beliebt, die Nachfrage größer als das Angebot an freien Plätzen, die aufgrund der Finanzierungssituation gedeckelt sind.  

Nur wenige Flüchtlinge arbeiten im Bufdi

flüchtlinge - bufdi

Nur sehr wenig Flüchtlinge arbeiten im Bundesfreiwilligendienst.

Seit Dezember letzten Jahres ist es möglich, dass auch Flüchtlinge den Bundesfreiwilligendienst (BFD, Bufdi) absolvieren. 10.000 zusätzliche Plätze wurden dafür vom Bundesfamilienministerium geschaffen. Davon sind bisher jedoch lediglich 2.000 Plätze besetzt. Und von diesen 2000 Teilnehmern hat auch jeder vierte Teilnehmer des Programms einen Fluchthintergrund. Was sind die Gründe?

An der Akzeptanz vor Ort liegt es nicht, dass bis dato relativ wenige Geflüchtete an dem Sonderprogramm teilnehmen. Viele Flüchtlinge fragen sich allerdings, ob sie diese Arbeit wirklich machen können. Sie leben in einem Flüchtlingslager, haben oft eine weite Anfahrt und viele Pflichttermine bei den Behörden.

Work and Travel in Neuseeland

Nach dem Abitur wollte die 19-jährige Miriam in die Ferne und die Welt erkunden.  Sie hat das mit „Work and Travel“ in die Tat um gesetzt und ist nach Neuseeland gegangen.

Neuseeland klassisch für work and travel

Neuseeland ist ein klassisches Work-and-Travel Land.

Work and Travel Neuseeland

Was ist eigentlich dieses „Work and Travel“? Diese Frage hat Miriam schon lange vor ihrem Schulabschluss beschäftigt. Zunächst war es für sie schwer vorstellbar, dass man sich in einem Land weit von Zuhause entfernt befindet, sich dort auf Jobsuche begeben muss und keinen festen Wohnsitz hat.  Nur mit einem großen Rucksack als „Backpacker“ unterwegs zu sein, kam ihr sehr unsicher vor.  Zudem: Wie funktioniert das, sich auf Englisch für einen Job zu bewerben und diesen dann auch in der Fremdsprache umzusetzen?  Weitere Fragen waren: Wo verbringt man die Nächte und wie kann man sich im jeweiligen Land kostengünstig fortbewegen? Gibt es überall die Möglichkeit einer warmen Mahlzeit?