Bilder Bundesfreiwilligendienst

Ehrenamt

Ehrenamtliche Tätigkeit ist ein Stück Menschlichkeit. Unsere Gesellschaft ist auf das Ehrenamt angewiesen, um zu sozial zu funktionieren.

Was ist ein Ehrenamt?

Gewöhnlich versteht man unter Ehrenamt eine freiwillige, gemeinnützige Tätigkeit, die nicht auf ein Entgelt angelegt ist. Es wird für eine bestimmte Dauer geleistet, und zwar im Normalfall unter der Federführung von Vereinen, Initiativen oder Institutionen. Ehrenamtlich Tätige erhalten kein Gehalt, sondern allenfalls eine Aufwandsentschädigung. Ehrenamt ist eine Freiwilligenarbeit, ist bürgerschaftliches Engagement. In Deutschland gibt es gegenwärtig im Jahr 2012 etwa 23 Millionen ehrenamtlich tätige Menschen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

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Was tun die ehrenamtlich Tätigen in unserem öffentlichen und sozialen Leben?

Menschen mit einem Ehrenamt betreuen zum Beispiel Kinder, kranke, behinderte und alte Menschen. Es gibt freiwillige Dienste bei Jugendorganisationen, im Natur- und Umweltschutz sowie im Tierschutz. Man kann als Ehrenamtlicher tätig werden im Rahmen der von der UN ins Leben gerufenen Agenda21-Projekte, in Sport- und Kulturvereinen. Caritas, Diakonie stehen als kirchliche Organisationen mit Hilfsprojekten bereit. Auch im Katastrophenschutz oder bei der Feuerwehr bestehen viele Einsatzfelder für ehrenamtliche Mitarbeit. Es gibt hunderte von weiteren Hilfsorganisationen.

Das Ehrenamt wird in einigen Bereichen staatlich strukturiert, etwa im Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ).

Auch im Ausland kann man ehrenamtlich tätig werden.